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Breitband: Deutsche Telekom braucht "verlässliche 500 MBit/s"

Das wachsende Datenvolumen setzt alle Netzbetreiber unter Druck, schneller neue Technik bereitzustellen. Hier seien die Ausrüster zwar innovativ, aber zu langsam, meint die Deutsche Telekom.

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Telekom-Manager Axel Clauberg spricht auf dem BBWF in Berlin.
Telekom-Manager Axel Clauberg spricht auf dem BBWF in Berlin. (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

"Wir brauchen verlässliche 500 MBit/s." Das sagte Axel Clauberg, Vice President für Infrastructure Cloud bei der Deutschen Telekom, am 24. Oktober auf dem BBWF (Broadband World Forum) in Berlin über die aktuellen Anforderungen an das Netzwerk. Das exponentielle Wachstum der Datenübertragung sei immer noch eine der größten Herausforderungen für die Telekommunikationsbranche.

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"In der Vergangenheit hat Moores Gesetz uns geholfen, unsere Produktionskosten für den exponentiell wachsenden Traffic unter Kontrolle zu halten", erklärte Clauberg. Mit der Abflachung des Mooreschen Gesetzes sehe man in der Branche einen starken Trend hin zu einer Disaggregation von Hard- und Software.

Das Mooresche Gesetz ist nach dem Intel-Mitbegründer Gordon Moore benannt. Die Theorie besagt, dass sich die Zahl der Transistoren auf einem Halbleiter alle 18 Monate verdoppeln lässt.

Der 5G-Rollout startet laut Clauberg tatsächlich schon nächstes Jahr, nicht erst im Jahr 2020 wie allgemein von den Unternehmen kommuniziert. Doch die Branche reagiere zu langsam, der Cloud-Umzug sei immer noch nicht abgeschlossen. "Wir Telcos müssen zusammenarbeiten, um die Herausforderungen zu lösen", sagte Clauberg.

Telekom geht Entwicklung zu langsam

"Unsere Ausrüster sind sehr innovativ" betonte Clauberg, "doch ich glaube nicht, dass das genug ist, um den Anforderungen gerecht zu werden." Es dauere Jahre, bis die Branche sich auf neue Standards geeinigt habe. Diese Art zu arbeiten müsse geändert werden. Um schneller zu werden, müssten die Schritte Labor, Endkundentest und dann Ausrollen heißen.

Clauberg: "Von monolithischen Black-Box-Lösungen bewegen wir uns hin zu einem modularen, flexiblen und offenen Ökosystem, was ein automatisiertes Lebenszyklus-Management im echten DevOps-Stil beinhaltet." Keiner der Telekommunikationsanbieter könne das alleine machen.

Der Linux Foundation Networking Fund, der sich auf Open-Source-Software konzentriert, sowie das Telecom Infra Project (TIP) seien gute Beispiele für die Zusammenarbeit in der Branche. Die Zusammenarbeit der beiden Konkurrenten Vodafone und Telefónica bei TIP sei ein Beleg dafür, dass TIP in der Branche angenommen wird. Clauberg ist bei der Telekom für diesen Bereich verantwortlich.

Die Telekom und Facebook haben im Rahmen des TIP eine Netz-Projektgruppe für das Millimeterband (mmWave) gegründet, die zunächst das unlizenzierte 60-GHz-Band nutzt. Partner Facebook hat im April 2016 mit Terragraph ein Funksystem für dicht besiedelte Städte vorgestellt. Bei Terragraph werden in einem drahtlosen Multi-Node-System viele preisgünstige Wigig-Access-Points entsprechend dem Standard IEEE 802.11ad eingesetzt, auch bekannt als Wireless Display. Dieser funkt im lizenzfreien 60-GHz-Band (Millimeterwellenfunk).



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SanderK 29. Okt 2018

In meinen Fall war es ESTW Erlangen. Wobei selbst Autobauer durchaus in den Zeiten...

LinuxMcBook 25. Okt 2018

Von welchem Telekomprodukt mit 500 MBit wurdest du downgeradet?


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