Alpha Go hat doch Schwächen, wie sich nach dem dritten Spiel gegen einen der weltbesten menschlichen Go-Spieler zeigte. Nach Ende des Matches ist aber klar: Die KI wird eine enorme Entwicklung anstoßen - nicht nur in dem asiatischen Brettspiel.
Das GNU-Projekt will der Software für künstliche Intelligenz von Firmen wie Google und IBM ein Community-Projekt für neuronale Netze entgegenstellen. Dies erfolgt explizit aus einer ethischen Motivation heraus.
Im vierten Spiel des Matches zwischen Lee Sedol und Alpha Go ist das Computerprogramm zum ersten Mal unterlegen. Nach einem überlegenen Eröffnungsspiel machte Alpha Go einen schweren Fehler beim 79. Zug, von dem sich das Programm nicht mehr erholte.
Wie die ersten beiden Partien hat der Weltklassespieler Lee Sedol auch das dritte Spiel gegen Googles Go-Programm Alpha Go verloren. Damit hat der Computer überraschenderweise das Gesamtmatch bereits frühzeitig für sich entschieden.
Golem-Wochenrückblick Die KI Alpha Go hat einen der weltbesten Spieler in dem komplizierten Spiel Go besiegt. Im Test haben Samsungs Galaxy S7 und S7 Edge überzeugt. Und Googles Android N sieht vielversprechend aus. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Update Auch das zweite Spiel zwischen Lee Sedol und dem Programm Alpha Go im chinesischen Traditionsspiel Go hat die künstliche Intelligenz gewonnen. Nach über vier Stunden gab der Südkoreaner auf und lobte das System für ein fast perfektes Spiel.
Zum 100. Firmengeburtstag sollte sogar die Kanzlerin nach München kommen. In Zukunft will BMW auch bei der Entwicklung von selbstfahrenden Autos ganz vorne dabei sein.
Das Programm zum ersten Golem.de Tech Summit auf der Fachmesse Quo Vadis ist fertig. Am 19. und 20. April wird sich dort alles um Deep Learning und künstliche Intelligenz drehen - mit hochkarätigen Vorträgen. Der Ticketverkauf läuft.
Google-Forscher haben einen Algorithmus entwickelt, der den Aufnahmeort eines Fotos bestimmen soll. Das System analysiert dazu geocodierte Fotos und lernt, Ähnlichkeiten zu erkennen.
Nach dem Motto "Not too long, did read" sollen Leser von Golem.de ab Ende des Jahres künftig selbst entscheiden können, wie viel Informationen sie zu einem Thema wünschen. Gefördert wird das Projekt von Google im Rahmen der Digital News Initiative (DNI).
Die von Google programmierte künstliche Intelligenz Deepmind kann nicht nur Go spielen, sondern sich auch in einem 3D-Labyrinth zurechtfinden, das an Spiele wie Doom erinnert.
Wer ist besser: Mensch oder Computer? Im März tritt einer der besten Go-Spieler der Welt gegen die KI-Software Alpha Go an. Interessierte können die Spiele live im Internet verfolgen.
Nach 15 Jahren bei Google hört Amit Singhal als Chef der Suchmaschinensparte auf. Sein Nachfolger wird John Giannandrea, der aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz und des Maschinenlernens kommt.
Weltklasse ist Alpha Go noch nicht, aber den Europameister hat das Programm schon besiegt. Die Bewertung der Spiele zeigt: Googles künstliche Intelligenz spielt das komplexe Brettspiel wie ein fähiger Mensch - allerdings fehlt es dem Programm an Kreativität.
Golem-Wochenrückblick Facebook hat mehr Kunden, Apple verkauft weniger iPhones und der Computer hat eine menschliche Domäne mehr erobert: Das Go-Spiel. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Er gilt als einer der Begründer der künstlichen Intelligenz. Aber Marvin Minsky hatte noch mehr drauf: Er baute das erste Head-mounted Display sowie einen Synthesizer und spielte virtuos Klavier. Am 24. Januar 2016 starb der vielseitige Wissenschaftler.
