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Ford: Autonomes Auto mit Couch patentiert

Was macht der Fahrer in einem autonom fahrenden Auto? Handelt es sich nicht um ein Assistenzsystem, wäre er überflüssig. Ford hat nun eine Inneneinrichtung patentiert, bei der der Fahrer sogar mit dem Rücken zur Fahrbahn sitzt. Mercedes hat die Idee auch.
/ Andreas Donath
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Ford will den Fahrersitz umdrehen. (Bild: Ford)
Ford will den Fahrersitz umdrehen. Bild: Ford

Sollte der Mensch in einer fernen Zukunft nicht mehr Auto fahren, sondern vom Auto gefahren werden, kann er sich auch gleich mit seinen Mitfahrern wie am Sofa zusammensetzen. Dieses Sitzkonzept ("Lounge-Car") hat Ford nun in den USA patentiert. Die vorderen Sitze sind drehbar.

Die Idee ist bestechend: Eltern könnten sich besser um ihre Kinder kümmern, wenn die Sitze so angeordnet sind, Geschäftspartner könnten sich wie am Konferenztisch im Zug unterhalten und Arbeiten lässt sich so auch leichter – wenn man den Fähigkeiten des Autos vertraut.

Ford hatte den Patentantrag(öffnet im neuen Fenster) schon 2013 eingereicht. Jetzt wurde er bewilligt.

Pikanterweise hatte Mercedes im Januar zur CES seine Zukunftsstudie F 015 vorgeführt. Kernstück des neuen Konzepts ist dabei ein variables Sitzsystem mit drehbaren Sesseln. So können die Passagiere auch wie in einem Zugabteil gegenüber sitzen, wobei der nun untätige "Fahrer" den Blick von der Straße nehmen und dem Lenkrad den Rücken kehren kann.


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