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100 MBit/s: Netcologne beginnt mit Vectoring im Nahbereich

Nicht nur die Telekom hat beim Vectoring-Ausbau der Kabelverzweiger am Straßenrand den Zuschlag erhalten. Auch Netcologne aus Köln beginne nun und verlege dabei 25 km Glasfaserleitungen, erklärt Geschäftsführer Timo von Lepel.

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Netcologne-Geschäftsführer Timo von Lepel
Netcologne-Geschäftsführer Timo von Lepel (Bild: Netcologne)

Netcologne hat mit der Vectoring-Umstellung der Nahbereiche begonnen. Das gab der lokale Netzbetreiber am 17. Oktober 2018 bekannt. Insgesamt wurden dem Kölner Unternehmen von der Bundesnetzagentur 55 Nahbereiche und damit 386 Kabelverzweiger in 24 Städten zugesprochen. Im Zuge des Ausbaus wird die Geschwindigkeit von 60.000 Haushalten in 24 Städten auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde verdoppelt.

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Die von der Bundesnetzagentur am 1. September 2016 getroffene Vectoring-II-Entscheidung räumt der Deutschen Telekom weitreichende Rechte zum Vectoring-Ausbau der Kabelverzweiger am Straßenrand in Nahbereichen innerhalb einer Entfernung von etwa 550 Metern um den Hauptverteiler (HVt) ein. Bis Anfang 2020 sollen alle 7.600 Nahbereiche in Deutschland modernisiert werden. Rund 7.200 Nahbereiche wird die Telekom ausbauen, dabei knapp 6.000 km Glasfaser verlegen und rund 30.000 neue Multi-Service Access Nodes (MSAN) verbauen.

Netcologne verlegt 25 km Glasfaserleitungen, um die Anwohner innerhalb der Nahbereiche zu versorgen. In Bornheim-Hersel wurde der erste Nahbereich umgeschaltet. "Die Herausforderung ist, dass wir zu den jeweiligen Stichtagen nicht nur Netcologne-Kunden, sondern die Kunden aller Carrier zeitgleich auf die neue Technologie umstellen", sagte Netcologne-Geschäftsführer Timo von Lepel.

Die Umstellung und Abschaltung der Nahbereiche erfolgt von Netcologne über einen Zeitraum von fünf Monaten zwischen Oktober 2018 und März 2019.

Netcologne baut FTTB für 450.000 Haushalte

Auch der Glasfaserausbau von zusätzlichen 100.000 Haushalten innerhalb des Stadtgebiets sei in Vorbereitung. Der Ausbau beginnt Anfang 2019. Nach Abschluss der Arbeiten können dadurch 450.000 Haushalte in Köln Gigabit-Datenraten nutzen.

In den Häusern wird G.fast-Technologie verwendet. Bei G.fast teilt sich die Datenrate in Upload und Download auf. Im Mai 2017 zeigten Netcologne und der chinesische Netzwerkausrüster ZTE Datenraten von 1,8 GBit pro Sekunde, aufgeteilt in 1,6 GBit/s im Download und 0,2 GBit/s im Upload.

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bombinho 20. Okt 2018

Das waere ein gutes Argument, wenn es nicht anderswo sehr gut funktioniert haette. Aber...

Woodyy 19. Okt 2018

Gibt es eigentlich schon Infos, ob NetColonge an Vectoring Ausbaugebieten in naher...

Neuro-Chef 18. Okt 2018

Danke, da ist tatsächlich einer ca. 500m von meiner Wohnung entfernt.

Sharra 18. Okt 2018

Naja wenn FTTB tatsächlich liegt, sollte die Bandbreite auch möglich sein. Die...

1337Falloutboy 17. Okt 2018

"Die Technologie ist hier wichtiger als das Ergebnis" Quelle: https://www.golem.de/news...


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