Abo
  • Services:
Anzeige
E-Klasse 2016
E-Klasse 2016 (Bild: Mercedes-Benz)

Sindelfingen: Mercedes entlässt Roboter

E-Klasse 2016
E-Klasse 2016 (Bild: Mercedes-Benz)

Mercedes Benz will viele Fließband-Roboter in seinem größten Werk abschaffen und mehr durch Arbeitskräfte erledigen lassen. Der Grund sind die vielen Individualisierungsmöglichkeiten der Fahrzeuge.

"Roboter können mit dem hohen Individualisierungsgrad und den vielen Varianten, die wir heute haben, nicht umgehen", sagte Markus Schäfer, Produktionschef von Mercedes Benz der Nachrichtenagentur Bloomberg. "Wir sparen Geld und sichern unsere Zukunft, in dem wir mehr Menschen einstellen."

Anzeige

Die Änderungen betreffen derzeit nur das Werk in Sindelfingen. Es ist die größte Produktionsstätte von Mercedes, in der jedes Jahr etwa 400.000 Fahrzeuge gebaut werden.

Das Unternehmen plant in den nächsten vier Jahren zehn neue Modelle auf den Markt zu bringen, die in zahlreichen Ausstattungsvarianten und mit vielen Extras bestellt werden können. 20 weitere Modelle erhalten bis zum Ende des Jahrzehnts eine Überarbeitung.

Komplett ohne Roboter werde das Fließband nicht auskommen, sagte Schäfer. Lackieren und schweißen könnten diese besser. Menschen werden künftig aber Hand in Hand mit kleinen Robotern am Band arbeiten, die sich ständig wiederholende Handgriffe ausführen. Sie werden meist nicht mehr in abgesperrten Bereichen arbeiten, sondern neben den menschlichen Arbeitern. Das erfordert vollkommen neue Sicherheitsmaßnahmen, denn die Roboter dürfen nicht zu einer Gefahr für den Menschen werden.

Entsprechende Unfälle sind schon passiert. 2015 wurde ein Mitarbeiter einer Fremdfirma im Volkswagenwerk Kassel in Baunatal von einem Roboter getötet, als er das Gerät auf einer Produktionslinie einrichten wollte.

Dennoch sind Unfälle mit Robotern in Fabriken selten, da der Bereich der Maschinen bisher strikt von dem der Menschen getrennt ist. Die Roboter befinden sich in einem geschlossenen Käfig. Der Verunglückte befand sich in dem Käfig, als der Unfall geschah.

Das darf mit den humanoiden Robotern Baxter und Sawyer des Roboterhersteller Rethink Robotics nicht passieren. Diese können mit Menschen zusammen an einer Produktionslinie arbeiten und verfügen über Kameras, mit denen sie ihre Umgebung erfassen und Kollisionen vermeiden.

Welche Roboter Mercedes in seinem Werk einsetzen wird, ist noch nicht bekannt.


eye home zur Startseite
simpletech 28. Feb 2016

Wenn man manche kommentare hier so liest wäre für manchen ein praktikum in der Industrie...

Sybok 27. Feb 2016

???

ArcherV 27. Feb 2016

Den Malibu bekommst du hier aber auch, heißt nur Opel Insignia... https://en.m.wikipedia...

Kein Kostverächter 26. Feb 2016

Wenn ich mir gerade die Entwicklung in der Robotik ansehe, wird das nur ein temporärer...

syrink 26. Feb 2016

http://www.automobilwoche.de/article/20160204/Agenturmeldungen/302049905/daimlers-gro%C3...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Daimler AG, Sindelfingen
  2. Phoenix Pharmahandel GmbH & Co KG, Mannheim
  3. Robert Bosch GmbH, Böblingen
  4. T-Systems International GmbH, verschiedene Standorte


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Spaceballs, Training Day, Der längste Tag)
  2. 65,00€
  3. 16,99€ (ohne Prime bzw. unter 29€ Einkauf zzgl. 3€ Versand)

Folgen Sie uns
       


  1. Equal Rating Innovation Challenge

    Mozilla will indische Dörfer ins Netz holen

  2. Firmenstrategie

    Intel ernennt Strategiechefin und gründet AI-Gruppe

  3. APFS unter iOS 10.3 im Test

    Schneller suchen und ein bisschen schneller booten

  4. Starship Technologies

    Domino's liefert in Hamburg Pizza per Roboter aus

  5. Telekom Stream On

    Gratis-Flatrate für Musik- und Videostreaming geplant

  6. Nachhaltiglkeit

    Industrie 4.0 ist bisher kein Fortschritt

  7. Firaxis Games

    Civilization 6 kämpft mit Update schlauer

  8. Microsoft Office

    Excel-Dokumente gemeinsam bearbeiten und autospeichern

  9. Grafikkarte

    AMDs Radeon RX 580 nutzt einen 8-Pol-Stromanschluss

  10. Softwareentwicklung

    Google sammelt seine Open-Source-Aktivität



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Gesetzesentwurf: Ein Etikettenschwindel bremst das automatisierte Fahren aus
Gesetzesentwurf
Ein Etikettenschwindel bremst das automatisierte Fahren aus
  1. E-Mail-Lesen erlaubt Koalition bessert Gesetz zum automatisierten Fahren nach
  2. Autonomes Fahren Uber stoppt nach Unfall Versuch mit selbstfahrenden Taxis
  3. Tesla Autopilot Root versichert autonom fahrende Autos

Mobile-Games-Auslese: Würfelkrieger und Kartendiebe für mobile Spieler
Mobile-Games-Auslese
Würfelkrieger und Kartendiebe für mobile Spieler

Synlight: Wie der Wasserstoff aus dem Sonnenlicht kommen soll
Synlight
Wie der Wasserstoff aus dem Sonnenlicht kommen soll
  1. Energieversorgung Tesla nimmt eigenes Solarkraftwerk in Hawaii in Betrieb

  1. Re: Scheint so als würde denen das Geld langsam...

    Vaako | 12:42

  2. Re: wurde nicht früher die nummer mit spotify...

    lester | 12:41

  3. Es wird vergessen zu erwähnen...

    MrTuscani | 12:41

  4. Re: Schade, einfach zu groß und keine Hardware...

    Thunderbird1400 | 12:40

  5. Re: Schade. Anime Tipps?

    Umaru | 12:40


  1. 12:45

  2. 12:30

  3. 12:09

  4. 12:04

  5. 11:56

  6. 11:46

  7. 11:41

  8. 11:11


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel