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Mobilität: Das Auto der Zukunft ist modular und wandelbar

Mal Transporter, mal People Mover: Das autonom fahrende Auto der Zukunft wird nicht nur eine Einsatzmöglichkeit haben, sondern mehrere. Auf der CES stellen zwei Unternehmen modulare Fahrzeugkonzepte vor.

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Austausch eines Microsnap-Pods: Snap war zu groß.
Austausch eines Microsnap-Pods: Snap war zu groß. (Bild: Rinspeed)

Mehrere Unternehmen zeigen auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas modulare Systeme für autonom fahrende Autos. Auf ein Chassis mit dem Antrieb können verschiedene Aufbauten gesetzt werden. Die Aufbauten sind sogar austauschbar.

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Das australische Unternehmen AEV Robotics nennt die Plattform der Einfachheit halber Base. Sie enthält den elektrischen Antriebsstrang inklusive Akku sowie die übrige Fahrzeugtechnik. Jedes der Räder ist einzeln angetrieben und lenkbar. Das Fahrzeug ist also bidirektional konstruiert.

Auf die Base wird dann ein Aufbau gesetzt, der Functional Pod, und über eine Schnittstelle mit der Base verbunden. AEV stellt sich verschiedene Aufbauten vor: für Taxis oder Ridesharing-Fahrzeuge, als Lieferfahrzeuge oder fahrender Verkaufsstand, als Krankenwagen, Transporter oder sogar als Müllfahrzeug. Es soll auch möglich sein, dass Unternehmen eigene Pods für ihre Zwecke entwickeln.

Unklar ist, ob auf eine Base nur ein Pod aufgesetzt werden kann oder ob die Pods abnehmbar sind und damit die Fahrzeuge für unterschiedliche Anwendungen genutzt werden können. Das ist möglich bei dem von dem Schweizer Ingenieur Frank Rinderknecht entwickelten Microsnap. Das Konzept ist ähnlich: Auf ein Chassis, Skateboard genannt, wird ein Pod gesetzt, der schnell ausgetauscht werden kann. Die Snaps sind in erster Linie als autonome Lieferfahrzeuge gedacht. Es gibt aber auch Kabinen für die Personenbeförderung.

Rinspeed hatte das System bereits im vergangenen Jahr als Snap vorgestellt. Allerdings waren die Komponenten recht groß. Für diese CES haben die Schweizer ihr Fahrzeug deutlich verkleinert: Das Skateboard ist jetzt gut 2,60 Meter lang und 1,30 Meter breit und damit nur wenig größer als Renaults Elektroleichtfahrzeug Twizy. Mit Aufbau ist ein Microsnap 1,70 Meter hoch.

Anders als die Base von AEV hat das Skateboard eine Vorder- und eine Hinterachse. An letzterer sitzt der Antrieb, ein 13 Kilowatt starker Elektromotor. Ein Microsnap hat eine Reichweite von etwa 95 Kilometern.

Der Stuttgarter Automobilkonzern Daimler hatte vor einigen Monaten mit dem Urbanetic ein ähnliches Konzept vorgestellt. Das schwäbische Unternehmen Paravan hatte auf der Automobilmesse IAA in Frankfurt 2017 die Fahrzeugplattform Cloui gezeigt. Sie basiert auf dem Chassis Motionboard, auf das ein Aufbau nach Wunsch des Kunden gesetzt wird.



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