• IT-Karriere:
  • Services:

Elektromobilität: Innogy stellt robotische Ladestation für Elektroautos vor

Ein Elektroauto von der Ladesäule trennen, ein anderes damit verbinden: Das soll die Ladestation künftig selbstständig machen. Praktisch entsteht ein Zusammenspiel von der robotischen Ladestation und autonom fahrenden Autos, die sich selbst zum Aufladen chauffieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Laderoboter von Innogy: Die nächste Generation wird mobil.
Laderoboter von Innogy: Die nächste Generation wird mobil. (Bild: Innogy)

Laden ohne menschliches Zutun: Innogy hat eine robotische Ladestation für Elektroautos entwickelt. Das System kann das Ladekabel selbstständig in die Buchse des Elektroautos stecken. Die RWE-Tochter hat das System in dieser Woche auf der Messe E-World in Essen vorgestellt.

Stellenmarkt
  1. Lebensversicherung von 1871 a. G. München, München
  2. m3connect GmbH, Hamburg, München, Berlin

Das kann praktisch sein, wenn der Ladeplatz an einer Säule besetzt ist. Ist der Akku des einen Autos voll geladen, kann der Laderoboter das Kabel an diesem aus- und am nächsten wieder einstecken. Mit Hilfe einer Kamera und weiterer Sensoren erkennt der Roboter die Position der Autos und kann mit seinem Arm das Kabel greifen.

Innogy baut zwar eine Infrastruktur öffentlicher Ladestationen auf, sieht seinen Einsatz aber zunächst eher bei Flottenbetreibern, die damit eine größere Anzahl von Autos laden können, ohne dass ein Mitarbeiter dafür abgestellt werden muss.

Der Roboter bekommt eine Schnittstelle zu Einsatzplanung

Der Prototyp des Laderoboters ist noch statisch. In der nächsten Entwicklungsstufe soll er jedoch mobil werden und zudem eine Schnittstelle zur Termin- oder Einsatzplanung der Fahrer erhalten, um das Laden zu automatisieren. So könnten alle Fahrzeuge stets gemäß Routenplanung geladen und für die nächste Schicht einsatzbereit sein.

Außerdem sieht Innogy Chancen für das System im Zusammenspiel mit autonom fahrenden Autos: Der Laderoboter kommt nicht zum Auto, das geladen werden muss, sondern das Auto fährt zur Ladestation und der Roboterarm steckt das Kabel ein. Ein ähnliches Konzept, allerdings mit einem drahtlosen Ladesystem, hatte kürzlich der südkoreanische Autohersteller Hyundai präsentiert. Tesla und Volkswagen haben vor einiger Zeit ebenfalls robotische Lader vorgestellt.

Die 2016 gegründete RWE-Tochter Innogy betreibt Anlagen zur Erzeugung von elektrischer Energie aus erneuerbaren Quellen, hauptsächlich Windparks, sowie Stromnetze und hat einen Geschäftszweig für Elektromobilität, der eine Ladeinfrastruktur aufbaut.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 2.174€
  2. 499,99€

castOperator 11. Feb 2019

Danke Bolzen, das habe ich gar nicht bedacht. Dann ersetzt der Roboter nicht nur die...

norbertgriese 10. Feb 2019

Vielleicht sollte ich mal Anleitung lesen. Da sind ein Haufen Dinge, die ich noch nie...

ktz985 10. Feb 2019

Kann mir vorstellen, dass es Sinn macht eine autonome E-Auto-Flotte zum Laden in eine...

PiranhA 09. Feb 2019

Ging jetzt eher darum, dass autonome Autos zur Ladesäule fahren und der Roboter...

Lasse Bierstrom 09. Feb 2019

Was ist an denen so schlimm?


Folgen Sie uns
       


Drive Pilot der S-Klasse ausprobiert

Die neue S-Klasse von Mercedes-Benz soll erstmals dem Fahrer die Verantwortung im Stau abnehmen.

Drive Pilot der S-Klasse ausprobiert Video aufrufen
Keyboardio Atreus im Test: Die Tastatur für platzbewusste Ergonomiker
Keyboardio Atreus im Test
Die Tastatur für platzbewusste Ergonomiker

Eine extreme Tastatur für besondere Geschmäcker: Die Atreus von Keyboardio ist äußerst gewöhnungsbedürftig, belohnt aber mit angenehmem Tippgefühl.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. HyperX x Ducky One 2 Mini im Test Kompakt, leuchtstark, limitiert
  2. Nemeio Tastatur mit E-Paper-Tasten ist finanziert
  3. Everest Max im Test Mehr kann man von einer Tastatur nicht wollen

In eigener Sache: Golem-PCs mit Ryzen 5000 und Radeon RX 6800
In eigener Sache
Golem-PCs mit Ryzen 5000 und Radeon RX 6800

Mehr Leistung zum gleichen Preis: Der Golem Highend wurde mit dem Ryzen 5 5600X ausgestattet, die Geforce RTX 3070 kann optional durch eine günstigere und schnellere Radeon RX 6800 ersetzt werden.

  1. Video-Coaching für IT-Profis Shifoo geht in die offene Beta
  2. In eigener Sache Golem-PCs mit RTX 3070 günstiger und schneller
  3. In eigener Sache Die konfigurierbaren Golem-PCs sind da

Energie- und Verkehrswende: Klimaneutrales Fliegen in weiter Ferne
Energie- und Verkehrswende
Klimaneutrales Fliegen in weiter Ferne

Wasserstoff-Flugzeuge und E-Fuels könnten den Flugverkehr klimafreundlicher machen, sie werden aber gigantische Mengen Strom benötigen.
Eine Recherche von Hanno Böck

  1. Luftfahrt Neuer Flughafen in Berlin ist eröffnet
  2. Luftfahrt Booms Überschallprototyp wird im Oktober enthüllt
  3. Flugzeuge CO2-neutral zu fliegen, reicht nicht

    •  /