Das Deep-Learning-Werkzeug CNTK von Microsoft steht nun als Open Source bereit. Wie vergleichbare Technik kann es zur Bild- oder Spracherkennung genutzt werden, soll dabei aber deutlich schneller sein als Googles Tensorflow.
Die Forschungsabteilung von Baidu gibt Code auf Github frei, mit dem neuronale Netze für Spracherkennung trainiert werden. Das formale Konzept dahinter nutzt auch Google in seiner Sprachsuche, weil es besser als bisher verwendete Modelle funktioniert.
Für Forscher gibt Yahoo einen riesigen Datensatz frei, der den Umgang mit Nachrichten von Nutzern enthält. Gedacht ist dies für maschinelles Lernen und die Erprobung von Vorschlagsystemen.
Das Unternehmen OpenAI will an der Entwicklung künstlicher Intelligenz forschen - mit dem Ziel, der Menschheit einen Vorteil zu verschaffen, und nicht einzelnen Managern. Insgesamt eine Milliarde US-Dollar haben Elon Musk und weitere Unternehmer dem Projekt zur Verfügung gestellt.
Mit Tensorflow hat Google eine zweite Generation seiner Software für maschinelles Lernen freigegeben. Der Python-Code kann von jedem eingesetzt werden und unterstützt auch GPU-Beschleunigung.
Nvidias Maschinenlernen-Spezialist Jonathan Cohen ist zu Apple abgewandert, wo er Gerüchten zufolge am Projekt Titan und damit an Apples Auto mitarbeiten soll. Nvidia ist auch im Automotive-Bereich tätig und entwickelt Technik zur Auswertung von Sensordaten.
Sprecher gesucht: Golem.de präsentiert in diesem Jahr erstmals eine eigene Programmreihe auf der Fachmesse Quo Vadis. Unter dem Motto "Connecting Worlds" soll sie Entwicklungen in der IT beleuchten, die für die Spielebranche interessant werden können.
Im Juli 2015 konnten Reddit-Nutzer dem Physiker Stephen Hawking Fragen stellen, jetzt hat die Internetseite die Antworten veröffentlicht. Viele Fragen drehen sich um Hawkings Meinung zu künstlicher Intelligenz, aber auch um seinen Musik- und Filmgeschmack.
Google kauft sich beim Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz ein. "Wir hoffen, dass daraus hervorgehende technische Entwicklungen Eingang in Google-Services finden", erklärte Wieland Holfelder, Engineering Director bei Google Germany.
Keine Science-Fiction: Deep Learning bringt Maschinen das Denken bei. Fast jeder hat bereits ein Gerät zu Hause, das diese Technik nutzt. Sie ist sehr komplex - und hat großes Potenzial.
Apple hat mit Perceptio ein Startup übernommen, das künstliche Intelligenz und Maschinenlernen auf Smartphones und Tablets bringen will, ohne dass die Daten zur Analyse in die Cloud verschoben werden müssen. So soll die Privatsphäre gewahrt bleiben.
Apple hat mit Vocal IQ ein britisches Unternehmen übernommen, das sich auf Sprachsoftware spezialisiert hat und diese auch für die Automobilindustrie anbietet. Mit Vocal IQ könnte Siri verbessert werden, aber auch ein mögliches Apple-Auto.
IMHO Roboter sollen helfen, aber nicht töten: Führende Wissenschaftler, darunter Stephen Hawking, haben kürzlich ein Verbot bewaffneter Roboter gefordert. Aber ist das realistisch und sinnvoll?
Maschinen erschießen Menschen? In ein paar Jahren sei das möglich, warnen Wissenschaftler, darunter führende Forscher der KI und Prominente wie Stephen Hawking und Elon Musk. Ein globales Wettrüsten müsse verhindert werden.
