Abo
  • IT-Karriere:

Argo: VW soll sich an Fords autonomen Autos beteiligen

Volkswagen beteiligt sich laut Medienbericht mit fast zwei Milliarden US-Dollar an Fords Plänen zur Entwicklung autonomer Fahrzeuge. So sollen die hohen Kosten für die Entwicklung eigenständig fahrender Autos abgefedert werden.

Artikel veröffentlicht am ,
VW-Vorstandsvorsitzender Herbert Diess
VW-Vorstandsvorsitzender Herbert Diess (Bild: Volkswagen)

Volkswagen soll einem Pressebericht zufolge rund zwei Milliarden US-Dollar in Fords autonome Fahrzeugentwicklung Argo investieren. Nach monatelangen Gesprächen hätten sich der deutsche und der US-Automobilhersteller geeinigt, das Ford-Unternehmen Argo zu einem Joint Venture auszubauen, berichtete das Wall Street Journal (Bezahlschranke). Die Partner sollen dabei gleichberechtigt sein.

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Berlin, Frankfurt am Main, Wolfsburg, Braunschweig
  2. NETZSCH-Gerätebau GmbH, Selb

Ein VW-Ford-Deal hätte enorme Auswirkungen auf die Automobilbranche. Verbündeten sich der weltweit größte und der zweitgrößte Automobilhersteller in den USA, wären davon etwa ein Fünftel der weltweiten Neuwagenverkäufe betroffen. Rund 44 Milliarden Euro investiere der Volkswagen-Konzern bis 2023 in den Paradigmenwechsel zur Elektromobilität sowie zum voll vernetzten, autonom fahrenden Auto, teilte Vorstandsvorsitzender Herbert Diess im November 2018 mit.

Ford und Volkswagen gaben schon Mitte Januar 2019 bekannt, eine Partnerschaft bei Elektrofahrzeugen in Betracht zu ziehen. Dazu wurde eine Absichtserklärung unterschrieben. Konkret vereinbart wurde die gemeinsame Entwicklung von Transportern und mittelgroßen Pick-ups ab 2022, allerdings noch mit Verbrennungsmotoren.

Das Wall Street Journal berichtete weiter, dass Volkswagen für das Joint Venture zum autonomen Fahren zunächst 600 Millionen US-Dollar für die Beteiligung bereitstelle. Zudem steuert VW rund 1,1 Milliarden US-Dollar für Forschung und Entwicklung bei. Die Partner werden jeweils die Hälfte des neuen Unternehmens besitzen. Volkswagen könnte weitere Vermögenswerte einbringen, etwa den Münchner Technologiekonzern Autonomous Intelligent Driving von Audi und den Mobilitätsdienstleister Moia.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 259€ + Versand oder kostenlose Marktabholung (aktuell günstigste GTX 1070 Mini)
  2. 299,00€
  3. 98,99€ (Bestpreis!)
  4. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Bruto 27. Feb 2019

Der "Münchner Technologiekonzern Autonomous Intelligent Driving" ist kein Konzern...

maxule 27. Feb 2019

und was kommt von Ford? Ist der Deal freiwillig, oder von Trump eingefädelt? Offtopic...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Smart Display im Test

Die ersten Smart Displays mit Google Assistant kommen von Lenovo. Die Geräte sind ordentlich, aber der Google Assistant ist nur unzureichend an den Touchscreen angepasst. Wir zeigen in unserem Testvideo die Probleme, die das bringt.

Lenovo Smart Display im Test Video aufrufen
Sicherheitslücken: Zombieload in Intel-Prozessoren
Sicherheitslücken
Zombieload in Intel-Prozessoren

Forscher haben weitere Seitenkanalangriffe auf Intel-Prozessoren entdeckt, die sie Microarchitectural Data Sampling alias Zombieload nennen. Der Hersteller wusste davon und reagiert mit CPU-Revisionen. Apple rät dazu, Hyperthreading abzuschalten - was 40 Prozent Performance kosten kann.
Ein Bericht von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Open-Source Technology Summit Intel will moderne Firmware und Rust-VMM für Server
  2. Ice Lake plus Xe-GPGPU Intel erläutert 10-nm- und 7-nm-Zukunft
  3. GPU-Architektur Intels Xe beschleunigt Raytracing in Hardware

Kontist, N26, Holvi: Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer
Kontist, N26, Holvi
Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer

Ein mobiles und dazu noch kostenloses Geschäftskonto für Freiberufler versprechen Startups wie Kontist, N26 oder Holvi. Doch sind die Newcomer eine Alternative zu den Freelancer-Konten der großen Filialbanken? Ja, sind sie - mit einer kleinen Einschränkung.
Von Björn König


    Oneplus 7 Pro im Hands on: Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse
    Oneplus 7 Pro im Hands on
    Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse

    Parallel zum Oneplus 7 hat das chinesische Unternehmen Oneplus auch das besser ausgestattete Oneplus 7 Pro vorgestellt. Das Smartphone ist mit seiner Kamera mit drei Objektiven für alle Fotosituationen gewappnet und hat eine ausfahrbare Frontkamera - das hat aber seinen Preis.
    Ein Hands on von Ingo Pakalski

    1. Smartphone Oneplus 7 Pro hat kein echtes Dreifach-Tele
    2. Oneplus Upgrade auf Android 9 für Oneplus 3 und 3T wird verteilt
    3. Smartphones Android-Q-Beta für Oneplus-7-Modelle veröffentlicht

      •  /