• IT-Karriere:
  • Services:

Fraunhofer und Huawei: Produkte für LTE-V2X verfügbar

Erste Produkte für LTE-V2X werden in Berlin ausprobiert. Direkte Kommunikation untereinander über Mobilfunk, ohne eine Basisstation dafür nutzen zu müssen, sei so möglich. Dazu ist eine genaue Lokalisierung erforderlich.

Artikel veröffentlicht am ,
Grafik zu dem neuen Standard
Grafik zu dem neuen Standard (Bild: Bernhard Schurian/Fraunhofer Fokus)

Ein Fraunhofer-Institut setzt die ersten kommerziellen LTE-V2X-Produkte von Huawei in seinem Testfeld in Berlin ein. Das gab das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (Fokus) am 2. Oktober 2018 bekannt. Mögliche Anwendungen sollen Gefahrenwarnung, elektronische Bremsanzeige (Notbremse) und Geschwindigkeitsempfehlungen von Ampeln sein.

Stellenmarkt
  1. Allianz Deutschland AG, Stuttgart
  2. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin

Michael Lemke, Senior Technology Principal Huawei Deutschland, sagte: "Wir freuen uns, dass in Deutschland neben dem WLAN-V2X-Standard nun eine weitere Technologie - auf Basis von LTE - kommerziell verfügbar wird und sie ihr Potenzial erstmals in einem etablierten innerstädtischen Testfeld unter Beweis stellen kann."

Laut Brancheninformationen unterstützen die Telekommunikationsunternehmen LTE-V2X, während der Verband der Automobilindustrie (VDA) ausschließlich für den WLAN-V2X-Standard eintritt. Huawei hat nach eigenen Angaben eine störungsfreie Koexistenz des WLAN-V2X und des Cellular-V2X-Standards erreicht.

Direkte Kommunikation untereinander über Mobilfunk, ohne eine Basisstation dafür nutzen zu müssen, soll so möglich werden. LTE-V2X ist eine Technologie für eine direkte Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation sowie Fahrzeug-zu-Infrastruktur- oder Fahrzeug-zu-Netzwerk-Kommunikation.

Damit dies funktioniert, müssen beide Fahrzeuge sehr genau wissen, wo sie sich in diesem Augenblick befinden. Die On-Board Unit (OBU) enthält GPS, was für Lokalisierungen ausreichend sein sollte. Zuvor testeten Vodafone, Huawei und der Automobilzulieferer Bosch im März 2017 bereits den Funkstandard LTE-V2X. Dabei ging es nur um den Connectivity-Beweis, noch nicht um eine genaue Lokalisierung. Der neue Einsatz soll zeigen, dass es bereits Produkte für LTE-V2X gibt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Battlefleet Gothic: Armada 2 für 11,99€, Star Trek Bridge Crew für 6,66€, Rage 2 für...
  2. (Huawei Matebook D 14 Zoll, Full HD + Freebuds 3 für 699€ und Huawei Matebook D 15 Zoll, Full...
  3. 299,00€

M.P. 02. Okt 2018

Laut Frequenzplan.pdf der BNetzA sind sogar 5,850 ... 5,925 GHz für diese Anwendungen...


Folgen Sie uns
       


Rahmenloser TV von Samsung (CES 2020)

Der fast unsichtbare Rand des Q950TS hat anscheinend nicht nur Vorteile.

Rahmenloser TV von Samsung (CES 2020) Video aufrufen
Akkutechnik: In Zukunft kommen Akkus mit weniger seltenen Rohstoffen aus
Akkutechnik
In Zukunft kommen Akkus mit weniger seltenen Rohstoffen aus

In unserer Artikelserie zu Akku-FAQs geht es diesmal um bessere Akkus, um mehr Akkus und um Akkus ohne seltene Rohstoffe. Den Wunderakku, der alles kann, den gibt es leider nicht. Mit Energiespeichern ohne Akku beschäftigen wir uns später in Teil 2 dieses Artikels.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Elektroautos BASF baut Kathodenfabrik in Brandenburg
  2. Joint Venture Panasonic und Toyota bauen prismatische Zellen für E-Autos
  3. Elektromobilität EU-Kommission genehmigt europäisches Batterieprojekt

Verkehr: Das Kaltstart-Dilemma der Autos mit Hybridantrieb
Verkehr
Das Kaltstart-Dilemma der Autos mit Hybridantrieb

Bei Hybridautos und Plugin-Hybriden kommt es häufiger zu Kaltstarts als bei normalen Verbrennungsmotoren - wenn der Verbrennungsmotor ausgeht und der Elektromotor das Auto durch die Stadt schiebt. Wie schnell lässt sich der Katalysator vorwärmen, damit er Abgase dennoch gut reinigen kann?
Von Rainer Klose

  1. Elektroautos EU-Kommission billigt höheren Umweltbonus
  2. Elektroauto Jaguar muss I-Pace-Produktion mangels Akkus pausieren
  3. 900 Volt Lucid stellt Serienversion seines Luxus-Elektroautos vor

Login-Dienste: Wer von der Klarnamenpflicht profitieren könnte
Login-Dienste
Wer von der Klarnamenpflicht profitieren könnte

Immer wieder bringen Politiker einen Klarnamenzwang oder eine Identifizierungspflicht für Nutzer im Internet ins Spiel. Doch welche Anbieter könnten von dieser Pflicht am ehesten einen Vorteil erzielen?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Europäische Netzpolitik Die Rückkehr des Axel Voss
  2. Mitgliederentscheid Netzpolitikerin Esken wird SPD-Chefin
  3. Nach schwerer Krankheit FDP-Netzpolitiker Jimmy Schulz gestorben

    •  /