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Dinoroboter

Pleo ist wieder da

Der neue Eigentümer Innov Labs stellt in Hannover eine überarbeitete Version des Dinoroboters Pleo vor. Pleo RB ist mit neuen Sensoren und Fähigkeiten ausgestattet worden.

Artikel veröffentlicht am ,
Pleo RB (Foto: wp)
Pleo RB (Foto: wp)

Der Spielzeugroboter Pleo ist wieder da. Pleo RB (von: reborn, wiedergeboren) heißt die neue Version des Dinosauriers. Er war bereits 2008 eine Attraktion. Auf der Cebit 2011 präsentiert das US-Unternehmen Innov Labs eine überarbeitete Version, bei der unter anderem die Sensorik und die Software verbessert wurden.

RFID und Temperatursensor

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Der Roboter hat neue Sensoren bekommen. Dazu gehören ein Temperaturfühler und ein RFID-Leser im Unterkiefer. Statt über acht verfügt er nun über zwölf Berührungssensoren. Der Sensor, der dafür sorgt, dass sich der Roboter aufrecht hält, wurde ausgetauscht. Der Akku wurde durch ein leistungsfähigeres Modell ersetzt, so dass die Laufzeit jetzt 120 bis 150 Minuten beträgt. Der alte Akku hielt nur etwa 45 Minuten durch. Schließlich besteht die Haut aus einem strapazierfähigeren Material als bei der Vorversion. Zu den Verbesserungen an der Software gehört ein System zur Spracherkennung, so dass der Roboter seinen Besitzer an der Stimme erkennt.

Die zusätzlichen Sensoren sowie eine verbesserte Steuerungssoftware eröffnen neue Möglichkeiten der Interaktion. So kann der Nutzer dem Dinoroboter einen Namen geben. Dazu steckt er ihm zunächst einen sogenannten Lernstein ins Maul. Im Inneren des Steins steckt ein RFID-Chip, der den Roboter darauf vorbereitet, dass er einen Namen bekommt. Hat er den Stein im Maul, kann der Nutzer einen Namen nennen, auf den der Roboter künftig hört. Mit anderen Lernsteinen kann der Nutzer Pleo Tanzen oder Zählen beibringen. Pleo kann auch lernen, seinem Besitzer nachzulaufen.

Pleo wird krank

Über den Temperatursensor wird der Gesundheitszustand des Dinosauriers gesteuert: Fällt die Temperatur unter zehn Grad, erkältet sich Pleo. Um wieder gesund zu werden, braucht er Medizin in Form einer Chilischote. Darin sitzt ein RFID-Chip, der die Information enthält, die der Saurier braucht, um wieder gesund zu werden. Wird es ihm zu warm, kann der Nutzer ihm einen passenden Lernstein verabreichen. Der hat die Form eines Eiswürfels und verschafft Pleo Abkühlung.

  • Der Dinosaurier-Roboter Pleo RB (Foto: wp)
  • Pleo wurde gegenüber dem ersten Modell überarbeitet. (Foto: wp)
  • So kamen neue Sensoren  hinzu, ... (Foto: wp)
  • ... wie etwa ein RFID-Leser im Unterkiefer. (Foto: wp)
  • Im Futter sind RFID-Chips, über die der Roboter beeinflusst wird. (Foto: wp)
  • Weitere Neuerung: Die Dinos haben unterschiedliche Augenfarben. (Foto: wp)
Der Dinosaurier-Roboter Pleo RB (Foto: wp)

Wie die ursprüngliche Version durchläuft auch der überarbeitete Pleo drei verschiedene Altersstufen. Allerdings wird mit der neuen Steuerungssoftware die Charakterbildung stärker betont, Pleo wird in seiner Entwicklung stärker durch seinen Besitzer geprägt: Beschäftigt der sich viel mit dem kleinen Roboter, der einem Camarasaurus nachgebildet ist, wird dieser aktiv. Wird der Roboter hingegen vernachlässigt, wird er träge. Durch eine innere Uhr weiß Pleo zudem, wie spät es ist, und besteht zu nächtlicher Stunde auf seinen Schlaf.

Produzent wird Eigentümer

Der ursprüngliche Entwickler des Pleo, das US-Unternehmen Ugobe, war 2009 zunächst in finanzielle Schwierigkeiten geraten und musste schließlich Konkurs anmelden. Der US-Elektronikhersteller Jetta, der den Pleo auch produzierte, übernahm die Rechte an dem Roboter und vermarktet ihn jetzt über sein Tochterunternehmen Innov Labs.

Pleo RB soll im Juli 2011 für 490 Euro auf den Markt kommen. Zum Lieferumfang gehört unter anderen ein Lernstein. Weitere Lernsteine gibt es als Zubehör im Dreierpack, das zwischen 15 und 19 Euro kosten wird.

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cybercleanshop 07. Apr 2011

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angrycoder 03. Mär 2011

In dem Video bewegt das Teil nur den Hals, aber kann es auch richtig laufen?

diGriz 03. Mär 2011

Nette Idee, aber ein Aibo wäre mir lieber. Leider stellt Sony die Geräte nicht mehr her.

Joe4536 03. Mär 2011

Ich verstehe den Sinn von solchem Tamagotchimist nicht. Wenn ein Kind damit spielt...


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