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Telefónica: Kauf von Unitymedia durch Vodafone "beendet Glasfaserausbau"

Die Telefónica baut selbst keine Glasfaser aus. Der Mobilfunkbetreiber hat jedoch massive Befürchtungen für ein Zusammengehen von Unitymedia und Vodafone formuliert.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Vorstand der Telefónica Deutschland
Der Vorstand der Telefónica Deutschland (Bild: Telefónica Deutschland)

Die jetzt offiziell bei der EU-Kommission angemeldete Übernahme von Unitymedia durch Vodafone stelle "eine erhebliche Gefahr für Verbraucher, den Glasfaserausbau und den Wettbewerb in Deutschland dar". Das hat die Telefónica Deutschland in einer Stellungnahme geäußert, über die Inside Handy zuerst berichtet hat. Zugleich würden "für die beiden Duopolunternehmen und die verbleibenden Festnetzanbieter die Anreize für Investitionen in Glasfaserinfrastruktur" schwinden.

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Denn sowohl für die Deutsche Telekom als auch für Vodafone würde es viel attraktiver werden, Kunden an die bestehenden Netze zu binden, als sich untereinander einen "kostspieligen Infrastrukturwettlauf" zu liefern, erklärte die spanische Telefónica, die mit der Telekom bei VDSL zusammenarbeitet. Gleichzeitig gebe es demnach für Dritte wenig Anreiz, viel Geld für den Glasfaserausbau zu investieren, wenn über "70 Prozent der Kunden vertraglich an Kupfer- und Kabelnetze gebunden" seien.

Deutschland würde laut Telefónica seine rückständige Position im internationalen Glasfaserausbau zementieren und die Ausbauziele der Bundesregierung würden unerreichbar.

Telefónica-Deutschland-Chef Markus Haas sagte: "Diese Übernahme wäre gleichbedeutend mit dem Ende des Wettbewerbs im Kabelmarkt und im Breitband-Festnetz und der finale Hemmschuh für den Glasfaserausbau." 20 Jahre nach mühsamer Auf- und Abspaltung der Kabelnetze in regionale Gesellschaften sei es nicht im Sinne des Wettbewerbs und der Verbraucher, wenn die Regierungsbehörden eine Rolle rückwärts ins Monopol zuließen. Dies würde zu weniger Investitionen in Glasfaser, weniger Angebotsvielfalt und mittelfristig zu steigenden Preisen für Kunden führen.

Vodafone hatte dagegen argumentiert, dass Kabelnetze sich großflächig schneller gigabitfähig machen ließen. Vodafone-Rechtsvorstand Christoph Clément sagte, dies sei gut für den Wettbewerb. Die Antwort der Deutschen Telekom auf beschleunigte Kabelnetze sei Vectoring gewesen. "Die Antwort auf gigabitschnelle Kabelnetze wird Glasfaser sein. Auch das ist gut für den Wettbewerb. Und vor allem gut für Deutschland."

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aPollO2k 27. Okt 2018

Also ich finde einen FTTC Anschluß als "Glasfaser" oder "Fibre" Anschluß zu verkaufen ist...

aPollO2k 27. Okt 2018

Die letzte Meile ist kupfer. Der Rest ist Glasfaserkabel. Genau wie bei Magentakom

LinuxMcBook 25. Okt 2018

Ich glaube nicht, dass Vodafone in den nächsten 10-20 Jahren eine relevante Anzahl an...

JoeSenfmacher 24. Okt 2018

50/10 ist ein Witz. Nein es reicht vorn und hinten nicht. Wenn man es braucht. Was nicht...

Eheran 24. Okt 2018

psssst! Nicht so laut!


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