Autonom fahren: Software regelt Verkehr für Roboterautos

US-Wissenschaftler haben eine Software entwickelt, die im Zeitalter autonom fahrender Autos den Verkehr an Kreuzungen regeln soll. Sie koordiniert die Reihenfolge der Autos und sorgt dafür, dass es nicht zu Unfällen und Staus kommt.

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Software für Kreuzungsmanagement: Slot anmelden
Software für Kreuzungsmanagement: Slot anmelden (Bild: UTexas/Screenshot: Golem.de)

Roboterautos halten nicht an Ampeln - wenn autonom fahrende Autos das Standardfortbewegungsmittel geworden sind, werden die farbigen Lichter überflüssig: Eine Software soll stattdessen den Verkehrsfluss an Kreuzungen reibungslos und unfallfrei regeln.

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Die KI-Software des Autos meldet sich bei einer Software, die die Kreuzung verwaltet, an und reserviert sich einen Slot, um die Kreuzung zu passieren. Der Kreuzungsmanager nimmt die Reservierungen der sich nähernden Autos entgegen, errechnet, wann diese die Kreuzung überqueren können und gibt die Information an das jeweilige Auto weiter. Das System, das Wissenschaftler der Universität von Austin im US-Bundesstaat Texas um Peter Stone entwickelt haben, sorgt nicht nur dafür, dass die Autos sicher über die Kreuzung kommen. Es regelt den Verkehr auch so, dass es möglichst keinen Stau gibt.

Stone glaubt, dass wir schon in naher Zukunft nicht mehr am Steuer eines Autos sitzen, sondern uns von diesem durch die Gegend kutschieren lassen. Wenn die autonomen Autos Realität würden, würden Systeme gebraucht, die sie koordinierten, sagt er.

Marvin für die Urban Challenge

Stone kennt sich mit autonom fahrenden Autos aus: Er war an der Entwicklung des Roboterautos Marvin beteiligt, das 2007 an der von dem Darpa veranstalteten Roboterautowettbewerb Urban Challenge teilnahm. Stone hat Marvin auch bei Tests des Systems eingesetzt. Dabei wurde der Verkehr an einer Kreuzung auf dem Computer simuliert, während Marvin eine reale Kreuzung passierte.

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Stone hat das Managementsystem für die Kreuzung auf der Jahrestagung der wissenschaftlichen Gesellschaft der USA, der American Association for the Advancement of Science (AAAS), vorgestellt. Das AAAS-Treffen hat in Vancouver in der kanadischen Provinz of British Columbia stattgefunden und geht am heutigen Montag zu Ende.

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omo 21. Feb 2012

Klar, da darf man erst gar nicht mitbekommen, wo man sich gerade aufhält ;-) Was ich...

PhilSt 21. Feb 2012

Richtig, genau das ist das Problem - realitätsfern. Auf welcher Kreuzung gibt es keine...

ursfoum14 21. Feb 2012

Ich schau ja nicht wirklich fern. Aber diese Werbung erreichte mich damals: http://www...

omo 21. Feb 2012

Die ist sowieso evolutiv angelegt ;-)



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