Abo
  • IT-Karriere:

Autonomes Fahren: BMW und Daimler wollen angeblich kooperieren

Beim autonomen Fahren scheint ohnehin jeder mit jedem zu kooperieren. Doch eine mögliche Allianz der beiden Oberklasse-Marken Daimler und BMW macht deutlich, wie groß die Angst vor der Google-Konkurrenz ist.

Artikel veröffentlicht am ,
Könnte künftig mit BMW-Technik fahren: autonome S-Klasse von Mercedes
Könnte künftig mit BMW-Technik fahren: autonome S-Klasse von Mercedes (Bild: Daimler)

Die deutschen Autohersteller Daimler und BMW wollen ihre bisherigen Kooperationen auf die Entwicklung selbstfahrender Autos ausdehnen. Das berichtete das Handelsblatt (Paywall) unter Berufung auf Kreise aus beiden Unternehmen. Geprüft werde eine Zusammenlegung der Produktentwicklung. Auch könnten sich die Firmen gegenseitig Patente offenlegen. Damit solle versucht werden, die Entwicklungskosten zu senken und einen gemeinsamen Industriestandard zu etablieren. Beide Unternehmen wollten die Gespräche nicht kommentieren.

Stellenmarkt
  1. Techniker Krankenkasse, Hamburg
  2. Bureau Veritas Certification Germany GmbH, deutschlandweit (Home-Office)

BMW und Daimler haben trotz jahrzehntelanger Konkurrenz in der Oberklasse zuletzt auf mehreren Gebieten eine Kooperation angestrebt. So übernahmen die beiden Autohersteller zusammen mit der VW-Tochter Audi im Jahr 2015 den Kartendienst Here. Dessen hochpräzise Karten sollen das vernetzte und automatisierte Fahren ermöglichen und eine Abhängigkeit von IT-Konzernen wie Google verhindern. Im November 2018 billigte das Bundeskartellamt zudem die Zusammenlegung der Carsharingdienste Drivenow (BMW) und Car2go (Daimler).

Vorsprung von Waymo aufholen

Beim autonomen Fahren kooperiert BMW bislang bereits mit dem Automobilzulieferer Delphi und dem Chiphersteller Intel, der zudem den Kamerahersteller Mobileye übernommen hat. Fiat Chrysler ist ebenfalls eingestiegen. Daimler will hingegen mit dem Zulieferer Bosch noch in der zweiten Jahreshälfte 2019 einen autonomen Taxidienst in der kalifornischen Stadt San José testen. Dabei setzen die beiden Firmen auf die Plattform Drive PX Pegasus vom Chiphersteller Nvidia.

Doch für die Zukunft seien diese Projekte nicht ausreichend, heißt es nach Angaben des Handelsblatts bei den Firmen. Die weitere Entwicklung brauche ungleich mehr Testkilometer, Rechenleistung und die Entwicklung für die erforderlichen Algorithmen. Dem Bericht zufolge befürchten die Hersteller, dass die Google-Schwesterfirma Waymo das globale Betriebssystem der Autoindustrie liefern könnte. Zuletzt konnte Waymo allerdings nicht sein Versprechen einhalten, selbstfahrende Taxis ohne menschliche Sicherheitsfahrer auf die Straße zu schicken. Der US-Mitfahrdienst Uber hat sein Testprogramm nach einem tödlichen Unfall stark modifiziert.

Dem Bericht zufolge stehen die Gespräche zwischen BMW und Daimler erst am Anfang. Bis zu einem erfolgreichen Abschluss werde es noch dauern.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,60€
  2. 2,49€
  3. 4,99€

Urbautz 22. Jan 2019

Hast du die letzten 10 jahre mal in einem BMW 1er oder ner A-Klassegesessen? Oder auch...


Folgen Sie uns
       


Google Nest Hub im Hands on

Ende Mai 2019 bringt Google den Nest Hub auf den deutschen Markt. Es ist das erste smarte Display direkt von Google. Es kann dank Google Assistant mit der Stimme bedient werden und hat zusätzlich einen 7 Zoll großen Touchscreen. Darauf laufen Youtube-Videos auf Zuruf. Der Nest Hub erscheint für 130 Euro.

Google Nest Hub im Hands on Video aufrufen
Mobile-Games-Auslese: Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor
Mobile-Games-Auslese
Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor

Ein Dieb mit Dolch in Daggerhood, dazu ein (historisch verbürgter) Arzt in Astrologaster sowie wunderschön aufbereitetes Free-to-Play-Mittelalter in Marginalia Hero: Golem.de stellt die spannendsten neuen Mobile Games vor.
Von Rainer Sigl

  1. Hyper Casual Games 30 Sekunden spielen, 30 Sekunden Werbung
  2. Mobile-Games-Auslese Rollenspiel-Frühling mit leichten Schusswechseln
  3. Gaming Apple Arcade wird Spiele-Flatrate für iOS und MacOS

5G-Auktion: Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war
5G-Auktion
Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war

Dass die Frequenzen für den 5G-Mobilfunk teuer wurden, lasten Telekom, Vodafone und Telefónica dem Newcomer United Internet an. Doch dies ist laut dem Netzplaner Kai Seim nicht so gewesen.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Funklöcher Hohe Bußgelder gegen säumige Mobilfunknetzbetreiber
  2. Bundesnetzagentur 5G-Frequenzauktion erreicht 6,5 Milliarden Euro
  3. 5G-Auktion Etablierte wollen Preis für 1&1 Drillisch hochtreiben

Wolfenstein Youngblood angespielt: Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?
Wolfenstein Youngblood angespielt
"Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?"

E3 2019 Der erste Kill ist der schwerste: In Wolfenstein Youngblood kämpfen die beiden Töchter von B.J. Blazkowicz gegen Nazis. Golem.de hat sich mit Jess und Soph durch einen Zeppelin über dem belagerten Paris gekämpft.
Von Peter Steinlechner


      •  /