Abo
  • Services:
Anzeige
Das Konzeptauto Infiniti LE wird drahtlos aufgeladen.
Das Konzeptauto Infiniti LE wird drahtlos aufgeladen. (Bild: Stan Honda/AFP/Getty Images)

Zahnbürste, Smartphone, E-Mobil: Schnurloses Laden wird erwachsen

Das Konzeptauto Infiniti LE wird drahtlos aufgeladen.
Das Konzeptauto Infiniti LE wird drahtlos aufgeladen. (Bild: Stan Honda/AFP/Getty Images)

Hohe Wirkungsgrade dank moderner Leistungselektronik: Nicht nur die Autoindustrie hat das schnurlose Aufladen für sich entdeckt. Auch Smartphone-Hersteller setzen immer stärker auf die bequeme Ladetechnik. Um sich durchsetzen zu können, fehlt der Schnurlostechnik nur noch eins.
Von Jan Oliver Löfken

Ladekabel ade: Das gilt längst nicht mehr nur für die elektrische Zahnbürste. Immer mehr Smartphones bekommen ihren Strom über eine Ladeplatte. Einfaches Ablegen ohne Kabelgewirr reicht aus. Es wird nicht mehr lange dauern, bis auch Kameras und Tablets schnurlose Ladestellen integriert haben. Das lästige Anstecken von Ladeadaptern wie etwa beim iPhone wird dann Geschichte sein. Rasant entwickelt sich auch das schnurlose Aufladen für Elektromobile. Schafft es die Industrie, sich bei den neuen Technologien schnell auf einen gemeinsamen Standard zu einigen, könnte von vornherein das Netz an Stromtankstellen auf der eleganteren Schnurlostechnik aufbauen - und so der derzeit sich zäh verbreitenden Elektromobilität einen weiteren Schub geben.

Anzeige

Auf den ersten Blick ist es erstaunlich, dass schnurloses Aufladen nicht längst weiter verbreitet ist. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts demonstrierte Nikola Tesla, wie sich Strom über Induktion zwischen zwei Spulen übertragen lässt. Wie in einem Trafo floss ein Wechselstrom durch die erste Spule und erzeugte ein magnetisches Wechselfeld. Wirkte dies auf eine zweite, benachbarte Spule, zirkulierte in dieser wieder Wechselstrom. "Auch in elektrischen Zahnbürsten wirkt dieses klassische Trafoprinzip", sagt Bernd Eckardt, Experte für schnurlose Stromübertragung am Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB in Erlangen. Lange Ladezeiten, Verluste durch Abwärme und geringe Wirkungsgrade waren die Gründe dafür, dass das Aufladen über Induktion lange Jahre in dieser Nische verharrte.

"Der Sprung aus dieser Nische wurde durch bessere Leistungselektronik in den vergangenen Jahren möglich", sagt Eckardt. Dank dieser Schaltkreise mit Materialien wie Siliziumcarbid und Galliumnitrid wird schnurloses Aufladen über die resonante induktive Kopplung zunehmend leistungsfähiger. Wird der Zahnbürstenakku noch immer mit der langsamen Netzfrequenz von 50 Hertz geladen, schnellen in modernen Ladestationen die Übertagungsfrequenzen auf über 200 Kilohertz hoch. Mit den häufigen Wechseln von elektrischen und magnetischen Feldern verringern sich die Ladezeiten auf wenige Stunden mit steigenden Wirkungsgraden von deutlich über 90 Prozent.

Auf der induktiven Kopplung beruhen alle verfügbaren schnurlosen Ladetechniken. Für das Aufladen von Smartphones dominiert in Europa derzeit der Qi-Standard, 2010 beschlossen vom Wireless Power Consortium, dem marktmächtige Unternehmen wie Samsung, HTC oder LG angehören. Der konkurrierende Standard der Konsortien Power Matters Alliance (PMA) und die Alliance for Wireless Power (A4WP) - entstanden aus den Systemen Powermat und Wipower - gerät zunehmend ins Hintertreffen. Die derzeit nicht kompatiblen Ladegeräte unterscheiden sich wesentlich in den genutzten Übertragungsfrequenzen. Beide stellen mindestens eine Ladeleistung von 5 Watt zur Verfügung, um Smartphones in zwei bis drei Stunden aufzuladen. Leistungsstärkere Versionen mit bis zu 120 Watt, die für Laptops geeignet sind, wurden bereits entwickelt.

