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5G: Vodafone für gleiche Regeln bei Frequenzvergabe in der EU

Die Finnen haben es laut Hannes Ametsreiter bei der 5G-Auktion richtig gemacht, weil nur 77,6 Millionen Euro Erlös erzielt wurden. Der Vodafone-Deutschland-Chef tritt für einheitliche Vergaberegeln in der EU ein.

Artikel veröffentlicht am ,
Vodafone-Chef Hannes Ametsreiter
Vodafone-Chef Hannes Ametsreiter (Bild: Vodafone Deutschland)

Vodafone-Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter möchte, dass die Vergabe von Mobilfunkfrequenzen künftig einheitlich in der Europäischen Union reguliert wird. "Wir wären offen dafür, wenn die EU das künftig gemeinsam gestalten würde", sagte Ametsreiter dem Onlinemagazin t3n.

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In Finnland mussten die Netzbetreiber in der gerade stattgefunden 5G-Vergabe kaum etwas für die Frequenzen bezahlen. Tatsächlich brachte die Auktion der Finnish Communications Regulatory Authority (FICORA) dem finnischen Staat nur 77,6 Millionen Euro von Telia Finland, Elisa und DANN ein. Hier wurden 3,5 Gigahertz Frequenzen versteigert. Dagegen sind in Deutschland addiert in den vergangenen Jahren für Frequenzerwerb rund 60 Milliarden Euro ausgegeben worden. "Dafür hätte man eine Menge Masten bauen oder eben günstigere Preise anbieten können - wie die Finnen", erklärte Ametsreiter.

Grundsätzlich befürwortet Ametsreiter einen Wettbewerb auch bei der 5G-Infrastruktur, zeigte sich aber gleichzeitig bereit, in ländlichen Gebieten mit allen anderen Betreibern zusammenzuarbeiten: "In dünn besiedelten Regionen wird es schwieriger. Wir sind aber hier völlig offen, in den Gebieten, die schwieriger zu versorgen sind, mit allen Betreibern zu kooperieren."

Vodafone: Kein vierter Netzbetreiber

"Wenn das regionale Spektrum eine Hintertür wird für einen vierten Netzbetreiber, der kaum investieren muss, dann wäre das eine Fehlentwicklung, weil es die Investitionen der anderen komplett entwertet", sagte Ametsreiter zuvor. Ohne entsprechende Einschränkungen könne man sich eine Situation vorstellen, in der sich zum Beispiel Finanzinvestoren lokales Spektrum günstig sicherten und dann mehrere Regionen zusammenschalteten.

Ametsreiter sagte, Vodafone sei bereit, über Auflagen zu diskutieren. "Sie müssen sinnvoll und physikalisch machbar sein", schränkte er ein.



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1e3ste4 19. Okt 2018

Aber auch nur, weil die EU-Abgeordneten am eigenen Leib verspürt haben, was für horrende...

Eheran 18. Okt 2018

Da es sich dabei nicht um Broadcast sondern um eine rückkanalfähige Kommunikation...

torrbox 18. Okt 2018

Die Telekom wird zu verhindern wissen, dass alle Netze gleich sind und das jetzige Netz...

Sharra 18. Okt 2018

Die Telcos haben, trotz der Milliarden, die sie in die Frequenzen investiert haben...

barforbarfoo 17. Okt 2018

Die Überschrift sagt alles.


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