Elektroauto: Die Post darf den Streetscooter in Großserie bauen

Künftig fährt er wohl nicht mehr nur in Gelb: Die Deutsche Post hat die Zulassung erhalten, den Streetscooter Work in Großserie zu fertigen. Das soll es laut Post ermöglichen, die steigende Nachfrage nach dem Elektroauto zu befriedigen.

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Streetscooter Work: strenge Produktionsstandards einhalten
Streetscooter Work: strenge Produktionsstandards einhalten (Bild: Deutsche Post)

Der Streetscooter geht in Großserie: Das Aachener Unternehmen darf den Elektrolieferwagen in Großserie bauen. Die entsprechende EG-Typengenehmigung für Großserien hat das Kraftfahrtbundesamt (KBA) erteilt. Bisher gilt das Fahrzeug noch als Kleinserie.

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Das sei wichtig, um der wachsenden Nachfrage nach dem Elektrofahrzeug nachkommen zu können. Auch aus dem Ausland erhält Streetscooter zunehmend Bestellungen - die Zulassungserlaubnis für Großserien gilt für die gesamte Europäische Union sowie für Norwegen und die Schweiz. Für das größere Modell Work XL, das im Kölner Werk von Ford gebaut wird, hat Streetscooter diese Zulassung seit Oktober.

"Das Interesse für den Streetscooter von Unternehmen mit Großflotten, Gewerbetreibenden und kommunalen Betrieben ist groß. Durch die Großseriengenehmigung können auch große Fahrzeugmengen bei Flottenbestellungen problemlos zugelassen werden, und das auch im Ausland", sagte Streetscooter-Entwickler und -Chef Achim Kampker.

Mit dem im Mai eröffneten zweiten Werk in Düren liegt die Produktionskapazität für den Streetscooter Work derzeit bei maximal 20.000 Fahrzeugen im Jahr. Für die Typengehmigung ist entscheidend, dass auch bei der Fertigung in Großserie strenge Produktionsstandards eingehalten werden.

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Vor einigen Monaten war bekanntgeworden, dass das Lenkgetriebe des Fahrzeugs zu viel Blei sowie das Ladegerät zu viel Cadmium für eine Großserienfertigung enthielt. Zu dem Zeitpunkt ließ die Post jedes Fahrzeug noch einzeln zu. Die dafür geltenden Grenzwerte erfüllte das Fahrzeug auch. Bei den genannten Grenzwerten geht es nicht um eine Gefährdung von Fahrern oder anderen Verkehrsteilnehmern, sondern darum, was mit den Fahrzeugmaterialien passiert, wenn das Auto verschrottet wird.

Der an der Rheinisch-Westfälisch Technischen Hochschule (RWTH) in Aachen entwickelte Elektrolieferwagen wurde 2011 vorgestellt. 2014 kaufte die Deutsche Post das Unternehmen, um Zustellfahrzeuge selbst zu bauen. 2016 kündigte die Post an, das Auto in Serie zu fertigen.

Bei den Zustellern ist das Fahrzeug nicht so beliebt. Sie monieren, das Fahrzeug sei nicht wintertauglich und habe eine zu geringe Reichweite. Im Gespräch mit Golem.de bestritt Kampker die Vorwürfe.

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Anonymer Nutzer 12. Dez 2018

weil sie denken es ginge nicht anders ...

Kay_Ahnung 11. Dez 2018

Es ging mir weniger um den Gewinn den sie in einem Monat gemacht haben als viel mehr um...

Kay_Ahnung 10. Dez 2018

Anscheinend ab 32.000¤ für die billigste Variante. Hier ist eine Preisliste: https://e...



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