Nvidia Digits Devbox: Forschungsrechner mit Linux kostet 15.000 US-Dollar
Auspacken, in die Steckdose einstecken, Linux starten und mit der Forschung an künstlicher Intelligenz und sogenannten tiefen neuronalen Netzwerken(öffnet im neuen Fenster) beginnen können, das verspricht Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang(öffnet im neuen Fenster) den Nutzern der Digits Devbox(öffnet im neuen Fenster) – einem Linux-Rechner für 15.000 US-Dollar.
Dafür sollen die Wissenschaftler einen Rechner bekommen, der bei der Verwendung nur einer Steckdose die zurzeit bestmögliche GPU-Leistung bietet, wie der Nvidia-Gründer sagt. Dazu enthält die Devbox vier Titan-X-Grafikkarten – Nvidias derzeit schnellster Grafikkarte mit 12 GByte Speicher. Als Mainboard wird ein Asus X99 genutzt, das für Haswell-E gedacht ist und mit bis 64 GByte DDR4-RAM arbeiten soll.
Rundum-Sorglos-Paket für Forscher
Als Betriebssystem soll Ubuntu 14.04 LTS vorinstalliert sein, ebenso wie bekannte freie Software für das Deep Learning, wie Caffe(öffnet im neuen Fenster) , Theano(öffnet im neuen Fenster) , Torch(öffnet im neuen Fenster) , BIDMach(öffnet im neuen Fenster) und Nvidias eigene Entwicklungen CuDNN(öffnet im neuen Fenster) und Cuda. Das Unternehmen stellt diese Anwendungen über das Deep Learning GPU Training System ( Digits(öffnet im neuen Fenster) ) bereit. Digits soll eine einfache visuelle Aufbereitung sowie eine leichte Konfiguration der verschiedenen Anwendungen ermöglichen. Die Devbox komme zudem mit der Unterstützung von einem Freund bei Nvidia, der bei der Forschungsarbeit helfe.
Nvidia plant nicht, den Rechner in großen Stückzahlen zu verkaufen. Es handele sich ausschließlich um ein Gerät für Entwickler und Forscher und sei kein Spiele-Rechner, und Nvidia wolle kein großes Geschäft damit aufziehen. Deshalb sucht sich Nvidia die potentiellen Kunden aus, die sich dafür registrieren(öffnet im neuen Fenster) müssen. Für eine Selbstbauanleitung(öffnet im neuen Fenster) können sich Interessierte ebenfalls anmelden.
Ausgeliefert werden soll die Digits Devbox ab Mai dieses Jahres.
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