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Dasan Zhone Solutions: Vectoring-Ausrüster Keymile von US-Firma gekauft

Keymile aus Hannover wurde von Dasan Zhone Solutions übernommen. Die Produkte decken beispielsweise den Bereich Vectoring, VDSL und G.fast ab, aber auch glasfaserbasierte Netze. Damit gehen zwei mittelständische Unternehmen zusammen.

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Der Milegate 3510, ein dedizierter GPON-OLT-Knoten von Keymile
Der Milegate 3510, ein dedizierter GPON-OLT-Knoten von Keymile (Bild: Keymile)

Der deutsche Netzwerkausrüster Keymile wurde von Dasan Zhone Solutions (DZS) aus den USA übernommen. Das gab Keymile am 8. Oktober 2018 bekannt. Angaben zum Kaufpreis wurden nicht gemacht.

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Die bisherigen Eigner von Keymile mit Sitz in Hannover waren die Private-Equity-Investoren Riverside und Halder. Im Juli 2017 wurde von Keymile der Bereich Mission-Critical-Kommunikationsnetze an den ABB-Konzern verkauft, damit ging auch der Standort in der Schweiz an ABB über.

Dasan Zhone Solutions stark in Südkorea

"Wir freuen uns, dass wir mit Keymile eine solche Möglichkeit für Synergien in Europa gefunden haben", sagte Yung Kim, Vorstandschef von Dasan Zhone Solutions in Oakland, Kalifornien. Damit werde das Produktangebot im Glasfaserbereich um die Keymile-Produkte "Made in Germany" erweitert. DZS ist an der Börse im Nasdaq notiert und erzielte nach eigenen Angaben im Jahr 2017 mit 650 Beschäftigten einen Umsatz von 250 Millionen US-Dollar. Dasan Zhone Solutions kaufte bereits Firmen wie Paradyne Networks, Sorrento Networks, Tellium oder Nortel Networks Access Node zu. Dasan Zhone Solutions ist im Bereich MSAN und Optical Line Terminal (OLT), Customer Premise Euipment (CPE), Netzwerkmanagement, Switches und Optical Netzwork Terminals (ONT) aktiv und eng mit Südkorea verbunden.

Nach Abschluss der Transaktion sollen Firmensitz und Produktion von Keymile in Hannover bleiben. Die Transaktion soll nach Erledigung aller Formalitäten in den nächsten Wochen abgeschlossen werden. Keymile-Chef Lothar Schwemm soll den Bereich weiter führen.

Keymile bietet schwerpunktmäßig Ausrüstung im Bereich Vectoring und G.fast an, hat aber auch Produkte für Glasfaser. Das Unternehmen geht davon aus, dass die alten Kupfernetze noch einige Zeit eingesetzt werden. "Um die vorhandenen Investitionen maximal zu nutzen, werden die bestehenden Kupfernetze in vielen Fällen noch mindestens fünf bis zehn Jahre in Betrieb sein", erklärte Keymile.



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schachbr3tt 10. Okt 2018

Das ist der Knackpunkt. Wie bei einem Kollegen: Neues Baugebiet mit ca. 40 Grundstücken...


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