Toyota: Herkömmliche Kameras sollen Städte kartieren

Für das autonome Fahren werden hochpräzise Karten benötigt, doch die sind bisher nur mit teurem Equipment zu erstellen. Toyota experimentiert mit einfachen Dashboard-Kameras als Ersatz.

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Funktionserkennung in der Innenstadt von Tokio
Funktionserkennung in der Innenstadt von Tokio (Bild: Toyota)

Toyota will normale Kameras einsetzen, um detaillierte Stadtpläne für selbstfahrende Autos zu erstellen. Mandali Khalesi, Vice President Automated Driving beim Toyota Research Institute-Advanced Development, sagte: "Die derzeit automatisierte Kartenentwicklung basiert auf hochpreisigen, spezialisierten Mapping-Fahrzeugen, die in begrenzter Anzahl eingesetzt werden, und einem langwierigen manuellen Prozess zur zuverlässigen Erstellung von HD-Karten. Wir freuen uns auf die Partnerschaft mit Carmera, um die Erstellung von HD-Karten zu automatisieren und die automatisierte Mobilität für alle zu ermöglichen."

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Entwickler von Toyota und Carmera planen ein Proof of Concept, um die prinzipielle Durchführbarkeit zu demonstrieren. Dabei werden sowohl Toyotas Safety Sense-basierte Kameras als auch herkömmliche Dashcams verwendet, um Kartendaten in der Tokioter Innenstadt zu generieren. Das monatelang laufende Experiment soll vorhandene digitale Kartendaten und optische Daten miteinander vermengen, um Straßenmarkierungen, Bordsteine und andere Details zu erkennen, die ein autonomes Fahrzeug benötigt, um sich besser orientieren zu können.

Auf diese Weise könnten Stadtpläne nicht nur sehr viel günstiger für das autonome Fahren erstellt werden, meint Toyota - und auch kleinere Straßen würden so digital erfasst.

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