Abo
  • Services:
Anzeige
Tausende Fans des Spiels League of Legends strömen in die Mercedes-Benz-Arena zu den Finalspielen des Summoner's Cup.
Tausende Fans des Spiels League of Legends strömen in die Mercedes-Benz-Arena zu den Finalspielen des Summoner's Cup. (Bild: Riot Games)

League of Legends: "Wenn du nicht der Beste bist, bist du ein Garnichts"

Tausende Fans des Spiels League of Legends strömen in die Mercedes-Benz-Arena zu den Finalspielen des Summoner's Cup.
Tausende Fans des Spiels League of Legends strömen in die Mercedes-Benz-Arena zu den Finalspielen des Summoner's Cup. (Bild: Riot Games)

Berlin im Zeichen von League of Legends: Am Wochenende standen sich die besten Teams vor mehreren Tausend Fans im Finale gegenüber. Golem.de hat zugeschaut und mit Insidern über die Erfolgsgeheimnisse der asiatischen E-Sportler gesprochen.
Von Sebastian Wochnik

Mit seinem süßen Hut auf dem Kopf wird der League-of-Legends-Champion Teemo im Spiel unsichtbar, wenn er ganz still steht. Das scheint den vielen jungen Leuten, die eben diesen Hut tragen, in der U-Bahn-Linie 12 am vergangenen Samstagmorgen aber nicht ganz zu gelingen. Sie sind aufgeregt und freuen sich auf ihr Highlight des Jahres: das Finale des Summoner's Cup - oder für alle, die sich mit der E-Sport-Szene nicht so auskennen, einfach die League-of-Legends-Weltmeisterschaft. Und da macht es ihnen auch nichts aus, wenn sie mit den giftgrünen Mützen selbst in Berlin auffallen.

Anzeige
  • Viele Cosplayer sind unter den Fans. (Bild: Riot Games)
  • Die beiden Teams spielen in der Mitte der Arena... (Bild: Riot Games)
  • ... um den Summoner's Cup. (Bild: Riot Games)
  • Auf Leinwänden können die Zuschauer das Spiel verfolgen... (Bild: Riot Games)
  • ... und belohnen gute Spielzüge mit tosendem Applaus. (Bild: Riot Games)
  • Gewonnen hat das Team SK Telecom. (Bild: Riot Games)
Die beiden Teams spielen in der Mitte der Arena... (Bild: Riot Games)

"Ja, wat is denn mit denen los? Wieder irgendein neuer Trend, den ick verpasst hab?", fragt sich der Zeitungsverkäufer am U-Bahnhof. "Kein Mode-Trend. Fankult, nennt man das", antwortet ihm ein junger Mann mit der grünen Mütze im Vorbeigehen. Er ist wie die rund 15.000 anderen Fans auf dem Weg zur Mercedes-Benz-Arena, wo in diesem Jahr die Finalspiele ausgetragen werden.

Auch andere Berliner Orte sind den E-Sport-Fans geläufig: die Arena Berlin am Treptower Park, in der das deutsche Community-Event mit mehreren Hundert Zuschauern stattgefunden hat. Oder aber die Berliner Gamingbar Meltdown am Hermannplatz, wo rund 70 Leute bei Bier und Public-Viewing über die Spiele fachsimpeln.

Der am meisten gespielte Titel

Der Free-to-Play-Titel League of Legends wird monatlich von rund 67 Millionen Spielern weltweit gespielt und ist damit eines der erfolgreichsten Computerspiele. Das Grundprinzip des sogenannten MOBAs, kurz für Multiplayer Online Battle Arena, ist leicht erklärt: Zwei Teams mit je fünf Spielern kämpfen in einer virtuellen Arena. Ziel ist es, die gegnerische Basis zu zerstören. Seine Komplexität bekommt das Spiel durch seine 127 Champions. Einer davon ist Teemo. Die Champions haben jeweils individuelle Fähigkeiten, die mit der im Spiel gesammelten Erfahrung skalieren und mit 208 verschiedenen Items kombiniert werden können. Es gibt viele mögliche taktische Vorgehensweisen, die besonders auf professionellem Level spielentscheidend sein können.

Die professionellen Spieler trainieren deswegen täglich bis zu acht Stunden mit ihren Trainern und Analysten, um zumindest einen Bruchteil der Champions wirklich beherrschen zu können. Um an der Weltmeisterschaft teilnehmen zu können, müssen sich die Teams zunächst in regionalen Ligen beweisen. Bereits im Februar startete die diesjährige Saison, bei der jeweils zehn Teams im wöchentlichen Rhythmus in Europa, Nordamerika, China, Taiwan und Korea um die Tabellenspitze kämpfen. Nur die besten zwei Teams einer Region qualifizieren sich für die Gruppenphase des Summoner's Cup.

Aus Europa waren das in diesem Jahr Fnatic und Origen, die es bis ins Halbfinale geschafft haben, sich aber gegenüber den beiden koreanischen Teams SK Telecom (SKT) und KOO Tigers geschlagen geben mussten. "Die koreanischen Teams sind aktuell einfach auf einem ganz anderen Level", erklärt der deutsche League-of-Legends-Kommentator bei Summoner's Inn, Nico "Sola" Linke, im Gespräch mit Golem.de. "Sie haben sehr starke Spieler, jeder Einzelne ist einfach ein Talent", ergänzt Maxim "LRSB" Markow, der ebenfalls hauptberuflich als League-of-Legends-Kommentator arbeitet. "Hinzu kommt, dass sie nunmal schon zehn Jahre E-Sport-Erfahrung haben, weil E-Sport in Südkorea schon lange etabliert ist und die professionellen Strukturen nicht erst aufgebaut werden müssen."

