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Sprachverarbeitung: Ray Kurzweil wird Entwicklungsleiter bei Google

Google holt sich einen Pionier auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz: Ray Kurzweil geht zu dem Internetunternehmen. Er soll dort auf den Gebieten Maschinenlernen und Sprachverarbeitung arbeiten.

Artikel veröffentlicht am ,
Ray Kurzweil (2009): bei Google unrealistische Visionen des nächsten Jahrzehnts Wirklichkeit werden lassen
Ray Kurzweil (2009): bei Google unrealistische Visionen des nächsten Jahrzehnts Wirklichkeit werden lassen (Bild: Larry Busacca/Getty Images for Tribeca Film Festival)

Der Wissenschaftler und Futurologe Ray Kurzweil wird ab kommender Woche bei Google arbeiten. Dort wird er als Director of Engineering fungieren. Kurzweil wird seine Stelle am kommenden Montag antreten.

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Er werde bei Google an Projekten in den Bereichen Sprachverarbeitung und Maschinenlernen mitarbeiten, kündigte Kurzweil in seinem Blog an. Er freue sich darauf, zusammen mit Google "an einigen der schwierigsten Probleme in der Informatik zu arbeiten".

Vorleser und Komponiersoftware

Kurzweil gilt als Pionier auf den Gebieten Sprachverarbeitung und künstliche Intelligenz. Er hat beispielsweise eines des ersten Sprachsynthesesysteme entwickelt, das einen Text in Sprache wandelt - sprich: den Text vorliest. Außerdem hat er im Alter von 14 Jahren eine Software entwickelt, die komponieren kann. "Ich habe immer praktische Systeme geschaffen, die das Leben der Menschen verändern. Das ist der Anreiz für mich als Erfinder."

Kurzweil gilt als Befürworter und Visionär der Technik. So glaubt er etwa, dass Maschinen in den nächsten zwei Jahrzehnten die menschliche Intelligenz übertreffen und die Menschen mit ihnen verschmelzen werden. In seiner Vision sausen Nanoroboter durch die Blutbahnen, die Fehler im Erbgut korrigieren, Arterienverkalkungen entfernen, Viren, Bakterien und Krebszellen zerstören.

Selbstfahrende Autos prognostiziert

Obwohl seine Ideen durchaus umstritten sind, sind einige davon eingetroffen. "1999 habe ich gesagt, in etwa einem Jahrzehnt wird es Technologien wie selbstfahrende Autos und Mobiltelefone, die Fragen beantworten, geben", schreibt Kurzweil. Seinerzeit sei er dafür kritisiert worden. Heute fahren Roboterautos auf US-Straßen. Nutzer ließen sich von ihren Android-Geräten Fragen beantworten.

Wir befänden uns derzeit "auf einer bemerkenswerten Flugbahn beschleunigter Innovation, und Google ist bei vielen dieser Entwicklungen ganz vorne mit dabei", sagt Kurzweil. Gemeinsam wollten sie nun die unrealistischen Visionen des nächsten Jahrzehnts Wirklichkeit werden lassen.



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Gamma Ray Burst 17. Dez 2012

Ja Sony war damals noch innovationsfreudig Ich will nicht behaupten Innovationsexperte zu...

irata 16. Dez 2012

Hat auch niemand behauptet. Es ging eher um die unglückliche Ausdrucksweise im Artikel.

wasabi 15. Dez 2012

Um GEMA-freie Musik zu komponieren braucht man keine Software...


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