Die Waliser Polizei hat im Finale der Champions League 2017 170.000 Gäste mit Gesichtserkennung gescannt und davon mehr als 2.000 als kriminell identifiziert. Davon waren jedoch nur sieben Prozent schuldig. Das System wird auch genutzt, um das Potenzial einer kriminellen Tat in Emotionen zu erkennen.
Terminatoren, die Jagd auf Menschen machen, sind bisher noch Stoff für dystopische Filmszenarien. In den Laboren diverser Länder arbeiten Forscher allerdings längst an Waffensystemen, die autonom über Leben und Tod entscheiden. Doch es gibt Gegner, die solche Roboter verbieten wollen. Wir haben mit einem gesprochen.
API-Aufrufe oder Fehlerbehandlung: Bayou ist ein maschinelles Lernsystem, das eigenständig Java-Programmteile erstellen kann. Die Forscher des Projekts sehen es als eine bessere Code-Vervollständigung, die später auch Nicht-Programmierern den Einstieg erleichtern soll.
Die Europäische Kommission sieht in der Künstlichen Intelligenz eine Schlüsseltechnik für die Zukunft Europas. Mit höheren Investitionen will man konkurrenzfähig zu den USA und China bleiben.
Für seinen E-Mail-Dienst Gmail hat Google zahlreiche neue Funktionen eingeführt und das Design modernisiert. Neu sind beispielsweise E-Mails mit Ablaufdatum und zusätzlicher SMS-Authentifizierung, aber auch KI-gestützte Funktionen.
Die Huawei-Tochter Honor hat in China ihr neues Smartphone Honor 10 vorgestellt, das wie Huaweis P20 Pro mit einer durch KI-Funktionen unterstützten Kamera erscheint - aber nur mit zwei statt drei Objektiven. Das Gerät soll später auch in anderen Ländern auf den Markt kommen.
Zuckerbergs Konzern sucht öffentlich Chipentwickler. Die sollen sowohl komplett neue als auch modifizierte Bausteine für künstliche Intelligenz und Videoanwendungen bauen. Es ist nicht das erste Mal, dass Facebook eigene Hardware entwickelt.
Nach zweijähriger Entwicklungszeit hat Microsoft es geschafft, einen durch künstliche Intelligenz unterstützten Übersetzungsalgorithmus auch offline nutzbar zu machen. Die herunterladbaren Sprachpakete sollen bessere Übersetzungen liefern, sind aber nur halb so groß wie die vorigen.
Deutsche Forscher entwickeln einen 3D-Scanner, der mit nur einer Kamera und maschinellem Lernen Personen aufnimmt und in editierbare Modelle umwandelt. Damit sollen Spieler eigene Avatare erstellen können. Noch ist das System aber nicht genau genug dafür.
Mit Hilfe der bereits bekannten KI-Software Fakeapp und Adobe After Effects wurde ein Videoclip erstellt, der den ehemaligen US-Präsidenten Obama beleidigende Sätze sprechen lässt. Die Fälschung ist bereits sehr gelungen, aber nicht ohne Fehler. Das Potenzial solcher Techniken ist schon groß.
Googles AIY Vision und Voice erinnern an Nintendo Labo. Es handelt sich um Bastelkästen aus Pappkarton und Raspberry Pi Zero WH. Doch erst der Google Assistant und Tensorflow sollen die Würfel zum Bilderkennungssystem oder zum Mini-Google-Home machen.
Auf Facebook werden auch kriminelle Dienstleistungen beworben. Das soziale Netzwerk hat auf Berichte reagiert und Gruppen mit mehr als 300.000 Mitgliedern entfernt. Künftig soll das automatisiert geschehen.
Ein Hund reagiert am Tag auf zahlreiche Impulse - Forscher in den USA haben mit Hilfe eines Vierbeiners nun ein KI-Modell trainiert. Am Ende reagierte die künstliche Intelligenz auf Bällchen und kann entscheiden, welcher Weg für sie passierbar ist.
Mit Talk to Books hat Google eine neue Suchmaschine vorgestellt, die in Büchern nach Antworten auf Fragen sucht. Das dahinterstehende Modell basiert auf maschinellem Lernen, Google betont aber selbst, dass die Suchmaschine noch nicht unbedingt in der Lage ist, spezifische Antworten zu geben.
Bei den Bürgermeisterwahlen in Tama bei Tokio tritt ein Kandidat an, der politische Entscheidungen sowie Budgetberechnungen mithilfe einer künstlichen Intelligenz durchführen will. So sollen Betrug und Interessenkonflikte verhindert werden.
Die Initiative Applied AI fördert die Anwendung künstlicher Intelligenz in Europa. Mehrere große Partner wie Google, SAP und Siemens sollen dabei helfen. Das Projekt will Europa beim Thema KI konkurrenzfähig machen, muss aber auch über Risiken aufklären.
