Super Vectoring lässt sich auch bei winterlichen Temperaturen aktivieren. In den vergangenen vier Wochen kamen bei der Telekom rund zweieinhalb Millionen Anschlüsse hinzu.
Kommendes Jahr erscheinen die ersten 5G-Smartphones, unter anderem von Samsung. In ihnen steckt zumeist der Snapdragon 855 von Qualcomm mit integriertem LTE, der daher ein zusätzliches 5G-Modem benötigt.
Nach der Telekom hat auch die Telefónica Huawei ihr Vertrauen ausgesprochen. Netztechnologie von externen Dienstleistern werde im Vorfeld ausführlichen Tests unterzogen, auch zu Sicherheitsstandards.
Zweimal "sehr gut" und einmal "befriedigend", lautet das Urteil im Connect Netztest für die drei Mobilfunkbetreiber. Das Testverfahren sei im Vergleich zum Vorjahr "weiter verschärft" worden.
Ein Pre5G-Campus-Netzwerk zeigt auf dem Flughafen Wien, was es kann. Mit Network Slicing können das interne Flughafennetz und die Versorgung der Fluggäste getrennt werden.
In besonders teuren Smartphones steckt nicht immer aktuelle Technik. Diese Erfahrung werden iPhone-Käufer demnächst machen. Apple will erst einmal abwarten, bis es ein erstes iPhone mit 5G-Technik auf den Markt bringt.
Der Ausruf der USA an die Verbündeten, Huawei auszuschließen, ist für die Telekom sachlich unbegründet. Zudem können die US-Geheimdienste Deutschlands Regierung keinerlei Belege vorlegen.
Auf dem Digitalgipfel der Bundesregierung entwerfen Telekom, Huawei und Nokia zusammen Pläne, um 5G mit seinen vielen Antennen zu verwirklichen. An U-Bahn-Zugängen und Straßenlaternen sollen schnell und einfach Antennenstandorte entstehen.
Der FTTH-Betreiber Swisscom will seine Netze nicht reguliert öffnen müssen und hat sich damit bei Nationalrat und Ständerat durchgesetzt. Das fordert in Deutschland auch die Telekom und ist damit nicht allein.
5G wird nicht mit der nächsten Auktion im Frühjahr 2019 flächendeckend, sondern wenn überhaupt, dann erst mit der übernächsten. Das stellte der Chef der Bundesnetzagentur Jochen Homann sichtlich genervt klar.
Nach den USA und Australien verhängt auch Neuseeland einen Bann gegen den chinesischen Ausrüster Huawei. Allerdings betrifft dieser nicht alle Produkte des Unternehmens, sondern lediglich das schnelle Mobilfunknetz 5G.
Ohne alternative Verlegemethoden seien die Gigabitziele der Bundesregierung nicht einmal bis zum Jahr 2025 zu schaffen, sagt die Direktorin des Wissenschaftlichen Instituts für Kommunikation. Der Preisanstieg beim Kabeltiefbau liegt bei 30 Prozent.
Zuerst war sich die Große Koalition mal wieder uneinig. Dann wurde am Montag doch von allen Vertretern der Regierungsparteien für die 5G-Vergaberegeln gestimmt. Ein Beiratsmitglied der Bundesnetzagentur erklärt, wie das ablief.
Update Die Bundesnetzagentur setzt die Deutsche Telekom mit einer Frist unter Druck. Sollte die Tarifoption Stream On nicht den Auflagen angepasst werden, droht demnächst ein Bußgeld.
In dieser Woche wird der Ausbau von DVB-T2 in den letzten drei Städten für private Sender fertiggestellt. Mit dem Ausbau von LTE müssen zudem weitere Bereiche geräumt werden.
Der Kompromiss für die Versteigerung der 5G-Frequenzen ist bestätigt. Ein flächendeckendes 5G-Netz werde es auf lange Sicht mit den Frequenzen nicht geben, meint der Bitkom.
Der Chip-Netztest macht diesmal alle Netzbetreiber glücklich. Zwei Mal gibt es ein "sehr gut" und ein Mal die Note "gut". Doch die Ergebnisse gelten nur entlang der Messstrecken.
Peter Altmaier schämt sich so sehr für das deutsche LTE-Netz, dass er keine Anrufe von ausländischen Ministern mehr auf Dienstfahrten annimmt. Die Verbindung breche immer wieder ab. Er müsse drei- bis viermal anrufen.
Ob LTE-V2X oder WLAN-V2X für die Kommunikation zwischen Autos zum Einsatz kommen soll, ist stark umstritten. BMW und Daimler setzen gemeinsam mit der Deutschen Telekom auf LTE-V2X und den Nachfolger 5G. Andere Automobilkonzerne sind dagegen.
