Abo
  • IT-Karriere:

Energiespeicher: Mercedes will wie Tesla große Heimakkus anbieten

Mercedes will ins Geschäft mit großen Akkus für Hausbesitzer einsteigen, die damit Strom aus regenerativen Anlagen speichern und bei Bedarf selbst nutzen können. Tesla bietet mit der Powerwall eine ähnliche Technik an.

Artikel veröffentlicht am ,
Mercedes-Benz plant Energiespeicher für die private Nutzung zur Zwischenspeicherung von überschüssigem Strom
Mercedes-Benz plant Energiespeicher für die private Nutzung zur Zwischenspeicherung von überschüssigem Strom (Bild: Andreas Donath)

Accumotive, ein Tochterunternehmen von Daimler, hat Akkupakete für Hausbesitzer entwickelt, die ab September angeboten werden sollen. Das gleiche Geschäftsmodell hat Konkurrent Tesla ebenfalls entdeckt und bietet unter dem Namen Powerwall Akkus an, die an der Garagenwand aufgehängt werden können. Beide sollen Strom aus regenerativen Energien speichern und bei Bedarf wieder abgeben - zum Beispiel, um das Elektroauto zu laden oder den Haushalt zu versorgen.

  • Mercedes-Benz-Energiespeicher eignen sich für die private Nutzung zur Zwischenspeicherung von überschüssigem Strom. (Bild: Daimler)
Mercedes-Benz-Energiespeicher eignen sich für die private Nutzung zur Zwischenspeicherung von überschüssigem Strom. (Bild: Daimler)
Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Bonn
  2. BWI GmbH, Berlin, München, Nürnberg, Rheinbach

Accumotive entwickelt seit 2009 Lithium-Ionen-Akkus für Daimler und betreibt zusammen mit Partnern einen Großspeicher mit 500 Kilowattstunden im sächsischen Kamenz. Der Energiespeicher wird zur Netzstabilisierung und Glättung von Lastspitzen eingesetzt, was üblicherweise von Kohlekraftwerken und Atomkraftwerken gemacht wird. Ein weiterer Ausbau auf 3.000 kWh erfolgt laut Unternehmensangaben schrittweise in den kommenden Wochen.

Für Privatanwender können bis zu acht Batteriemodule zu einem Energiespeicher mit 20 kWh kombiniert werden. Preise nannte das Unternehmen noch nicht. Die als Mercedes-Benz-Energiespeicher vermarkteten Module sollen noch im Juni 2015 bestellbar sein und ab Herbst ausgeliefert werden.

Teslas Powerwall gibt es in der 10-kWh-Version für 3.500 US-Dollar, eine Variante mit 7 kWh wird für 3.000 US-Dollar angeboten. Bei bisher verfügbaren Batteriespeichern mit vergleichbarer Leistung ist der Anschaffungspreis etwa dreimal so hoch. Wer will, kann bis zu neun Powerwalls nebeneinander installieren und so auf eine Kapazität von 90 kWh kommen. Die Gehäuse messen etwa 130 x 86 x 18 cm. Die Akkus liefern 350 bis 450 Volt bei nominal 5 Ampere und 8,5 Ampere als Spitzenausgangsleistung.

Auch in Deutschland will Tesla aktiv werden und den Hausakku gemeinsam mit dem Hamburger Ökostromversorger Lichtblick vertreiben.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,19€
  2. 50,99€
  3. 1,72€
  4. (-77%) 11,50€

Endwickler 04. Jun 2015

Ich musste da zuerst an irgend eine abstruse japanische Gedichtform, vielleicht eine...

Ach 03. Jun 2015

Ineffizienter Blödsinn. Fusionsenergie nutzt man heute direkt und nicht länger mit...

Kondom 03. Jun 2015

Was meinst du mit "Wie?". Da musst du schon etwas genauer sein. Solaranlagen haben keine...

derNichtGlaubt 03. Jun 2015

Endlich mal eine vernünftige(!!!) Stellungnahme.


Folgen Sie uns
       


Bose Frames im Test

Die Sonnenbrille Frames von Bose hat integrierte Lautsprecher, die den Träger mit Musik beschallen können. Besonders im Straßenverkehr ist das offene Konzept praktisch.

Bose Frames im Test Video aufrufen
In eigener Sache: Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement
In eigener Sache
Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement

Wir haben in unserer Leserumfrage nach Wünschen für Weiterbildungsangebote gefragt. Hier ist das Ergebnis: Zwei neue Workshops widmen sich der Selbstorganisation und gängigen Fehlern beim agilen Arbeiten - natürlich extra für IT-Profis.

  1. In eigener Sache ITler und Board kommen zusammen
  2. In eigener Sache Herbsttermin für den Kubernetes-Workshop steht
  3. Golem Akademie Golem.de startet Angebote zur beruflichen Weiterbildung

Mobilfunktarife fürs IoT: Die Dinge ins Internet bringen
Mobilfunktarife fürs IoT
Die Dinge ins Internet bringen

Kabellos per Mobilfunk bringt man smarte Geräte am leichtesten ins Internet der Dinge. Dafür haben deutsche Netzanbieter Angebote für Unternehmen wie auch für Privatkunden.
Von Jan Raehm

  1. Smart Lock Forscher hacken Türschlösser mit einfachen Mitteln
  2. Brickerbot 2.0 Neue Schadsoftware möchte IoT-Geräte zerstören
  3. Abus-Alarmanlage RFID-Schlüssel lassen sich klonen

Radeon RX 5700 (XT) im Test: AMDs günstige Navi-Karten sind auch super
Radeon RX 5700 (XT) im Test
AMDs günstige Navi-Karten sind auch super

Die Radeon RX 5700 (XT) liefern nach einer Preissenkung vor dem Launch eine gute Leistung ab: Wer auf Hardware-Raytracing verzichten kann, erhält zwei empfehlenswerte Navi-Grafikkarten. Bei der Energie-Effizienz hapert es aber trotz moderner 7-nm-Technik immer noch etwas.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Navi 14 Radeon RX 5600 (XT) könnte 1.536 Shader haben
  2. Radeon RX 5700 (XT) AMD senkt Navi-Preise noch vor Launch
  3. AMD Freier Navi-Treiber in Mesa eingepflegt

    •  /