Die Größe bestimmt den möglichen Abstand 

eye home zur Startseite
CaTiO 06. Okt 2015

...Und die sonne erst!!!1!111! Wahnsinn! Und keine Grenzwerte!

CaTiO 06. Okt 2015

Palm Pre ist irgendwie an mir vorbei gegangen. Geiles Teil, das war echt Jahre voraus!

CaTiO 06. Okt 2015

Genau, ich habe noch nie einen Auto-Handyhalter mit QI gesehen. Dieser halte war auch...

Sarkastius 05. Okt 2015

Liebe Fluggäste, aus Unwettergründen müssen wir auf das Eon Microwave Plateau kurz EMP...

pk_erchner 29. Sep 2015

Super Idee das alles lächerlich zu machen Während man bei Mobilfunk versucht die...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bonitas Holding GmbH, Herford
  2. Sky Deutschland GmbH, Unterföhring bei München
  3. über Dr. Richter Heidelberger GmbH & Co. KG, Großraum Stuttgart
  4. Landis+Gyr GmbH, Nürnberg


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  3. 299,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. SuperSignal

    Vodafone Deutschland schaltet Smart-Cells ab

  2. Top Gun 3D

    Mit VR-Headset kostenlos ins Kino

  3. Übernahme

    Marvell kauft Cavium für 6 Milliarden US-Dollar

  4. Wilhelm.tel

    Weiterer Kabelnetzbetreiber schaltet Analog-TV ab

  5. Grafiktreiber

    AMDs Display-Code in Linux-Kernel aufgenommen

  6. Oneplus 5T im Test

    Praktische Änderungen ohne Preiserhöhung

  7. Vito, Sprinter, Citan

    Mercedes bringt Lieferwagen als Elektrofahrzeuge heraus

  8. JoltandBleed

    Oracle veröffentlicht Notfallpatch für Universitäts-Software

  9. Medion Akoya P56000

    Aldi-PC mit Ryzen 5 und RX 560D kostet 600 Euro

  10. The Update Aquatic

    Minecraft bekommt Klötzchendelfine



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Smartphone-Kameras im Test: Die beste Kamera ist die, die man dabeihat
Smartphone-Kameras im Test
Die beste Kamera ist die, die man dabeihat
  1. Honor 7X Smartphone im 2:1-Format mit verbesserter Dual-Kamera
  2. Mini-Smartphone Jelly im Test Winzig, gewöhnungsbedürftig, nutzbar
  3. Leia RED verrät Details zum Holo-Display seines Smartphones

Xbox One X im Test: Schöner, schwerer Stromfresser
Xbox One X im Test
Schöner, schwerer Stromfresser
  1. Microsoft Xbox-Software und -Services wachsen um 21 Prozent
  2. Microsoft Xbox One emuliert 13 Xbox-Klassiker
  3. Microsoft Neue Firmware für Xbox One bietet mehr Übersicht

Doom-Brettspiel-Neuauflage im Test: Action am Wohnzimmertisch
Doom-Brettspiel-Neuauflage im Test
Action am Wohnzimmertisch
  1. Doom, Wolfenstein, Minecraft Nintendo kriegt große Namen
  2. Gamedesign Der letzte Lebenspunkt hält länger

  1. Re: #CDU 22% | #SPD 19% | #AfD 16% | #FDP...

    Ipa | 03:52

  2. Re: mit 136 PS nur 155 Km/h?

    User_x | 03:00

  3. Valkyria Chronicles...

    IT-Kommentator | 02:50

  4. einen "deutschen" Macron ....

    pk_erchner | 02:21

  5. Verschenke meinen Oneplus 5T Invite mit 20¤ Rabatt

    TechnikMax | 02:06


  1. 17:26

  2. 17:02

  3. 16:21

  4. 15:59

  5. 15:28

  6. 15:00

  7. 13:46

  8. 12:50


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel