Die berüchtigten Elefantenrennen auf der Autobahn könnten bald der Vergangenheit angehören. Daimler testet das automatisierte Fahren im Verbund und hält die Ausbaupläne von Verkehrsminister Dobrindt für überflüssig.
Googles autonome Autos sollen auch ohne jede Netzverbindung sicher fahren können. Allerdings könnten sie so teuer werden, dass die Besitzer sie nebenher an Uber vermieten müssen.
20 Hersteller wollen autonome Bremssysteme für Autos bei allen neuen Fahrzeugen ab 2022 zum Standard machen. Autofahrer bremsen oft zu spät, zu sachte oder bemerken Hindernisse gar nicht. Hier soll der Computer helfen.
Die neue Mercedes E-Klasse ist gespickt mit elektronischen Assistenzsystemen. Sie sind teilweise sehr nützlich, haben aber auch ihre Tücken. Zum Beispiel, wenn sich der Lenkpilot in einer engen Kurve unbemerkt abschaltet ...
Stream-Abbrüche, fehlende technische Ausstattung, ein gefeuerter Moderator und bestohlene Spieler: Valves Dota-2-Major-Turniere haben weniger durch spannende Spiele um 3 Millionen US-Dollar beeindruckt als durch ein Maximum an Fehlorganisation.
Der Ausstieg von Daimler bei Tesla Motors ist komplett. Nach dem Verkauf der Firmenanteile soll der US-Elektroautohersteller künftig auch keine Akkus oder Antriebsstränge mehr liefern.
IMHO Die Politik nimmt die autonomen Autos immer wieder zum Vorwand, um Spezialdienste und schnelles Internet zu fordern. Wir haben uns auf die Suche nach den Zahlen gemacht, die diesen Bedarf zu begründen versuchen.
Mercedes Benz will viele Fließband-Roboter in seinem größten Werk abschaffen und mehr durch Arbeitskräfte erledigen lassen. Der Grund sind die vielen Individualisierungsmöglichkeiten der Fahrzeuge.
Nach der Analyse von BMW-Modellen zeigt sich der ADAC besorgt über die Datenerfassung und -kommunikation von Autos. Die große Koalition fordert ebenfalls die Autonomie der Autofahrer, aber mit Einschränkungen.
Google will mit einem autonom fahrenden Lkw Waren an Kunden ausliefern. Der Lieferwagen mit Computer am Steuer ist mit abgeschlossenen Fächern ausgestattet, aus denen der Kunde die Pakete entnehmen kann.
Die Autos der Zukunft sind eine wahre Datengrube für Hersteller und Kartendienste. Dies will die große Koalition ermöglichen, auch wenn sie vollmundig vom Datenschutz spricht.
Wer von einem Onlinedienst zur 'Verifizierung' von Daten aufgerufen wird, sollte immer vorsichtig sein. Aktuell läuft eine Phishing-Kampagne gegen Nutzer des Carsharing-Angebots von Daimler.
UpdateCES 2016 Die neue Mercedes-E-Klasse verfügt serienmäßig über die Hardware für vollautomatisiertes Fahren. Nun kann Daimler als weltweit erster Hersteller diese Funktionen in Nevada testen.
Frust für Alphabet: Aus den autonomen Taxis wird nichts. Die kalifornische Verkehrsbehörde hat einen Gesetzentwurf zu autonomem Fahren vorgelegt, der weit hinter den Erwartungen der Google-Mutter zurückbleibt. Die ist entsprechend enttäuscht.
Ford darf in Kalifornien, Daimler will Las Vegas: Ford hat als elfter Akteur die Erlaubnis erhalten, mit einem Roboterauto durch Kalifornien zu gondeln. Daimler will autonomes Fahren auf der CES vorführen - ebenso wie diverse Konkurrenten.
Die Fahrzeuge der Zukunft werden zu digitalen Kartenherstellern. Experten sehen die Gefahr einer Marktbeherrschung durch Here, wenn die großen deutschen Hersteller mit den Daten ihrer Autos den eigenen Kartendienst pushen. Ob die Fahrer wollen oder nicht.
Keine Exlusivnutzung: Die neuen Eigentümer des Kartendienstes Here wollen auch anderen Autoherstellern die digitalen Karten zur Verfügung stellen. Derzeit fehlt aber noch ein Partner aus China.