Ein ganzer Stab an Trainern, Analysten und Psychologen betreut die südkoreanischen Spieler während und außerhalb des Trainings. "Sie haben innerhalb des Teams durch die wirklich hervorragenden Trainer und feste Strukturen einen enormen Vorteil gegenüber westlichen Teams. Das bedeutet, sie haben feste Zeiten, wann sie essen, wann sie körperlichen Sport machen, wann sie gemeinsam trainieren und wann sie einzeln trainieren", erklärt Markow. In europäischen Teams etablieren sich solche Strukturen noch recht langsam. Erst mit dem Start dieser Saison waren Trainer fester Bestandteil der Teams, doch besonders die Profispieler müssen sich erst noch daran gewöhnen. "Die Spieler in Korea sind alle Superstars, aber sie fügen sich dem Coach und hören auf ihn. Das ist in Europa leider nicht immer der Fall", sagt Linke.

Finale mit zwei südkoreanischen Teams 

eye home zur Startseite
Inkunabula 10. Nov 2015

Bin irgendwannw egen der wirklich unterirdischen Communitys von LOL und auch DOTA2 auf...

Proctrap 07. Nov 2015

Jeder setzt sich bis zur entblößung für irgend etwas ein. Was mir hierbei auf den Geist...

HubertHans 04. Nov 2015

Was diese Profis nicht erkennen ist, das man gar nicht schneller reagieren kann. Denn...

spiderbit 03. Nov 2015

Naja wards kosten auch geld, ich weiss profis warden wie bekloppt, aber es verlangsamt...

Dwalinn 03. Nov 2015

Für dich immer noch Dr. Mundo



Anzeige

Stellenmarkt
  1. convanced GmbH, Hannover, Hamburg oder Berlin
  2. ALDI SÜD, Mülheim an der Ruhr
  3. ETAS GmbH & Co. KG, Stuttgart
  4. Deutsche Hypothekenbank AG, Hannover


Anzeige
Top-Angebote
  1. 349,00€ (bitte nach unten scrollen)
  2. (u. a. Ghost Recon Wildlands 26,99€, GTA 5 24,99€, Rainbox Six Siege 17,99€, Urban Empire 9...
  3. 44,99€

Folgen Sie uns
       


  1. HTTPS

    Fritzbox bekommt Let's Encrypt-Support und verrät Hostnamen

  2. Antec P110 Silent

    Gedämmter Midi-Tower hat austauschbare Staubfilter

  3. Pilotprojekt am Südkreuz

    De Maizière plant breiten Einsatz von Gesichtserkennung

  4. Spielebranche

    WW 2 und Battlefront 2 gewinnen im November-Kaufrausch

  5. Bauern

    Deutlich über 80 Prozent wollen FTTH

  6. Linux

    Bolt bringt Thunderbolt-3-Security für Linux

  7. Streit mit Bundesnetzagentur

    Telekom droht mit Ende von kostenlosem Stream On

  8. FTTH

    Bauern am Glasfaserpflug arbeiten mit Netzbetreibern

  9. BGP-Hijacking

    Traffic von Google, Facebook & Co. über Russland umgeleitet

  10. 360-Grad-Kameras im Vergleich

    Alles so schön rund hier



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
LG 32UD99-W im Test: Monitor mit beeindruckendem Bild - trotz unausgereiftem HDR
LG 32UD99-W im Test
Monitor mit beeindruckendem Bild - trotz unausgereiftem HDR
  1. Android-Updates Krack-Patches für Android, aber nicht für Pixel-Telefone
  2. Check Point LGs smarter Staubsauger lässt sich heimlich fernsteuern

Vorratsdatenspeicherung: Die Groko funktioniert schon wieder
Vorratsdatenspeicherung
Die Groko funktioniert schon wieder
  1. Dieselgipfel Regierung fördert Elektrobusse mit 80 Prozent
  2. Gutachten Quote für E-Autos und Stop der Diesel-Subventionen gefordert
  3. Sackgasse EU-Industriekommissarin sieht Diesel am Ende

2-Minuten-Counter gegen Schwarzfahrer: Das sekundengenaue Handyticket ist möglich
2-Minuten-Counter gegen Schwarzfahrer
Das sekundengenaue Handyticket ist möglich
  1. Handy-Ticket in Berlin BVG will Check-in/Be-out-System in Bussen testen
  2. VBB Schwarzfahrer trotz Handy-Ticket

  1. Überholspuren? Blaulicht!

    techster | 18:55

  2. Re: Dass man sich wirklich mal auf Google oder FB...

    sofries | 18:53

  3. Re: Welcher Netzbetreiber ist das denn, der da...

    strauch | 18:48

  4. Re: Regelt das der Markt?

    m8Flo | 18:48

  5. Re: Krass

    strauch | 18:48


  1. 17:47

  2. 17:38

  3. 16:17

  4. 15:50

  5. 15:25

  6. 15:04

  7. 14:22

  8. 13:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel