Kartendienst: Uber prüft offenbar Übernahme von Nokia Here

Nokia denkt laut einem Medienbericht über einen Verkauf seines Kartendienstes Here nach. Neben deutschen Automobilfirmen hat offenbar auch Uber sein Interesse signalisiert.

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Berliner Niederlassung von Nokia Here in Nokia Here
Berliner Niederlassung von Nokia Here in Nokia Here (Bild: Golem.de)

Das finnische Telekommunikationsunternehmen Nokia Oyj prüft laut einem Bericht von Bloomberg den Verkauf seines Kartendienstes Nokia Here - eine Tochterfirma, in der momentan weltweit rund 6.000 Angestellte arbeiten, ein großer Teil davon in Berlin. Nach Informationen von Bloomberg soll unter anderem der berühmt-berüchtigte Logistikanbieter Uber Technologies sein Interesse signalisiert haben.

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Der Wert von Nokia Here soll auf rund zwei Milliarden Euro taxiert sein, Nokia Oyj hoffe allerdings auf Erlöse von vier bis fünf Milliarden Euro. Potenzielle Käufer sollen bereits in diesem Monat ihre Angebot abgeben können. Neben Uber sollen auch deutsche Automobilkonzerne eine Übernahme prüfen. Gegenüber Bloomberg wollten sich BMW und Daimler nicht äußern, Volkswagen habe eine Anfrage bislang nicht beantwortet; auch Nokia selbst hat Berichte bislang unkommentiert gelassen.

Nokia Here macht derzeit noch Verluste, baut aber das lukrativ eingeschätzte Geschäft mit Kartendiensten weiter aus. Neben einer Webanwendung gibt es auch Apps für diverse mobile Plattformen. Vorteil von Here für den Kunden: Auf Knopfdruck lassen sich die Kartendaten für den Offlinezugriff etwa im Ausland auf dem Mobilgerät speichern.

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Anonymer Nutzer 13. Apr 2015

Hätte, wäre, wenn. Gestern Marktführer, heute weg vom Fenster, Schuld: Microsoft. Da...

Dwalinn 13. Apr 2015

Oh das wusste ich gar nicht, Danke!

Der Spatz 13. Apr 2015

Und dein Becker Navi hat da nicht stehen "NAVTEQ on Board" bzw. "Maps by here"?

Eheran 12. Apr 2015

Nochmal, ganz langsam, zum Mitschreiben: Die Sperrung war bekannt, ich war online, sie...



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