Abo
  • Services:

Mobilfunkausrüster: Ericsson macht durch 5G ersten Gewinn seit neun Quartalen

Durch den baldigen Start von 5G-Netzen in den USA macht Ericsson wieder Gewinne. Doch die Testfelder erhöhen auch die Kosten.

Artikel veröffentlicht am ,
Ericssons Hauptsitz in Kista, Schweden
Ericssons Hauptsitz in Kista, Schweden (Bild: Ericsson)

Der schwedische Mobilfunkausrüster Ericsson hat seinen ersten Gewinn in neun Quartalen gemeldet. Das gab das Unternehmen am 18. Oktober 2018 bekannt. Im dritten Quartal erzielte Ericsson unter dem Strich einen Gewinn von 2,7 Milliarden Schwedischen Kronen (301 Millionen US-Dollar) nach einem Verlust von 3,5 Milliarden Kronen ein Jahr zuvor.

Stellenmarkt
  1. Hanseatisches Personalkontor, Region Bremen
  2. Dataport, verschiedene Einsatzorte (Home-Office möglich)

Der Konzern verzeichnete ein Betriebsergebnis von 3,2 Milliarden Kronen, nach einem Verlust von 3,7 Milliarden Kronen im Jahr zuvor. Im Jahresvergleich stieg der Umsatz um neun Prozent auf 53,8 Milliarden Kronen (5,9 Milliarden US-Dollar). Das übersteigt die Erwartungen der Anleger und ließ die Aktie am Donnerstag deutlich steigen.

Seit Börje Ekholm im Januar 2017 zum Chief Executive Officer ernannt wurde, konzentriert sich Ericsson auf sein Kerngeschäft, die Herstellung von Telekommunikationsgeräten. Ekholm sagte, das Unternehmen werde weiter Kosten senken und sei auf dem Weg, bis 2020 einen Umschwung zu vollziehen.

Ekholm: "Wir verfolgen weiterhin unsere fokussierte Strategie und unsere Ziele für 2020. Über alle Geschäftsbereiche hinweg sehen wir Verbesserungen, die zu einer Bruttomarge von 36,9 Prozent (28,5 Prozent) und einer operativen Marge von 7 Prozent (- 1,7 Prozent) führen. Wir investieren weiterhin in unser 5G-fähiges Portfolio, um unseren Kunden eine effiziente Migration auf 5G zu ermöglichen. Mobilfunknetzbetreiber auf der ganzen Welt planen die Einführung von 5G, angeführt von Nordamerika. Das starke Kundeninteresse an 5G führt zu einem schrittweisen Anstieg der Kosten für Feldversuche." Man gehe davon aus, dass die Kosten zumindest in den kommenden 12 bis 18 Monaten auf hohem Niveau bleiben und im Rentabilitätsziel von mindestens 10 Prozent für 2020 enthalten sind.

Nokia, das nächste Woche seine Ergebnisse für das dritte Quartal bekannt gibt, hat ebenfalls erklärt, dass sich der Telekommunikationsmarkt in der zweiten Hälfte des Jahres 2018 mit 5G-Rollouts beleben werde.

Auch zu diesem Thema:



Anzeige
Blu-ray-Angebote

Folgen Sie uns
       


Oneplus 6T - Test

Das Oneplus 6T ist der Nachfolger des Oneplus 6 - und als T-Modell ein Hardware Refresh. Neu sind unter anderem ein größeres Display mit kleinerer Notch sowie der Fingerabdrucksensor unter dem Displayglas. Im Test hat das neue Modell einen guten Eindruck hinterlassen.

Oneplus 6T - Test Video aufrufen
Dark Rock Pro TR4 im Test: Be Quiet macht den Threadripper still
Dark Rock Pro TR4 im Test
Be Quiet macht den Threadripper still

Mit dem Dark Rock Pro TR4 hat Be Quiet einen tiefschwarzen CPU-Kühler für AMDs Threadripper im Angebot. Er überzeugt durch Leistung und den leisen Betrieb, bei Montage und Speicherkompatiblität liegt die Konkurrenz vorne. Die ist aber optisch teils deutlich weniger zurückhaltend.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Dark Rock Pro TR4 Be Quiets schwarzer Doppelturm kühlt 32 Threadripper-Kerne

Coachingbuch: Metapher mit Mängeln
Coachingbuch
Metapher mit Mängeln

Der Persönlichkeitscoach Thomas Hohensee plädiert in seinem neuen Buch dafür, problematische Kindheitsmuster zu behandeln wie schadhafte Programme auf einem Rechner: mit Reset, Updates und Neustart. Ein origineller Ansatz - aber hält er dem Thema stand?
Von Cornelia Birr

  1. Elektronisch Arzneimittelrezept kommt auf Smartphone
  2. Relayr Rückstandsglaube als Startup-Vorteil
  3. Liberty Global Ericsson übernimmt Netzwerkbetrieb bei Unitymedia

Battlefield 5 im Test: Klasse Kämpfe unter Freunden
Battlefield 5 im Test
Klasse Kämpfe unter Freunden

Umgebungen und Szenario erinnern an frühere Serienteile, das Sammeln von Ausrüstung motiviert langfristig, viele Gebiete sind zerstörbar: Battlefield 5 setzt auf Multiplayermatches für erfahrene Squads. Wer lange genug kämpft, findet schon vor der Erweiterung Firestorm ein bisschen Battle Royale.

  1. Dice Raytracing-Systemanforderungen für Battlefield 5 erschienen
  2. Dice Zusatzinhalte für Battlefield 5 vorgestellt
  3. Battle Royale Battlefield 5 schickt 64 Spieler in Feuerring

    •  /