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Mobilfunk: 700 MHz - der ungenutzte Frequenzbereich in Deutschland

In großen Teilen Deutschlands könnte der 700-MHz-Bereich schon ausgerollt werden, um 75 MBit/s in der Fläche zu bieten. Doch weder die Telekom noch Vodafone oder die Telefónica nutzen das im Jahr 2015 ersteigerte Spektrum.

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Standort DVB-T Antenne
Standort DVB-T Antenne (Bild: Conrad)

Laut Informationen von Golem.de setzt keiner der drei Mobilfunkbetreiber bisher den Bereich 700 MHz (694 bis 790 MHz) ein, während sie schon wieder nach neuen Frequenzbereichen rufen. Im Juni 2015 endete die Versteigerung (PDF) von Frequenzen im Umfang von 270 MHz aus den Bereichen 700 MHz, 900 MHz, 1.500 MHz sowie 1.800 MHz bei der Bundesnetzagentur.

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Der Umstieg von DVB-T1 auf DVB-T2 und die damit verbundene Räumung wird im ersten Quartal 2019 abgeschlossen sein. Der Bereich wird Anfang kommenden Jahres von den Fernsehsendern komplett geräumt sein und wäre schon jetzt in weiten Teilen des Landes verfügbar.

Der Deutsche-Telekom-Sprecher Markus Jodl sagte dieser Redaktion: "Wir setzen derzeit keine 700er-Frequenz ein."

Vodafone: 700-MHz-Spektrum wäre schon nutzbar

Vodafone-Sprecher Volker Petendorf räumt ein, dass es den Netzbetreibern bereits heute aus regulatorisch-rechtlicher Sicht möglich wäre, 700-MHz-Spektrum in den Bundesländern zu nutzen, in denen die Frequenzen freigeräumt und zugewiesen seien. "Die Netzbetreiber müssen also nicht warten, bis auch das letzte Bundesland diese Frequenzen dem Mobilfunk zuführt", sagte Petendorf Golem.de auf Anfrage.

Aus Wettbewerbsgründen würden aber aktuell keine Auskünfte zur konkreten Nutzung von 700-MHz-Frequenzen durch das Unternehmen erteilt. Hier gebe es aber auch nichts "zu kommunizieren".

Von der Telefónica hieß es: "Die 700-MHz-Frequenzen, die bisher für den terrestrischen Rundfunk DVB-T verwendet wurden, werden derzeit noch für den Mobilfunk geräumt. In Zukunft stehen dann auch diese Frequenzen für den potenziellen 4G- und 5G-Ausbau zur Verfügung." Zu beachten sei jedoch, dass alle Netzbetreiber jeweils nur über ein gepaartes Spektrum von 2x10 MHz verfügten, was die Möglichkeiten für erreichbare Maximalgeschwindigkeiten limitiere. Doch mit dem Frequenzbereich wäre die halbe LTE-Datenübertragungsrate mit 75 MBit/s als maximale Datenrate möglich. Der Bereich ließe sich mit wenig Aufwand in die Fläche ausrollen.

Inzwischen bietet ein Mobilfunkausrüster hier bereits Technik an, die in einer Box 700 MHz und 800 MHz unterstützt und 4G und 5G beherrscht. Doch keiner der Netzwerkbetreiber setzt das laut unserer Umfrage bisher ein.

Michael Reifenberg, Sprecher der Bundesnetzagentur, erklärte: "Die Umstellung der Rundfunksender erfolgt in mehreren Stufen bis etwa Mitte 2019. Anschließend steht das 700-MHz-Band für den Mobilfunk zur Verfügung." Die Bundesnetzagentur erwarte, dass die Mobilfunknetzbetreiber die Frequenzen dann zügig einsetzen werden. https://www.golem.de/news/kanzleramtschef-flaechendeckender-5g-ausbau-unfassbar-teuer-1809-136681.html



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Icestorm 06. Okt 2018

Nein, ich erwarte nicht dass sie erwartet, ich erwarte dass sie fordert! Erst wenn ein...

Beebo 05. Okt 2018

VoLTE und WifiCall sind im Telekom Netz nur mit den Premium Postpaid Tarifen Telekom...

Beebo 05. Okt 2018

Wenn man die Stadtstaaten ausnimmt, hat bis heute nur Hessen die Umstellung auf DVB-T2...

tg-- 05. Okt 2018

Ja, es gibt immer Auflagen dazu. Es kommt immer auf die Auktion an, aber jede davon...

Beebo 05. Okt 2018

Gibt ein DVB-T2 Ausbauplan. http://www.dvb-t2hd.de/files/2/11/DVB...


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