16Kommentare/Von Andrej Sokolow
(dpa),Felix Frieler
(dpa)
Stundenlange Fahrten auf der Autobahn können ganz schön müde machen. Lkw-Hersteller wollen Fahrer auf langen Strecken entlasten: Auf der Autobahn steuert sich der Lastwagen selbst. Golem.de ist ins Fahrerhaus geklettert.
Die "Aufkömmlinge" von Tesla seien der deutschen Autoindustrie nicht voraus: In einem Radiointerview ätzt der ehemalige Daimler-Chef Edzard Reuter gegen den Elektroautopionier.
Berlin im Zeichen von League of Legends: Am Wochenende standen sich die besten Teams vor mehreren Tausend Fans im Finale gegenüber. Golem.de hat zugeschaut und mit Insidern über die Erfolgsgeheimnisse der asiatischen E-Sportler gesprochen.
Der Mercedes Vision Tokyo könnte so in einer Garage im Film Tron stehen. Das autonom fahrende Brennstoffzellenauto bietet Platz für fünf Passagiere, die es sich während der Fahrt auf einer Couch gemütlich machen können. Bei Bedarf kann sich der Fahrer an einen ausklappbaren Sitz samt Lenkrad setzen.
Vielen Menschen fällt es schwer, das Smartphone lang genug aus der Hand zu legen, um ihr Auto sicher von A nach B zu steuern. Die Lösung: Das Fahrzeug wird genau so smart wie das Phone. Wir haben uns angesehen, wie die In-Car-Systeme von fünf Herstellern mit der Herausforderung zurechtkommen.
Hände weg vom Steuer: Erstmals ist ein Lkw teilautomatisiert auf der Autobahn gefahren. Die Jungfernfahrt unternahm Daimler-Vorstand Wolfgang Bernhard mit Winfried Kretschmann. Der Ministerpräsident von Baden-Württemberg sagte später, das teilautomatisierte Fahren habe sich ganz normal und sicher angefühlt.
Ein Detail des neuen Elektroautos Tesla Model X führt zu Aufregung: Der Hersteller hat einen Knopf eingebaut, der mit Biodefence beschriftet ist. Er aktiviert einen Filter, der die Luft von biologischen Kampfstoffen reinigen soll.
Hohe Wirkungsgrade dank moderner Leistungselektronik: Nicht nur die Autoindustrie hat das schnurlose Aufladen für sich entdeckt. Auch Smartphone-Hersteller setzen immer stärker auf die bequeme Ladetechnik. Um sich durchsetzen zu können, fehlt der Schnurlostechnik nur noch eins.
Autos mit Einparkhilfe gibt es schon länger, doch viele Fahrer glauben, dass sie selbst schneller und auch besser einparken könnten als der Computer. In den USA ist nun getestet worden, ob das stimmt.
IAA 2015 Keine gegrillten Haustiere, keine heißen Getränkedosen: Qualcomm hat sein drahtloses Ladesystem Halo mit Radarsensoren ausgestattet, die störende Objekte erkennen.
Mercedes, VW und Tesla Motors sind dabei, Google sowieso. Honda darf es erst seit kurzem: Die kalifornische Verkehrsbehörde hat bekanntgegeben, wer autonom auf den Straßen des US-Bundesstaates fahren darf.
Es ist ein Paradox: Autonome Autos müssen auch ohne Netzverbindung unfallfrei fahren, sollen aber mit internetbasierten Diensten vollgestopft werden. Mit solchen Sicherheitsfunktionen steigt aber die Gefahr von gefährlichen Hacks.
Autonome Autos können ohne digitales Kartenmaterial nicht navigieren. Doch wie genau und aktuell müssen die Daten sein? In dieser Frage verfolgen die Autohersteller und Kartendienste unterschiedliche Konzepte.
Sagt ein Auto den anderen: Da vorne ist Stau. Solche Informationen sind praktisch. Allerdings sollten sich die Kommunizierenden auch verstehen. Der Kartendienst Here arbeitet daran.
Branchenexperten trauen weder Google noch Apple zu, selbstständig Autos zu entwickeln oder zu vertreiben. Das macht den Weg für Kooperationen frei. Daimler-Chef Dieter Zetsche ist für Joint Ventures offen, will aber nicht, dass sein Unternehmen zu einem Zulieferer der Computerbranche wird.
Daimler hat für seinen autonom fahrenden Lkw-Prototyp eine Fahrerlaubnis für öffentliche Straßen erhalten. Der Lkw-Fahrer soll sich während der Fahrt anderen Aufgaben widmen. Ohne aufmerksamen Fahrer darf das Auto aber derzeit nicht auf die Straße.
