Nokia: Super Vectoring ist "günstig und funktioniert"

Super Vectoring 35b oder Vectoring Plus läuft stabil, und die neuen Linecards kosten den Netzbetreiber kein Vermögen. Nokia sieht sich als Entwickler der Technologie.

Artikel veröffentlicht am ,
BBWF (Broadband World Forum) in Berlin
BBWF (Broadband World Forum) in Berlin (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Super Vectoring 35b oder Vectoring Plus sei "eine relativ günstige Technik, die gut funktioniert". Das erklärte Thomas-Joachim Schröder, Leiter Vertrieb Fixed Access bei Nokia, auf dem BBWF (Broadband World Forum) in Berlin im Gespräch mit Golem.de am 23. Oktober 2018. "Die Hardware ist seit zwei Jahren fertig, seit anderthalb Jahren arbeiten wir mit Early Adoptern am Einsatz."

Stellenmarkt
  1. Systemintegrator (w/m/d) ECM
    VRG MICOS GmbH, Oldenburg, deutschlandweit
  2. Leiterin / Leiter (m/w/d) des MACH-Kompetenzzentrums
    Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf
Detailsuche

Der Migrationspfad habe relativ problemfrei funktioniert. Nötig sei eine andere Linecard mit größerem Prozessor im Multifunktionsgehäuse des Netzbetreibers. Bei der Entwicklung von Vectoring sind laut Schröder die Bell Labs von Nokia führend beteiligt gewesen, betonte Schröder. "Die Algorithmen kommen aus den Bell Labs." Angeboten wird die Technologie von vielen Netzwerkausrüstern.

Für den Anwender sei der Nutzen von Vectoring Plus relativ leicht erkennbar. Für einen Aufpreis gebe es eine höhere Datenübertragungsrate, sagte Schröder.

Die Deutsche Telekom schaltete im August sechs Millionen Haushalte für eine Datenübertragungsrate von bis zu 250 MBit/s mit Super Vectoring frei. Geboten wird bei Super-Vectoring ein Upload von bis zu 40 MBit/s. Bis 2019 soll die Zahl auf 15 Millionen Haushalte steigen.

Golem Karrierewelt
  1. IT-Sicherheit für Webentwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    27./28.09.2022, Virtuell
  2. DP-203 Data Engineering on Microsoft Azure: virtueller Vier-Tage-Workshop
    12.-15.09.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Bisher sind VDSL/2-Vectoring-Datenraten von bis zu 100 MBit/s möglich. Super Vectoring weitet die spektrale Bandbreite von 17 MHz auf 35 MHz aus. Die große Mehrheit der Nutzer erhalte mindestens 175 MBit/s, die erreichte Datenrate sei "sehr stark" abhängig von der Leitungslänge, betonte die Telekom.

Auch bei Super Vectoring geht es um Nachfrage: Der Telekom-Systemingenieur Jan Romano sagte in einem Video des Konzerns auf Youtube: "Super Vectoring kommt überall dort zum Einsatz, wo wir die Verteiler am Straßenrand mit Glasfaser versorgen oder bereits versorgt haben." In dem Video wird die Super-Vectoring-Karte an einem Standort eingebaut, weil dort die Kundennachfrage nach Vectoring sehr hoch ist.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


LostWolf 26. Okt 2018

Juo so sieht das aus. Die am Rand werden niemals SV sehen...

LinuxMcBook 25. Okt 2018

Bedarfsanalyse von Internetanbietern? Das ist genau so, wie wenn VW eine Studie über die...

Pornstar 25. Okt 2018

Das liegt daran das die Telekom zu wenig Techniker hat. Es wird alle paar Wochen ein...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
James Webb Space Telescope
Das Weltraumteleskop wird mit Javascript betrieben

Die in der Raumfahrt verwendete Software ist manchmal kurios. Im Fall des JWST wird das ISIM mit Javascript kontrolliert und betrieben.

James Webb Space Telescope: Das Weltraumteleskop wird mit Javascript betrieben
Artikel
  1. Betrug: Wenn die Phishing-Mail wirklich von Paypal kommt
    Betrug
    Wenn die Phishing-Mail wirklich von Paypal kommt

    Die E-Mail stammt von Paypals Servern und weist auf eine unter Paypal.com einsehbare Transaktion hin. Doch hinter E-Mail und Hotline stecken Betrüger.

  2. Botnetz: Google blockiert Rekord-DDoS-Angriff
    Botnetz
    Google blockiert Rekord-DDoS-Angriff

    Für einen Kunden konnte Google den größten HTTPS-basierten DDoS-Angriff mit 46 Millionen Anfragen pro Sekunde abwehren.

  3. Drohende Zahlungsunfähigkeit: IT-Jobportal 4Scotty meldet Insolvenz an
    Drohende Zahlungsunfähigkeit
    IT-Jobportal 4Scotty meldet Insolvenz an

    Bereits am 10. August 2022 reichte 4Scotty den Insolvenzantrag ein. Der Geschäftsbetrieb geht dennoch normal weiter.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MindStar (MSI RTX 3090 Gaming 1.269€, Seagate Festplatte ext. 18 TB 295€) • PS5-Deals (Uncharted Legacy of Thieves 15,38€, Horzizon FW 39,99€) • HP HyperX Gaming-Maus -51% • Alternate (Kingston Fury DDR5-6000 32GB 219,90€ statt 246€) • Samsung Galaxy S22+ 5G 128 GB 839,99€ [Werbung]
    •  /