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Autonome Autos: Daimler würde mit Google oder Apple kooperieren

Branchenexperten trauen weder Google noch Apple zu, selbstständig Autos zu entwickeln oder zu vertreiben. Das macht den Weg für Kooperationen frei. Daimler-Chef Dieter Zetsche ist für Joint Ventures offen, will aber nicht, dass sein Unternehmen zu einem Zulieferer der Computerbranche wird.
/ Andreas Donath
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Daimler-Chef Dieter Zetsche (Bild: Daimler)
Daimler-Chef Dieter Zetsche Bild: Daimler

Apple arbeitet angeblich an einem Fahrzeug, und bei Google fahren in Kleinserie hergestellte Testautos herum, die zum autonomen Auto führen sollen. Wenn diese Fahrzeuge zur Serienreife gebracht würden, könnten sie eine Konkurrenz für die traditionelle Autoindustrie darstellen. Doch das würde auch bedeuten, dass die Computerhersteller ein Händlernetz, Werkstätten sowie Ersatzteile bereitstellen und nicht zuletzt die Fahrzeuge testen und für deren Zulassung für den Betrieb im Straßenverkehr sorgen müssten. Dazu fehlt ihnen aktuell schlicht das Know-how.

Daimlers Vorstandschef Dieter Zetsche könnte sich ein Joint Venture mit Google oder Apple jedoch grundsätzlich vorstellen, sagte der Manager dem Portal Deutsche Unternehmerbörse(öffnet im neuen Fenster).

Eines will Zetsche allerdings verhindern: Daimler soll nicht zu einem Zulieferer der Unternehmen werden, sondern seine Fähigkeiten als Autobauer in ein solches Gemeinschaftsunternehmen einbringen. Google und Apple könnten ihr Softwarewissen mitbringen. Allerdings ist Zetsches Aussage nicht so zu werten, dass es solche Anfragen oder Kooperationspläne gebe: Es handele sich dabei um Gedankenspiele.

Volkswagen hatte schon vor einiger Zeit das Engagement von Apple und Google begrüßt(öffnet im neuen Fenster). Er sei Joint Ventures gegenüber offen, sagte Vorstandschef Martin Winterkorn.


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