• IT-Karriere:
  • Services:

BVG: Wi-Fi für 600.000 Euro in 180 Berliner Bussen

Die Ausstattung von Bussen mit WLAN kommt in Berlin gut an. Jetzt werden 180 Linienbusse in der Innenstadt mit Internet versorgt.

Artikel veröffentlicht am ,
BVG: Werbung zum Einloggen
BVG: Werbung zum Einloggen (Bild: BVG)

Die BVG wird in den kommenden vier Monaten mindestens 180 Berliner Linienbusse mit Wi-Fi ausstatten. Das gaben die Berliner Verkehrsbetriebe am 17. Oktober 2018 bekannt. Die Berliner Senatskanzlei finanziert die Hardware, die BVG beschafft die Geräte und übernimmt Einbau und Unterhalt. Aus Landesmitteln stehen dafür rund 600.000 Euro bereit. Mehr als 1.300 Busse der BVG sind täglich unterwegs.

Stellenmarkt
  1. Stadtwerke München GmbH, München
  2. Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz

Bereits im Jahr 2017 hatte die BVG testweise in 30 Bussen ihr aus den U-Bahnhöfen bekanntes BVG-Wi-Fi angeboten. "Nach der überwiegend positiven Resonanz startet nun mit Unterstützung der Senatskanzlei ein erweiterter Pilotversuch. Vorgesehen ist, die ausgestatteten Busse vorrangig auf stark frequentierten Linien in der Innenstadt einzusetzen", erklärte das Unternehmen.

Angaben zur verwendeten Technik und zur erreichten Datenübertragungsrate wurden nicht gemacht.

In der U-Bahn kommt die Hardware von Cisco zum Einsatz. Sie wurde zuvor bereits in einer früheren Version in London eingesetzt. Laut Hersteller sollen pro Accees-Point bis zu 120 eingeloggte Nutzer möglich sein, was sich in der Praxis aber erst erweisen muss.

Auf den ausgebauten Bahnhöfen soll mindestens der größte Teil des Bahnsteigs mit Internet versorgt sein, zum Teil auch die Zugänge und Zwischenebenen. Pro U-Bahnhof würden zwischen 4 und 12 Access-Points eingesetzt, sagte ein Projektleiter.

U-Bahn-Fahrgäste in Berlin können in fast allen Bahnhöfen gratis das Internet nutzen. Bis Ende 2018 sollen alle 173 Berliner U-Bahnhöfe vollständig mit WLAN ausgerüstet sein. In den Ausbau werden 5 Millionen Euro investiert.

Telefónica Deutschland, Telekom und Vodafone wollen in der Berliner U-Bahn das Mobilfunknetz zusammen ausbauen. Das gab die Telefónica im Oktober 2017 bekannt. Statt einzelner Mobilfunkanlagen, verteilt auf viele Betriebsräume im Großraum Berlin, setzen die Mobilfunkunternehmen auf gemeinsam betriebene BTS-Hotels (BTS - Base Transceiver Station).

Nur die Telefónica bietet in der U-Bahn LTE- und UMTS an. Kunden der Telekom und von Vodafone müssen in der U-Bahn das GSM-Netz mit einem sehr langsamen mobilen Internet über GPRS und EDGE nutzen. Von dem Ausbau ist noch wenig zu spüren: Durch das WLAN auf Bahnhöfen wird das Versorgungsproblem jedoch auch in der U-Bahn weniger drängend.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-74%) 15,50€
  2. 2,49€
  3. 19,99
  4. 52,99€

Frau_Holle 18. Okt 2018

Fiel mir auch gleich ein...und auf Deutsch: https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft...

gs2 18. Okt 2018

Hahaha, genau die Frage "Wozu?" hat sich mir auch sofort gestellt.

Spaghetticode 18. Okt 2018

Für WLANs mit Captive Portal gibt es die Android-App WiFi Web Login (3,09 ¤), die sich...

derdiedas 18. Okt 2018

Warum soll die Allgemeinheit den Geiz einzelner bezahlen? Wer online sein will/muss...

demaddin 18. Okt 2018

Oui!


Folgen Sie uns
       


Silent Hill (1999) - Golem retro_

Wir haben einen Ausflug ins beschauliche Silent Hill gemacht - und ins Jahr 1999.

Silent Hill (1999) - Golem retro_ Video aufrufen
In eigener Sache: Golem.de sucht Produktmanager/Affiliate (m/w/d)
In eigener Sache
Golem.de sucht Produktmanager/Affiliate (m/w/d)

Attraktive Vergünstigungen für Abonnenten, spannende Deals für unsere IT-Profis, nerdiger Merchandise für Fans oder innovative Verkaufslösungen: Du willst maßgeschneiderte E-Commerce-Angebote für Golem.de entwickeln und umsetzen und dabei eigenverantwortlich und in unserem sympathischen Team arbeiten? Dann bewirb dich bei uns!

  1. In eigener Sache Aktiv werden für Golem.de
  2. Golem Akademie Von wegen rechtsfreier Raum!
  3. In eigener Sache Wie sich Unternehmen und Behörden für ITler attraktiv machen

Arbeitsklima: Schlangengrube Razer
Arbeitsklima
Schlangengrube Razer

Der Gaming-Zubehörspezialist Razer pflegt ein besonders cooles Image - aber Firmengründer und Chef Tan Min-Liang soll ein von Sexismus und Rassismus geprägtes Arbeitsklima geschaffen haben. Nach Informationen von Golem.de werden Frauen auch in Europa systematisch benachteiligt.
Ein Bericht von Peter Steinlechner

  1. Razer Blade Stealth 13 im Test Sieg auf ganzer Linie
  2. Naga Left-Handed Edition Razer will seine Linkshändermaus wieder anbieten
  3. Junglecat Razer-Controller macht das Smartphone zur Switch

Jobs: Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)
Jobs
Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)

Die Hälfte aller Gamer ist weiblich. An der Entwicklung von Spielen sind aber nach wie vor deutlich weniger Frauen beteiligt.
Von Daniel Ziegener

  1. Medizinsoftware Forscher finden "rassistische Vorurteile" in Algorithmus
  2. Mordhau Toxische Spieler und Filter für Frauenhasser

    •  /