Autonomes Fahren: Waymo-Auto erkennt Gesten von verkehrsregelndem Polizist

Nach dem Ausfall einer Ampel oder in anderen Situationen kann es vorkommen, dass ein Polizist den Verkehr regelt. Waymo hat gezeigt, dass seine autonom fahrenden Autos dessen Gesten erkennen und verstehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Polizist regelt den Verkehr (Symbolbild): Wie reagiert ein autonom fahrendes Auto?
Polizist regelt den Verkehr (Symbolbild): Wie reagiert ein autonom fahrendes Auto? (Bild: Stephen Shaver/AFP/Getty Images)

Früher lernten Fahrschüler noch: "Zeigt der Schutzmann Brust und Rücken, musst du auf die Bremse drücken." Heute wird der Verkehr nur noch selten von einem Polizisten geregelt. Dennoch werden die Anbieter von Technik für autonomes Fahren gefragt, wie ihre Fahrzeuge in so einer Situation reagierten. Für Waymos Autos scheint das kein Problem zu sein.

Stellenmarkt
  1. Tester / Testautomatisierer (w/m/d)
    IT-Systemhaus der Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg
  2. Senior-Softwareentwickler (w/m/d)
    IT-Systemhaus der Bundesagentur für Arbeit, Fürth
Detailsuche

Waymo trainierte die auf künstlicher Intelligenz (KI) basierende Software der Autos darauf, die Gesten eines Polizisten zu erkennen. Ein Video der Alphabet-Tochter zeigt, wie sich das autonom fahrende Auto einer Kreuzung nähert, auf der ein Polizist den Verkehr regelt. Das Autos stoppt. Erst als der Polizist winkt und die Kreuzung freigibt, fährt es weiter.

Das sind nicht die ersten Gesten, welche die Waymo-Autos erkennen. 2016 gaben die Google-Entwickler - Waymo ist erst seit Ende 2016 ein eigenes Unternehmen - bekannt, dass die autonomen Autos die Handzeichen von Radfahrern erfassten und richtig interpretierten.

Waymos Fahrzeuge bewegen sich inzwischen sicher durch den Verkehr, der menschliche Sicherheitsfahrer muss kaum noch eingreifen. Das geht aus den Autonomous Vehicle Disengagement Reports für das Jahr 2018 hervor, welche die Verkehrsbehörde des US-Bundesstaates Kalifornien (California Department of Motor Vehicles, DMV) kürzlich veröffentlichte. Disengagements sind Ereignisse, bei denen der menschliche Fahrer übernehmen muss. Die Unternehmen, die autonome Autos testen, melden diese an das DMV.

Golem Karrierewelt
  1. Einführung in Unity: virtueller Ein-Tages-Workshop
    08.12.2022, Virtuell
  2. First Response auf Security Incidents: Ein-Tages-Workshop
    28.02.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Danach fuhr Waymo im vergangenen 1,26 Millionen Meilen, das sind gut zwei Millionen km. Dabei kamen auf 1.000 Meilen (1.600 km) 0,09 Disengagements. Das entspricht einem Disengagement auf über 11.000 gefahrenen Meilen (knapp 18.000 km).

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


HBCHM 26. Feb 2019

"Bei einem Ausfall der Lichtsignalanlage ist es nicht verboten als Zivilist den Verkehr...

plutoniumsulfat 25. Feb 2019

Andere Situation. Das spielt ja eher darauf ab, wenn gar kein menschlicher Faktor mehr...

norbertgriese 23. Feb 2019

Auch am Straßenrand stehend durch heftiges Armrudern den Waymo Verkehr in eine Grünanlage...

Oh je 23. Feb 2019

Ich stelle eine Frage die ein Problem aufzeigt so es denn existiert und zeigst ein...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Viertes Mobilfunknetz
United Internet lässt Verkauf des Unternehmens durchrechnen

Fast keine eigenen Antennenstandorte, schwaches Open RAN, steigende Zinsen und Energiekosten: Ralph Dommermuth soll den Ausstieg bei 1&1 prüfen lassen.

Viertes Mobilfunknetz: United Internet lässt Verkauf des Unternehmens durchrechnen
Artikel
  1. Verkehrsunternehmen: 49-Euro-Ticket kommt wohl erst im Mai
    Verkehrsunternehmen
    49-Euro-Ticket kommt wohl erst im Mai

    Das 49-Euro-Ticket sollte Anfang 2023 erscheinen, doch Verkehrsunternehmen erwarten den Start erst im Mai 2023. Kommunen drohen gar mit Blockade.

  2. Prozessor-Bug: Wie Intel einen Bug im ersten x86-Prozessor fixte
    Prozessor-Bug
    Wie Intel einen Bug im ersten x86-Prozessor fixte

    Der Prozessor tut nicht ganz, was er soll? Heute löst das oft eine neue Firmware, vor 40 Jahren musste neues Silizium her.

  3. Breko: Funklochamt schließt Bündnis für Backhaul
    Breko
    "Funklochamt" schließt Bündnis für Backhaul

    Glasfaserbetreiber wollen schneller Verträge für den Backhaul von Antennen bieten, die weiße Flecken schließen. Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft und Breko sind jetzt Partner.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 bestellbar • Samsung Cyber Week • Top-TVs (2022) LG & Samsung über 40% günstiger • AOC Curved 34" WQHD 389€ • Palit RTX 4080 1.499€ • Astro A50 Gaming-Headset PS4/PS5/PC günstiger • Gigabyte RX 6900 XT 799€ • Thrustmaster Flight Sticks günstiger [Werbung]
    •  /