Auf dem MWC 2018 hatte LG sich mit einer großen Neuankündigung noch zurückgehalten und mit dem V30 ThinQ nur die Verbesserung eines bestehenden Modells präsentiert. Am 2. Mai 2018 soll mit dem G7 ThinQ der Nachfolger des G6 folgen, bei dem künstliche Intelligenz im Fokus steht.
Mehr als 3.100 Mitarbeiter von Google sind gegen die militärische Nutzung ihrer KI. Ein offener Brief an den CEO Sundar Pichai wurde als Protest gegen Projekt Maven verfasst. Auch alteingesessene Mitarbeiter haben das Dokument unterschrieben.
Alterego ist eine Kombination aus neuronalem Netzwerk und Sensormaske. Das System kann Muskelimpulse deuten und in Wörter umwandeln. Der Sinn: mit Hardware natürlich und ohne sichtbare Interaktion kommunizieren zu können.
Entwickelt das Kaist Roboter für den Krieg? Die führende südkoreanische Forschungseinrichtung entwickelt mit einem Waffenhersteller KI-Systeme. Der Kaist-Präsident betont, es handele sich um Logistiksysteme. Wissenschaftler aus aller Welt wollen das bekannte Institut boykottieren.
Soziale Chatbots wie Xiaoice werden gerade in Asien immer beliebter. Microsoft will sie menschlicher wirken lassen. Die Herangehensweise: Latenzen zwischen Antworten sollen verkürzt werden und die Bots sollen Humor und soziale Bedürfnisse verstehen können - wie ein menschlicher Freund.
AWS kündigt Neuerungen bei seinem Cloud-Speicher S3 an: Es wird ein preiswertes Angebot geben, das Daten in nur einer Verfügbarkeitszone speichert. Das verringert die Redundanz, könnte für deutsche Unternehmen aber ein Plus sein. Auch der KI-Editor Sagemaker wird verbessert.
Es geht um die richtigen Köpfe: Googles bisheriger Chefentwickler im Bereich künstliche Intelligenz wechselt zu Apple. John Giannandrea soll Apples Siri konkurrenzfähig zum Google Assistant und zu Amazons Alexa machen.
Adobe hat für seine Video- und Fotoprogramme umfangreiche Updates bereitgestellt, die zur Automatisierung und Beschleunigung zeitintensiver Aufgaben beitragen sollen. Dabei wird künstliche Intelligenz eingesetzt, um Farb- und Lautstärkeangleichungen vorzunehmen.
Xiaomi hat das neue Mi Mix 2S vorgestellt: Das Smartphone steckt voller aktueller Top-Hardware und kommt mit neuen Funktionen wie künstlicher Intelligenz für die Dual-Kamera sowie kabellosem Laden. Die Preise sind wie gewohnt verhältnismäßig niedrig.
Was hat das Gegenüber gerade gesagt? Die Sprachbarriere mindert oft den Spaß an Reisen in fremde Länder. Der chinesische Internetkonzern Baidu hat ein Gerät entwickelt, das Abhilfe bietet: Es übersetzt fast simultan das gesprochene Wort, vorerst aber nur in drei Sprachen.
Mit neuronalen Netzen sind jetzt auch recht natürlich klingende Vorlesestunden möglich. Googles Deepmind-Team hat einen Text-to-Speech-Algorithmus entwickelt, den Entwickler einfach in ihre Projekte einbinden können - inklusive 32 Stimmen in vielen Sprachen wie Englisch, Deutsch und Japanisch.
Huawei erhöht bei seinem neuen P20 die Anzahl der Hauptkameras auf drei und die maximale Auflösung auf 40 Megapixel. Damit können Nutzer einen Hybridzoom mit bis zu fünffacher Vergrößerung nutzen. Praktisch sind die neuen KI-Funktionen, die etwa automatisch das passende Motivprogramm auswählen.
Die neue Deep Learning Foundation soll Open-Source-Innovationen im Bereich der KI-Forschung fördern und wird von der Linux Foundation unterstützt. Getragen wird das Projekt von Netzwerk-Unternehmen, die zunächst die Infrastrukturschicht Acumos veröffentlichen.
Raketen aus dem 3D-Drucker, Milliarden-Investitionen aus dem Silicon Valley und Träume von künstlicher Intelligenz, die mit Lichtgeschwindigkeit durchs All reist: Die Digitalisierung sorgt für einen Boom in der Raumfahrt.
GDC 2018 Vacnet soll eines der größten Probleme des Teamshooters CS:GO bekämpfen: Cheating. Das System soll Verhaltensweisen von Verdächtigen analysieren und lernt durch die Spieler-Community selbst. Das System wird bereits erfolgreich eingesetzt.
Berechnen, verdoppeln, besser berechnen: Zwei Forscher entwickeln ein neuronales Netz, das sich selbst repliziert. Die Hoffnung ist, dass sich das System selbstständig verbessert - ganz wie in der Natur. Allerdings ist das wohl noch nicht ganz der Fall.
