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Fixed Wireless Access: Telefónica Deutschland wird eigene Festnetzzugänge anbieten

Die Telefónica ist sich vor ihren Feldtests zu 5G Fixed Wireless Access in Deutschland schon sicher, dass die Technik eingesetzt wird. Damit kehrt der Betreiber zu eigenen Festnetzzugängen zurück, wenn auch nur auf der letzten Meile.

Artikel veröffentlicht am ,
Cayetano Carbajo Martín (rechts) am 23. Oktober in Berlin
Cayetano Carbajo Martín (rechts) am 23. Oktober in Berlin (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Telefónica Deutschland wird Fixed Wireless Access (FWA) mit 5G-Technologie einsetzen. Cayetano Carbajo Martín, Chief Technology Officer des Netzbetreibers, sagte am 23. Oktober 2018 auf dem Broadband World Forum (BBWF) in Berlin: "Fixed Wireless Access werden wir ausnutzen". Bei Fixed Wireless wird die letzte Meile in die Haushalte per Funk überbrückt.

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"5G werden wir bald ausrollen können und wir werden es einsetzen, wenn der Markt danach fragt", betonte er.

Vom eigenen Festnetz hatte sich die Telefónica verabschiedet und baut seit dem Jahr 2015 kontinuierlich die eigenen Hauptverteiler zurück. Dieser Rückbau wird bis Ende 2018 flächendeckend erfolgt sein. Die Telefónica hatte im Mai 2013 angekündigt, VDSL- und Vectoring-Vorleistungsprodukte der Telekom zu nutzen und den Ausbau des Konkurrenten mitzufinanzieren. "Die Telekom kann so die Investitionsrisiken teilen und den weiteren Ausbau forcieren", wurde dies begründet.

5G Fixed Wireless Access ist kein FTTH, aber trotzdem cool

Telefónica Deutschland und Samsung Electronics hätten den Test von 20 Fixed-Wireless-Anschlüssen (FWA) mit 5G in Deutschland vereinbart, wurde bereits im September 2018 bekanntgegeben. Ab November werde über einen Zeitraum von drei Monaten die Gigabit-Technologie in Deutschland getestet.

Der südkoreanische Ausrüster wird den Testaufbau mit einer End-to-End-Ausrüstung im Bereich der Millimeterwellen bei 26 GHz unterstützen. Dies ermögliche Übertragungsraten von mehreren Gigabit pro Sekunde. Die Technologie besteht im Wesentlichen aus einem virtuellen Core und einer 5G Radio Access Unit aufseiten von Telefónica sowie 5G Outdoor-Unit und Indoor-Routern für die Kunden.

Mit 5G Fixed Wireless Access lassen sich Gigabit-Datenraten zum Endkunden bringen. Doch 5G erreicht keine symmetrischen Gigabit-Datenraten und die Nutzer müssen sich die Kapazität teilen, daher kann auch 5G als Fixed Wireless Access Fiber To The Home (FTTH) nicht ersetzen.

Doch auch Glasfaser ist ein Shared Medium, und zwar ab der Kopfstelle. Auch wenn 1 GBit/s zwischen Kundenanschluss und Kopfstelle möglich ist, sind bei 500 Kunden schon 500 GBit/s zur nächsten Vermittlungsebene notwendig. Die Netzbetreiber rechnet meist damit, dass nicht alle Nutzer gleichzeitig die volle Datenübertragungsrate nutzen. Ausnahme sind die wenigen 1:1-Leitungen zwischen benachbarten Unternehmensstandorten, und auch diese Leitungen müssen sich mehrere Nutzer teilen.



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Faksimile 25. Okt 2018

Wie? Kein Festnetz?

Faksimile 25. Okt 2018

Über andere, evtl.physiologische Auswirkung kann man noch gar keine Aussage machen.

RipClaw 24. Okt 2018

Vor Jahren wurde schon LTE im Gigabit Bereich auf Messen demonstriert. Auf das was dann...

M.P. 24. Okt 2018

Erwachsene können rechnen.... "Festnetz" im Sinne von Internet-Anschluss nutzt kaum...


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