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Wohnungen: Telekom-Kabelnetz versorgt 10.000 mit zwei Glasfasern

Der Kabelnetz -Bereich der Deutschen Telekom ist weiter aktiv mit seiner besonderen doppelten Verlegeform. Eine große Partnerschaft wurde jetzt für Neubauten geschlossen.
/ Achim Sawall
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Der Doppelbund wird besiegelt. (Bild: Deutsche Telekom)
Der Doppelbund wird besiegelt. Bild: Deutsche Telekom

Die Kabelnetzsparte der Deutschen Telekom wird 10.000 Neubau-Wohnungen der Wohnungsbaugesellschaft ABG in Frankfurt am Main und Umgebung mit Glasfaser versorgen. Wie das Unternehmen bekanntgab(öffnet im neuen Fenster) , wird nicht nur eine Glasfaser für Internet, Telefon und IP-Fernsehen verlegt, sondern noch eine zweite für Kabelfernsehen.

Die Telekom werde alle Neubauprojekte der städtischen ABG in den kommenden zehn Jahren an ihr Glasfasernetz anbinden. Die Glasfaser wird dabei nicht nur bis in den Keller des jeweiligen Hauses (FTTB – Fiber To The Building), sondern bis in die Wohnung (FTTH – Fiber To The Home) verlegt.

Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) sagte: "Die ABG ist mit aktuell rund 52.000 Wohnungen der größte Vermieter im Rhein-Main-Gebiet. In den kommenden zehn Jahren wird der Immobilienkonzern rund 10.000 Neubauwohnungen errichten. Jede zweite Wohnung soll nach meiner Vorstellung eine geförderte Wohnung sein, vorrangig für normalverdienende Arbeitnehmer. Aber es geht nicht nur um bezahlbares Wohnen, sondern auch um ein gutes und modernes Zuhause."

Die Kabelsparte der Telekom: Ausstieg und Neuaufbau

Bei Bestandsbauten verlegt die Telekom-Sparte die Leitungen in der Regel bis zum Übergabepunkt im Keller, dem Fiber To The Distribution Point (FTTDP). Von dort aus gehen die Daten über herkömmliche Koaxialkabel.

Zum Ende des Jahres 2017 hatte die Telekom 218.000 Kunden mit "Zuhause Kabel Fernsehen" versorgt. Im Jahr 1999 gliederte die Telekom das Kabelnetz aus dem Unternehmen aus, um den regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden und den späteren Verkauf im Jahr 2000 vorzubereiten. Im Jahr 2009 beschloss die Telekom den Wiedereinstieg in das Kabel-TV Geschäft, weil die 10-jährige Sperrfrist endete. Der Geschäftsbereich ist das Competence Center Wohnungswirtschaft der Telekom Deutschland.


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