Der Bremer Unternehmer und Visionär Peter Kruse ist im Alter von 60 Jahren gestorben. Wegbegleiter und Mitarbeiter reagieren bestürzt. Kruse habe noch Großes vorgehabt.
Googles Forschungsabteilung ATAP will mit Finger- und Handbewegungen eine exakte Gestensteuerung realisieren - doch Kameras zur Auswertung sind dabei zu unpräzise. Was also tun? Googles Ingenieure besannen sich auf eine alte Technik, die auch in Flugzeugen eingesetzt wird.
Snoop Dog? Rakim? Eminem? Der Computer rappt besser. Das behaupten Wissenschaftler aus Finnland. Sie haben einen Algorithmus entwickelt, der nach Angaben der Forscher besser reimt als die besten Rapper. Die erkennt der Algorithmus auch.
Microsoft Research hat mit Handpose eine Gestenerkennung für die Hand entwickelt, die so detailliert arbeitet, dass sogar subtile Bewegungen erkannt werden. Als Kamerabasis kann eine Microsoft Kinect dienen, doch das System arbeitet wesentlich präziser.
Nvidia will für die Forschung an tiefen neuronalen Netze einen Rechner zum Preis von 15.000 US-Dollar anbieten. Dafür sollen Forscher die größtmögliche GPU-Leistung bekommen, die mit einer Steckdose möglich ist - und viel vorinstallierte Software.
GDC 2015 Er hat unter anderem an Red Dead Redemption mitgearbeitet, jetzt beschäftigt sich Kevin Dill bei Lockheed Martin mit Marsroboter-Lernspielen - und damit, wie NPCs in Computerspielen glaubwürdig wirken.
Die Leistungsfähigkeit aktueller Spielekonsolen lässt eine alte Sehnsucht wieder aufleben: Games könnten intelligenter werden. Dabei haben smarte Games nicht nur etwas mit leistungsfähiger Hardware zu tun.
Superrechner, die fast alles können, aber zu nichts zu gebrauchen sein werden? Weltweit arbeiten Forscher an der Entwicklung von Quantencomputern. Schneller als herkömmliche Rechner sollen sie jede Rechenaufgabe erledigen können. Doch das ist ein Missverständnis.
Mit dem Project Adam erforscht Microsoft neuronale Netze und maschinelles Lernen. Das simulierte Gehirn mit zwei Milliarden Verbindungen erkennt Hunderassen und soll künftig eine Vielzahl von Objekten visuell identifizieren können.
Microsoft hat ein lernfähiges Programm vorgestellt, mit dem Nutzer Daten direkt in der Cloud analysieren können. Damit will der Softwarekonzern maschinelles Lernen breit verfügbar machen.
Der Chatbot Eugene Goostman soll den Turing-Test bestanden haben. Kritiker bezweifeln diese Aussage. Solche Tests scheitern jedoch immer an ihren Kriterien.
Eugene Goostman hat Mitglieder einer Jury davon überzeugt, er sei ein Mensch. Er ist aber ein Computer. Er soll der erste sein, der den Turing-Test bestanden hat.
Vital könne besser analysieren und Trends erkennen als ein Mensch, erklärt ein Investmentunternehmen aus Hongkong. Deshalb bekommt der Algorithmus einen Platz in dem Gremium, das Investitionsentscheidungen trifft.
Prozedurale Generierung und künstliche Intelligenz sind uralte Konzepte. Aber seit einigen Jahren tauchen sie in Spielen häufiger auf. Federführend sind dabei wieder einmal Indie-Entwickler. Aber was ist heute anders als vor zehn oder zwanzig Jahren?
GDC 2014 Die künstliche Intelligenz von Hearthstone soll einen mittelguten Spieler imitieren - aber welche Taktiken sind für solch eine Person typisch? Ein Blizzard-Programmierer hat in einem Rückblick über die KI des Sammelkartenspiels und technische Details gesprochen.