Um Funklöcher zu schließen, soll die Bundesnetzagentur nationales Roaming anordnen können. Dafür wollen die Vize-Fraktionsvorsitzenden von Union und SPD das Gesetz ändern.
Nach einem schweren Datenleck ist der Chatanbieter Knuddels noch einmal glimpflich davongekommen. Das Bußgeld nach der DSGVO fiel niedrig aus, weil das Unternehmen gut mit dem Datenschutzbeauftragten kooperierte.
Zum Ende der Hausmesse MBBF 2018 von Huawei gab es einen kurzen Ausblick auf Neuerungen bei der Mobilfunkausrüstung. Ein neuer Marketingbegriff für Giga-LTE ist Superband.
Update Trotz ihrer Niederlage vor Gericht will die Telekom mit Stream On weiterhin gegen die Netzneutralität und EU-Roamingvorgaben verstoßen. Nun wächst der Druck auf die Bundesnetzagentur, die Verstöße sofort abstellen zu lassen.
Der zweitgrößte Netzbetreiber der Schweiz will sein Kupfer auf der letzten Meile nicht mehr nutzen. 5G und Fixed Wireless Access wird es ersetzen, sobald Huawei die Technik liefert.
Update Die Deutsche Telekom verstößt laut einem Gerichtsbeschluss mit ihrem Zero-Rating-Angebot Stream On gegen Vorgaben zur Netzneutralität und zum EU-Roaming. Die Zustimmung der Kunden sei irrelevant.
Die letzten 10 Prozent zu versorgen, ist genauso teuer wie die ersten 90 Prozent. Das erklärte Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie Telekom Deutschland. Und einige Gemeinden wollten gar keine Mobilfunkanlagen.
Huawei ist bereits dabei, seine 5G-Mobilfunkanlagen in viele Länder auszuliefern. Der neue Mobilfunkstandard werde sehr viel schneller verteilt, als Huawei angenommen habe, sagte Firmenchef Ken Hu.
Update Netflix wurde direkt in den Pay-TV-Dienst Sky Q integriert. Ein neu aufgelegtes Sky-Abo bringt Netflix zu einem vergünstigten Preis. Allerdings müssen sich Sky-Kunden immer für zwei Jahre binden, während Netflix monatlich kündbar ist.
Ohne einen Zwang zu National Roaming will United Internet nun doch keinen zweistelligen Milliardenbetrag in ein 5G-Netz investieren. "Es sieht momentan nicht besonders gut aus", meinte Ralph Dommermuth.
Update Nach jahrelanger Verzögerung scheint nun endlich ein Plan zu existieren, wie die Berliner U-Bahn mit LTE versorgt werden kann. Es wird staatlich finanziert.
Nachdem Unitymedia ein Dorf in Nordrhein-Westfalen nicht ausbauen wollte, haben die Anwohner einen Verein gegründet und selbst den Tiefbau begonnen. Unitymedia wurde dann doch noch zum Partner.
Vodafone erwägt eine Klage. Die Telefónica bezweifelt die Rechtssicherheit der 5G-Vergabebedingungen und der Bitkom stellt fest, es sei nun an den Netzbetreibern zu entscheiden, ob sie den Klageweg beschreiten.
In ihrem finalen Entscheidungsentwurf hat die Bundesnetzagentur nun Kooperationen der Netzbetreiber zu 5G erleichtert, darunter auch Roamingvereinbarungen.
Machtprobe zwischen der Koalition und den Telekom-Konzernen. Während Bundeskanzlerin Merkel einen flächendeckenden 5G-Ausbau fordert, drohen Telekom, Vodafone und Telefónica mit Klagen. Das könnte den Ausbau stark verzögern.
Die Telefónica braucht einen weiteren Partner, um ihre Mobilfunkstandorte besser anzubinden. Hier arbeitet der Betreiber, der kein eigenes Festnetz hat, schon mit mehreren Firmen zusammen.
Besonders in Bundesländern ohne kommunale Netzbetreiber sieht die Glasfaserversorgung nach Angaben der Bundesregierung schlecht aus. Schleswig-Holstein steht wegen seiner klugen Förderpolitik am besten da.
Einige Vertreter des Bundesinnenministeriums und des Auswärtigen Amtes wollen dem Beispiel Australiens folgen und chinesische Ausrüster aus Sicherheitsgründen pauschal ausschließen. Huawei hat darauf reagiert.
Die Telekom schickt ihre Sprecher nun mit magenta-farbenen Turnschuhen auf Branchenveranstaltungen. Den Anfang machte eine junge Managerin, die die neue Strategie zu Campusnetzen vorstellte.
Die Telefónica Deutschland benötigt 5G wegen der massiv steigenden Datennutzung in ihrem Mobilfunknetz. Sonst wäre im Jahr 2021 das Netz am Ende seiner Leistungsfähigkeit.