Was macht der Fahrer in einem autonom fahrenden Auto? Handelt es sich nicht um ein Assistenzsystem, wäre er überflüssig. Ford hat nun eine Inneneinrichtung patentiert, bei der der Fahrer sogar mit dem Rücken zur Fahrbahn sitzt. Mercedes hat die Idee auch.
2,8 Milliarden Euro ist Daimler, Audi und BMW der Kartendienst Nokia Here wert. Jedes der Unternehmen erhält ein Drittel der Anteile. Für künftige autonome Fahrzeuge sind präzise Karten eine wichtige Datengrundlage.
Nicht Autos, sondern Lkw sollen nach dem Willen von Daimler bald auf der Autobahn hochautomatisiert fahren. Tests sollten möglichst noch dieses Jahr beginnen, sagt Daimler-Vorstand Wolfgang Bernhard. Noch fehlen die Genehmigungen.
Mit der zunehmenden Vernetzung von Autos steigt auch die Gefahr von Hackerangriffen. Dies ist laut Daimler-Chef Zetsche ein Grund dafür, dass die deutschen Autobauer den Kartendienst Nokia Here wollen.
Am Ende boten nur noch die deutschen Autokonzerne mit. Nokia soll für seinen Kartendienst Here deutlich weniger Geld als erhofft erhalten. Nokia Here und Konkurrent TomTom setzen auf hochpräzise Karten.
Parkhausfahrten könnten schon bald der Vergangenheit angehören, wenn der Hol- und Bringservice von Mercedes serienreif wird. Dabei sollen sich Autos ihren Parkplatz im Parkhaus selbst suchen und auf Abruf über das Smartphone wieder zurückkommen.
Mercedes will ins Geschäft mit großen Akkus für Hausbesitzer einsteigen, die damit Strom aus regenerativen Anlagen speichern und bei Bedarf selbst nutzen können. Tesla bietet mit der Powerwall eine ähnliche Technik an.
Daimler will seine Autos vernetzen, der Hardware-Hersteller Qualcomm hat die nötige Technik. Außerdem wollen die beiden bei Elektroautos zusammenarbeiten.
Re:publica2015 Radio, Navigationsgerät und Smartphone: In vielen Fahrzeugen lassen sich diese Geräte mit der Stimme bedienen. Die Verbesserung der Spracherkennung ist für Entwickler eine Herausforderung.
Ausgeruhter auf dem Highway: Daimler hat im US-Bundesstaat Nevada die Zulassung für zwei Lkw bekommen, die autonom fahren. Bei Tests in Deutschland hat sich gezeigt, dass Fahrer weniger ermüden, wenn sie sich anderweitig beschäftigen können, während der Lkw selbst fährt.
Nokia denkt laut einem Medienbericht über einen Verkauf seines Kartendienstes Here nach. Neben deutschen Automobilfirmen hat offenbar auch Uber sein Interesse signalisiert.
Daimler will seine Autos mit Android Auto unterstützen. Apples Gegenstück Carplay wird für künftige Mercedes-Fahrzeuge bereits angeboten. Damit ist der Autokäufer nicht mehr an eines der beiden Smartphone-Betriebssysteme gebunden. Andere Hersteller dürften bald nachziehen.
Autonomes Fahren wird serienreif: 2020 soll die Technik so weit sein, dass sich Autos auf der Autobahn selbst steuern - davon ist ein Entwickler des Stuttgarter Autoherstellers Daimler überzeugt. Beim Stadtverkehr gibt es aber einige unerwartete Schwierigkeiten.
Wer schafft Mercedes? Das wird die große Frage der Formel 1 in diesem Jahr. Der zweite Test für die neuen Boliden in Barcelona steht kurz bevor. Das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Formel 1 in einer Krise steckt. Kann ein neues Konzeptfahrzeug von Ferrari helfen, sie zu überwinden?
Nach Medienberichten hat Apple zahlreiche Mitarbeiter aus der Autoindustrie abgeworben und baut unter dem Namen Titan ein Elektroauto. Ob Apple damit eine neue Branche erobern will, ist unbekannt. Realistisch ist ein ganz anderes Motiv.
Toyota, Volkswagen, Daimler: Google spricht mit den Größen der Autobranche über eine Zusammenarbeit bei selbstfahrenden Autos. Welche Rolle das Unternehmen selbst spielen will, ist noch unklar.