Codec: Vodafone und Telefónica bringen HD Voice im 2G- und 3G-Netz
Vodafone und Telefónica Deutschland haben die Sprachqualität für netzübergreifende Telefonate verbessert. Das gaben die beiden Netzbetreiber am 22. Oktober 2018 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Die Kunden der beiden Mobilfunkunternehmen erhalten eine bessere Klangqualität im GSM-, UMTS- und LTE-Netz, sowie wenn sie mit Voice over WiFi (VoWiFi) miteinander telefonieren.
Bereits seit dem vergangenen Jahr können sich Nutzer per HD Voice austauschen, wenn sie die mobile Telefonie über das LTE-Netz nutzen. Nun kann auch im GSM- und im UMTS-Netz in dieser Qualität telefoniert werden. "Dafür haben beide Unternehmen in den vergangenen Monaten die notwendigen technischen Schnittstellen geschaffen und zusätzliche Parameter in ihre Mobilfunknetze eingespielt. Für die Nutzung von HD Voice benötigen beide Gesprächspartner ein HD-Voice-fähiges Endgerät" , erklärten die Unternehmen.
HD Voice steht seit Oktober 2016 auch im GSM-Netz von Vodafone Deutschland zur Verfügung. Die Technologie wurde von dem britischen Netzbetreiber schon länger im UMTS- und LTE-Netz eingesetzt. Die Telekom hat seit Mai 2017 bereits HD Voice Plus für Sprache im LTE-Netz aktiviert.
Für die Nutzung von HD Voice benötigen beide Gesprächspartner ein HD-Voice-fähiges Endgerät.
Telefónica Deutschland hatte im August 2018 den Sprachstandard Enhanced Voice Services (EVS) bundesweit in seinem LTE-Mobilfunknetz implementiert. EVS ist ein Codec, der den Frequenzbereich für Sprachdienste erweitern soll und Telefongespräche in Hi-Fi-Qualität verspricht. Er ist von den Standardisierungsgremien 3GPP und GSMA als Nachfolge-Codec für den HD-Voice-Codec spezifiziert.
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