Abo
  • IT-Karriere:

Mobilfunk: Telekom will 5G-Infrastruktur mit anderen gemeinsam nutzen

Die Telekom hat begriffen, dass ein Netzbetreiber allein 5G nicht finanzieren kann. Darum wird der Aufruf zur Zusammenarbeit ausgeweitet.

Artikel veröffentlicht am ,
Telekom-5G-Netz in Berlin wird aufgebaut.
Telekom-5G-Netz in Berlin wird aufgebaut. (Bild: Deutsche Telekom/Screenshot: Golem.de)

Die Deutsche Telekom setzt beim Aufbau des teuren 5G-Netzes verstärkt auf Kooperationen. Telekom-Sprecher Niels Hafenrichter sagte Golem.de auf Anfrage: "Die für 5G nötige Infrastruktur wollen wir gemeinsam mit anderen Netzbetreibern nutzen - insbesondere auf dem Land. Daher öffnen wir unser Glasfasernetz für andere Anbieter. So wie wir das gerade mit Telefónica/O2 vereinbart haben."

Stellenmarkt
  1. IT-Servicezentrum der bayerischen Justiz, Augsburg, München, Schwabmünchen
  2. Schaeffler Automotive Buehl GmbH & Co. KG, Bühl

Die Telekom und Telefónica Deutschland haben vereinbart, mindestens 5.000 Mobilfunkstandorte der Telefónica an die Glasfaserinfrastruktur der Telekom anzubinden. Im Februar 2018 hatten nur 20 Prozent der Mobilfunkstationen der Telefónica eine Glasfaseranbindung. Nach der Übernahme von E-Plus hatte die Telefonica angekündigt, ihre Sendestationen von knapp 40.000 auf rund 25.000 zu reduzieren.

"Alle unsere Mobilfunkmasten im ländlichen Bereich und entlang der Verkehrswege bieten wir unseren Wettbewerbern zur Mitnutzung an", erklärte Hafenrichter. "Das wünschen wir uns auch von den anderen Netzbetreibern. Dies beschleunigt den Netzausbau und macht insbesondere den Ausbau im ländlichen Bereich einfacher und wirtschaftlicher."

200.000 Mobilfunkstandorte in Deutschland für 5G erforderlich

Für eine Versorgung der Bevölkerung mit einer Datenübertragungsrate von 300 MBit/s wären mit dem derzeit verfügbaren Umfang an Flächenspektrum über 200.000 Mobilfunkstandorte in Deutschland erforderlich. Das hat der Netzbetreiber Telefónica in einem Positionspapier an die Beiratsmitglieder der Bundesnetzagentur erklärt. Es gibt pro Mobilfunkbetreiber in Deutschland gegenwärtig rund 25.000 Antennenstandorte, insgesamt also circa 75.000.

Die Telekom hat angeboten, bis zum Jahr 2025 eine Abdeckung mit 5G für 99 Prozent der Bevölkerung zu bieten. Wie der Netzbetreiber bekannt gab, sollen bei der Flächenabdeckung 90 Prozent der Fläche mit 5G versorgt sein. Mit 4G könne dieser Wert bereits 2021 erreicht werden.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,31€
  2. 23,49€
  3. (PC für 59,99€, PS4 für 69,99€ - Release am 13. September)
  4. 137,70€

Faksimile 22. Okt 2018

Für Datenübertragung mag das stimmen. Für den ursprünglichen Einsatz als Mobiltelefon...

Toms 20. Okt 2018

Die Sendeanlagen gehören selbstverständlich noch den Mobilfunkern selbst. Nur die Masten...

Eheran 20. Okt 2018

Nachtschicht und dann um ~22 Uhr aufstehen? Bei mir war das immer so ~14 Uhr. Um 22 Uhr...


Folgen Sie uns
       


Möve Franklin E-Fly Komfort Pedelec - Test

Ein Pedelec, zwei Technologien: geht das gut?

Möve Franklin E-Fly Komfort Pedelec - Test Video aufrufen
Acer Predator Thronos im Sit on: Der Nerd-Olymp
Acer Predator Thronos im Sit on
Der Nerd-Olymp

Ifa 2019 Ob wir es nun den eisernen Thron oder den Sitz der Götter nennen: Der Predator Thronos von Acer fällt auf dem Messestand des Herstellers schon auf. Golem.de konnte den skurrilen Stuhl ausprobieren. Er ist eines Gaming-Kellers würdig.
Ein Hands on von Oliver Nickel

  1. Nitro XV273X Acer baut ersten Monitor mit IPS-Panel und 240 Hz
  2. Acer Beim Predator-Notebook fährt die Tastatur wie eine Rampe aus
  3. Geräte für Mediengestalter Acer gibt Verfügbarkeit der Concept-D-Laptops bekannt

Garmin Fenix 6 im Test: Laufzeitmonster mit Sonne im Herzen
Garmin Fenix 6 im Test
Laufzeitmonster mit Sonne im Herzen

Bis zu 24 Tage Akkulaufzeit, im Spezialmodus sogar bis zu 120 Tage: Garmin setzt bei seiner Sport- und Smartwatchserie Fenix 6 konsequent auf Akku-Ausdauer. Beim Ausprobieren haben uns neben einem System zur Stromgewinnung auch neue Energiesparoptionen interessiert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Fenix 6 Garmins Premium-Wearable hat ein Pairing-Problem
  2. Wearable Garmin Fenix 6 bekommt Solarstrom

MX Series im Hands on: Logitechs edle Eingabegeräte
MX Series im Hands on
Logitechs edle Eingabegeräte

Beleuchtet, tolles Tippgefühl und kabellos, dazu eine Maus mit magnetischem Schweizer Präzisionsrad: Logitech hat neue Eingabegeräte für seine Premium-Reihe veröffentlicht - beide unterstützen USB Typ C. Golem.de konnte MX Keys und MX Master 3 unter Windows und MacOS bereits ausprobieren.
Ein Hands on von Peter Steinlechner

  1. Unifying Sicherheitsupdate für Logitech-Tastaturen umgangen
  2. Gaming Logitech bringt mechanische Tastaturen mit flachen Schaltern
  3. Logitacker Kabellose Logitech-Tastaturen leicht zu hacken

    •  /