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Continental: Autonome Paketzustellung mit People Mover und Laufroboter

Ein autonomes Fahrzeug, das autonome Roboter transportiert, die Pakete ausliefern: Continental hat auf der CES gezeigt, dass sein People Mover nicht nur für die Beförderung von Menschen, sondern auch zur Warenauslieferung eingesetzt werden kann.

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Autonome Lieferung per robotischem Vierbeiner: Transportkapazitäten besser nutzen, Leerlaufzeiten reduzieren
Autonome Lieferung per robotischem Vierbeiner: Transportkapazitäten besser nutzen, Leerlaufzeiten reduzieren (Bild: Continental)

Lieferungen von Robotern werden seit einiger Zeit getestet. Der Roboter des estnischen Startups Starship Technologies etwa liefert für Domino's Pizza aus. Anderswo setzt die Schnellrestaurantkette Drohnen dafür ein. In Norwegen testet die Post einen Briefzustellungsroboter. Der deutsche Automobilzulieferer Continental hat auf der Technikmesse CES ein integriertes Konzept für autonome Lieferungen zur Haustür demonstriert.

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Es sieht vor, dass ein autonom fahrendes Fahrzeug die Pakete bis in ein Wohnviertel bringt. Autonome Lieferroboter sollen sie dann zum Empfänger bringen. Die Austräger sind dabei vierbeinige Laufroboter. Ein solcher Vierbeiner bekommt ein Paket aufgeladen und stellt es zu.

Der Laufroboter hat einige Vorteile gegenüber einem fahrenden Lieferroboter wie dem von Starship Technologies: Er kann Treppen steigen und klingeln. Das bedeutet, der Empfänger muss nicht selbst die Treppen hinuntersteigen, um sein Paket in Empfang zu nehmen. Auch die Authentifizierung beim Roboter mit einer Smartphone-App entfällt bei einer persönlichen Zustellung.

Die Technik ist im Prinzip verfügbar: Das Lieferfahrzeug soll der People Mover Cube (Continental Urban Mobility Experience) sein, den Continental ebenfalls in Las Vegas vorgestellt hat. Werde ein solches Fahrzeug zusätzlich zur Warenauslieferung eingesetzt, könnte seine verfügbare Transportkapazität besser genutzt und zudem Leerlaufzeiten reduziert werden.

Die Vierbeiner sind Anymals, die vom Schweizer Unternehmen Anybotics, einer Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich, entwickelt wurden. Die laufen schon recht stabil. Um tatsächlich als autonom agierende Austräger eingesetzt werden zu können, müssen sie aber wohl noch weiter entwickelt werden.

"Dank der Roboterlieferung reicht die Vision für nahtlose Mobilität von Continental geradewegs bis zu Haustür. Unsere Vision einer kaskadierten Roboterlieferung macht sich ein fahrerloses Fahrzeug zunutze, um Lieferroboter zu transportieren, so dass in der Kombination ein effizientes Transportteam entsteht", sagt Ralph Lauxmann von Continental.

Daimler hat vor einiger Zeit ein ähnliches Konzept präsentiert: einen Elektrolieferwagen, der als Zustellfahrzeug und zugleich als fahrende Basistation für die fahrenden sowie für fliegende Lieferroboter dienen soll. Dieser Vision Van soll aber von einem Menschen gesteuert werden. Die Drohnen und Lieferroboter sollen nur die Zustellung übernehmen.



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OmranShilunte 15. Jan 2019

man kann pizza übrigens auch selbst machen.

wlorenz65 15. Jan 2019

ANYmal Using an Elevator: https://www.youtube.com/watch?v=gM1z60aeunU ANYmal Robot Picks...

wire-less 14. Jan 2019

Die Dinger werden billiger arbeiten wie der menschliche Kollege. Und die Teile werden...

senf.dazu 14. Jan 2019

.. fängt ne Firma aus dem Automobilbereich mal das an was anzufassen was den autonomen...

Alexander1996 14. Jan 2019

Exakt dann würde nämlich das Problem der geringen Nutzung besser werden. Teilweise werden...


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