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Berlin: Colt will Glasfaser nicht mit der Telekom ausbauen

Der Netzbetreiber Colt will offenbar keine Partnerschaft mit der Deutschen Telekom. Doch beide wollen Glasfaser in Berlin ausbauen.

Artikel veröffentlicht am ,
Netzausbau bei Colt
Netzausbau bei Colt (Bild: Colt)

Der britische Netzbetreiber Colt ist offenbar nicht daran interessiert, das Angebot der Deutschen Telekom auf eine FTTH-Partnerschaft in Berlin anzunehmen. Auf die Frage, ob Colt eine Partnerschaft mit der Telekom in der deutschen Hauptstadt wolle, sagte Süleyman Karaman, Geschäftsführer Colt Technology Services Deutschland, Golem.de: "Seit 20 Jahren ist Colt in Berlin mit einem eigenen, ausschließlich glasfaserbasierten Metro Area Network vertreten und freut sich, dieses Netz mit FTTB-Anschlüssen (Fibre To The Building) weiter auszubauen."

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Laut Experten wäre eine Zusammenarbeit mit der Telekom technisch jedoch kein Problem. Glasfasernetzwerke können von mehreren Betreibern genutzt werden. Colt ist im Wholesale-Bereich Partner der Mobilfunkbetreiber. Colt sei einer der "größten vollständig in Privatbesitz befindlichen Glasfasernetzbetreiber in ganz Europa und entschlossen, in der Region weiter zu expandieren, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden", betonte Karaman.

Colt Technology Services hatte die Erweiterung seines Glasfasernetzwerks für Unternehmenskunden in Berlin angekündigt. Rund 500 weitere Bürogebäude und Gewerbezentren werden daran angeschlossen. Colt verlegt nach eigenen Angaben rund hundert Kilometer zusätzliche Glasfaserkabel in Berlin. Im Zuge des Ausbaus wird Colt unter anderem die Adlershof Science City und Potsdam mit dem Colt-Netzwerk verbinden.

Der Chef der Telekom Deutschland, Dirk Wössner, hatte sich am 31. August 2018 auf der Internationalen Funkausstellung (Ifa) für einen Glasfaserausbau in Berlin mit einem Partner ausgesprochen. Wössner sagte: "Lassen Sie uns mal darüber reden, wo wir investieren. Und wir sind hier ja aktuell in Berlin. Und deswegen machen wir hier das Angebot zu sagen, liebe Wettbewerber, lasst uns gemeinsam Berlin vollständig mit Glasfaser versorgen."

Laut Wössner verfügt die Telekom in Berlin nur über einen Marktanteil von 27 Prozent. Der Konzern bietet an, die Hälfte der Ausbaukosten für die komplette Erschließung Berlins mit Glasfaser zu finanzieren. Die Telekom suche Partner, die bereit seien, "den Spaten in die Hand zu nehmen" und zu investieren. Angebote seien willkommen und die Telekom sei "jederzeit gesprächsbereit", sagte Wössner. "Wir sind offen für Partnerschaften, ob mit einem oder mehreren Partnern", erklärte er.



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Palerider 17. Okt 2018

Howie wäre bestimmt kooperativer...

meinoriginaluse... 16. Okt 2018

Das kenne ich von meinem Wohnort. Telekom kommt, reißt Straße auf, legt Glasfaser, macht...

Icke im Bereich 16. Okt 2018

Und sich nicht mit privaten Kunde in Mietshäuser rumärgern. Mit Business Kunden kann man...


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