GDC 2018 Mehr Umfang, mehr Daten: Aktuelle Spiele werden immer größer. Daniel Holden von Ubisoft zeigt, wie maschinelles Lernen künftig beim Erstellen von Animationen helfen könnte.
IBMs Visionen auf der neuen Messe Think 2018 sind groß: Das Unternehmen will Watson verwenden, um Modelle für Apple-Geräte zu trainieren und um den Zustand der Weltmeere zu analysieren. Ein winziger Computer soll die Blockchain direkt an Produkte bringen - betrieben von einer Solarzelle.
GDC 2018 Tschüss, fehlerhafte Schatten: Microsoft will die Grafiktechnologie Raytracing in DirectX 12 einbauen. Außerdem soll Maschinenlernen endlich in mehr Spielen für schicke Effekte sorgen.
200.000 Übungswürfe bedurfte es, um einen Roboter zum perfekten Korbwerfer zu machen. Der Humanoide schlägt die menschliche Konkurrenz bei den Freiwürfen.
Eine Maschine beherrscht Chinesisch und Englisch so gut wie ein professioneller Übersetzer: Microsoft Research hat ein KI-basiertes Übersetzungssystem entwickelt - laut Microsoft ein wichtiger Fortschritt bei der Verarbeitung natürlicher Sprache.
Mit sehr schnellen Motoren, Playstation Eyes und Open-Source-Bilderkennung konnten zwei Entwickler den bisherigen Weltrekord im Lösen eines Rubik's Cubes, im Deutschen auch als Zauberwürfel bekannt, brechen - in 380 Millisekunden. Der Prozess wurde mit einer Hochgeschwindigkeitskamera aufgenommen.
Entwickler können mit der nächsten Windows-10-Version ihre Projekte mit trainierten maschinellen Lernmodellen ergänzen. Das neue Windows-ML-Framework ermöglicht deren Ausführung auf dem Heim-PC und wohl sogar auf dem Raspberry Pi - ohne Cloud-Anbindung.
Mit dem Besen ist er nicht unterwegs, aber mit dem Stein soll er ziemlich geschickt sein: Diverse südkoreanische und ein deutscher Forscher haben einen Roboter entwickelt, der Curling spielt. Eine KI-Steuerung übernimmt die komplexen Aufgaben, die sich beim Schach auf dem Eis stellen.
Aus der Luft Feinde und Stellungen erkennen und automatisch auswerten: Das US-Militär steckt viel Geld in die Nutzung von KI für militärische Zwecke. Google stellt einem Bericht zufolge einen Teil der dafür notwendigen Technik. Unter Mitarbeitern soll es heftige Diskussionen darüber geben.
Durch intelligente Vergleiche mit dem Code aus älteren Spielen können die Programmierer bei Ubisoft (Far Cry 5) sechs von zehn Fehlern schon beim Erstellen von Code entdecken - und das selbstlernende System wird immer besser.
Microsoft kündigt mehrere Neuerungen bei seinen KI-Systemen an. Der Custom Vision Service erstellt Modelle mit eigenen Klassifizierern, Face API kann bis zu einer Million Gesichter analysieren und Bing Entity Search eifert Googles weiterführender Suche nach.
Angreifer können aus bereits trainierten Deep-Learning-Modellen private und sicherheitskritische Informationen extrahieren. Das funktioniert besonders gut mit kurzem Text, zeigt eine Forschungsarbeit der UC Berkeley.
Das UP Core Plus ist ein Kit für Edge-Computing. Die Platine nutzt einen x86-Chip und hat viele Schnittstellen. Per Dockingstecker können Platinen mit einem FPGA und daran zusätzliche Hardware für künstliche Intelligenz angeschlossen werden.
IBMs KI-System Watson bekommt ein Pixelgesicht, einen Körper und einen Astronauten zur Seite. Auf der ISS soll der Roboter getestet werden. Zunächst soll er als automatisierter Protokollführer von Experimenten und fliegende Kamera eingesetzt werden.
MWC 2018 Der Helio P60 kombiniert sehr schnelle CPU-Kerne und eine flotte Grafikeinheit mit dedizierter Hardware und Software für künstliche Intelligenz. Erste Smartphones mit dem neuen Mediatek-Chip sollen noch im Frühling 2018 erscheinen.
Von AWS-Kunden für AWS-Kunden: Das Serverless Application Repository ist eine Datenbank, die Nutzer nach Diensten durchstöbern können, die sie dann für ihre eigenen Projekte nutzen. Das Ganze findet ausschließlich in der Cloud statt.
Gefilmt werden und eine Frage mündlich beantworten: Ein neues biometrisches Captcha-System soll verhindern, dass Algorithmen die Abfragen austricksen. Die Lösungszeit macht dabei den Unterschied zwischen Mensch und Maschine.