Maschinenlernen: Apple übernimmt Sprachspezialisten Vocal IQ

Apple hat mit Vocal IQ ein britisches Unternehmen übernommen, das sich auf Sprachsoftware spezialisiert hat und diese auch für die Automobilindustrie anbietet. Mit Vocal IQ könnte Siri verbessert werden, aber auch ein mögliches Apple-Auto.

Artikel veröffentlicht am ,
Sprachassistent im Auto
Sprachassistent im Auto (Bild: VocalIQ)

Das britische Unternehmen Vocal IQ gehört nun Apple. Vocal IQ hat sich auf Maschinenlernen in Verbindung mit Sprachassistenten spezialisiert. Unter anderem hat das Unternehmen Erfahrungen im Automotive-Bereich und Infotainmentsysteme mit seiner Software ausgerüstet. Die Technik soll vermutlich Apples Sprachassistenten Siri verbessern, könnte aber auch in einem möglichen Auto des Computerherstellers eingesetzt werden, über das derzeit viel spekuliert wird. Offiziell bestätigt hat Apple gegenüber Business Weekly zwar die Übernahme, nicht jedoch die Autopläne.

Vocal IQ hat nach eigenen Angaben rund zehn Jahre Forschungsarbeit in seine Software gesteckt, die auch Dialoge erkennen und interpretieren können soll. Spezielle Befehle müsse der Nutzer für die Verwendung nicht erlernen.

Ein interessantes Detail der Übernahme: Das Unternehmen betitelte 2013 in einem Blogeintrag Apples Sprachassistenten Siri als Spielzeug.

Die Financial Times verwies auf die angeblichen Autopläne Apples und die Wichtigkeit der Übernahme für diesen Bereich. Vocal IQ hatte zuvor auch mit General Motors zusammengearbeitet. Eventuell versucht Apple, die besten Firmen in diesem Segment aufzukaufen, um den Konkurrenten den Zugriff auf deren Technik zu verwehren.

Der Kaufpreis für Vocal IQ wurde nicht genannt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Western Australia
Eine radioaktive Kapsel - irgendwo im australischen Outback

Wie eine radioaktive Kapsel in Australien verlorengehen konnte, ob sie gefährlich ist, warum sie so schwierig zu finden war und wofür solche Kapseln gut sind.
Ein Bericht von Werner Pluta

Western Australia: Eine radioaktive Kapsel - irgendwo im australischen Outback
Artikel
  1. Streaming: Netflix zieht Maßnahmen gegen Konten-Sharing zurück
    Streaming
    Netflix zieht Maßnahmen gegen Konten-Sharing zurück

    Netflix wird vorerst wohl doch nichts unternehmen, wenn ein Netflix-Konto unerlaubterweise mit anderen geteilt wird.

  2. Apple iPad Pro bei Amazon mit über 130 Euro Rabatt
     
    Apple iPad Pro bei Amazon mit über 130 Euro Rabatt

    Wer auf der Suche nach einem Apple iPad Pro oder einem iPad ist, findet bei Amazon derzeit günstige Angebote und kann über 130 Euro sparen.
    Ausgewählte Angebote des E-Commerce-Teams

  3. Objekte in Javascript: Von Literalen, Konstruktoren und Klassen
    Objekte in Javascript
    Von Literalen, Konstruktoren und Klassen

    Objekte kennen alle Entwickler, in Javascript kann man dennoch leicht auf den Holzweg geraten. Wir zeigen, wo die Gefahren lauern und wie man auf dem richtigen Pfad bleibt.
    Eine Anleitung von Dirk Koller

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • 15% Extra-Rabatt auf Fernseher bei Otto • Roccat Kone Pro -56% • Xbox Series S + Dead Space 299,99€ • PCGH Cyber Week • MindStar: ASRock RX 7900 XT 949€ • AMD CPU kaufen, SW Jedi Survivor gratis dazu • Philips LED TV 65" 120 Hz Ambilight 999€ • KF DDR4-3600 32GB 91,89€ [Werbung]
    •  /