Funklöcher: Telekom bietet freiwillig hohe 5G-Netzabdeckung an

Die Telekom hat ihren Kritikern zugehört und macht bei 5G weitgehende Zugeständnisse. Der Streit um 5G soll so positiv beendet werden.

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Der Netzetag 2018 der Telekom
Der Netzetag 2018 der Telekom (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom hat angeboten, bis zum Jahr 2025 eine Abdeckung mit 5G für 99 Prozent der Bevölkerung zu bieten. Wie der Netzbetreiber am 11. Oktober 2018 in Berlin bekannt gab, sollen bei der Flächenabdeckung 90 Prozent der Fläche mit 5G versorgt sein. Mit 4G könne dieser Wert bereits 2021 erreicht werden.

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Die Netzbetreiber geben bisher stets nur die Bevölkerungsabdeckung an, die sich nicht auf die versorgte Fläche in der Bundesrepublik bezieht, sondern auf die Bevölkerung. Bereits bei der Vergabe der LTE-Funklizenzen wurde es den Bietern offengelassen, bis zu zwei Prozent der Haushalte auszusparen. Es war damals schon absehbar, dass eine solche Regelung den ländlichen Raum treffen würde. Eine Abdeckung von 98 Prozent der Haushalte dürfte nicht viel mehr als eine 70-Prozent-Abdeckung der Fläche in Deutschland umfassen.

"Wir brechen mit einer Tradition der Industrie und sprechen transparent auch über die Versorgung der Fläche", sagte Dirk Wössner, Vorstand der Telekom Deutschland. Für den 5G-Ausbau sähen die Telekom-Planungen "Städte, Dörfer, Autobahnen, Bundesstraßen und Schienenwege" vor. Dazu kämen Gewerbegebiete und Schulen. "Deutschland ist zu gut 30 Prozent von Wald bedeckt. Wenn es sinnvoll ist, diese Gebiete mit 5G-Anwendungen zu versorgen, werden wir dies angehen", versprach Wössner. In ländlichen Gebieten wolle die Telekom ihre Masten auch anderen Interessenten zur Miete anbieten. 27.000 Antennenstandorte habe die Telekom im Mobilfunk aktuell, mindestens 2.000 neue kämen ab sofort jährlich hinzu. 2021 sollen es 36.000 sein.

Telekom will Partnerschaft für Campusnetze

Im nordrhein-westfälischen Aegidienberg hat Telekom-Deutschland-Technikchef Walter Goldenits gemeinsam mit dem Technikteam am 11. Oktober 2018 den 500.000sten Kilometer Glasfaser verlegt. Datenübertragungsraten von bis zu 250 MBit/s sind laut dem Betreiber im Festnetz der Telekom bereits für rund zehn Millionen Haushalte möglich. Ziel sei es, 2019 mit Super-Vectoring diese Datenrate für 28 Millionen Haushalte anzubieten.

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Auch bei Campusnetzen will die Telekom keine Konfrontation mehr, weil die Industrie auf eigenen Netze und Frequenzen besteht. Die Telekom testet derzeit ein Campusnetz mit ihrem Kunden Osram auf dem Werksgelände in Schwabmünchen auf Basis von LTE. Hier sollen mobile Roboter und fahrerlose Transportfahrzeuge zum Einsatz kommen, die das Material im Werk transportieren sollen. Geboten werde LTE, Edge Computing und KI.

Das 5G-Testnetz in den Berliner Stadtteilen Schöneberg und Mitte schaffe Übertragungsraten von 2 Gigabit pro Sekunde und eine Reaktionszeit von 3 Millisekunden. Dies liegt noch unterhalb der Spezifikation für 5G.

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