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Künstliche Intelligenz: Gnu-Projekt bekommt eigenes neuronales Netzwerk

Das GNU-Projekt will der Software für künstliche Intelligenz von Firmen wie Google und IBM ein Community-Projekt für neuronale Netze entgegenstellen. Dies erfolgt explizit aus einer ethischen Motivation heraus.

Artikel veröffentlicht am ,
Das GNU-Projekt verfügt jetzt auch über ein neuronales Netz.
Das GNU-Projekt verfügt jetzt auch über ein neuronales Netz. (Bild: R4vi/Flickr.com/CC-BY-SA 2.0)

Mit dem Gneural Network bekommt das von der Free Software Foundation (FSF) getragene GNU-Projekt eigenen Code, um neuronale Netzwerke zu implementieren. Moderne künstliche Intelligenz wie etwa IBMs Watson oder Alpha Go "lernen" durch die Verwendung neuronaler Netze. Das neue GNU-Projekt sei gestartet worden, um diese Technologie zu befreien und wirklich allen zur Verfügung zu stellen.

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Auf der Projektseite von Gneural Network wird explizit auf eben diese ethische Motivation eingegangen, wobei eine für GNU und die FSF typische Argumentation verfolgt wird. In der Erklärung heißt es, dass es eine Gefahr sei, wenn ausschließlich Firmen und Forschungslabore Zugang zu dieser Technologie hätten. Schließlich könnten wir nicht wissen, wie "vom Geld getriebene Firmen die neue Technologie einsetzen".

Darüber hinaus seien Monopole schlecht für die Verbreitung neuer Technik. Schon jetzt würden nur sehr selten Trainingsdaten sowie die "trainierten" neuronalen Netze weiterverteilt. Ohne diese sei das Wiederholen und Überprüfen von Ergebnissen aber nicht möglich, selbst wenn der ursprüngliche Quellcode bereitstehe.

Bisher gebe es zwar einigen frei verfügbaren Code für neuronale Netze, dieser sei aber freizügig lizenziert. Es sei Zeit für eine "freie KI", im Sinne der FSF, weshalb Gneural Network unter der Copyleft-Lizenz GPLv3 veröffentlicht wird. Das Projekt steht noch am Anfang, was sich auch an der Versionsnummer 0.0.1 zeigt. Die Initiatoren hoffen aber darauf, dass sich eine größere Entwicklergemeinschaft an dem Projekt beteiligen wird.



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tundracomp 14. Mär 2016

Ja, denn die "gierigen Blutsauger" sind meist 10-15 Jahre hinterher und sind auch noch...


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