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Havok mit neuer Engine für künstliche Intelligenz

GDC
Havok AI soll mit dynamischen Umgebungen funktionieren. Die Intel-Tochter Havok , bisher vor allem für ihre Physik-Engine bekannt, stellt mit "Havok AI" eine Middleware für künstliche Intelligenz in PC- und Videospielen vor. Die Technik soll mit den bestehenden Havok-Engines zusammenarbeiten.
/ Nico Ernst
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Derzeit wird Havok AI auf der Game Developers Conference ( GDC ) in San Francisco vorgeführt, Videos und weiterreichende Erklärungen hat Havok(öffnet im neuen Fenster) noch nicht veröffentlicht. Die neue Middelware soll nach Angaben des Unternehmens nicht nur statische Routen für die Wegfindung berechnen können, sondern auch mit sich verändernden Umgebungen zurechtkommen.

Die Routinen sollen zudem erkennen, wie sich – etwa durch die Einwirkung einer Physik-Engine – die möglichen Pfade ändern können. Ist ein Weg in einigen Sekunden beispielsweise durch einen gefällten Baum versperrt, soll Havok AI das bereits im Vorfeld erkennen. Für hohe Rechenleistung nutzt das System dafür Mehrkernprozessoren aus. Mit welchen Physik-Engines außer der eigenen das funktioniert, ist aber noch nicht bekannt.

Auch für welche Plattformen Havok AI angeboten wird, hat das Unternehmen noch nicht klar geäußert. Die meisten der zahlreichen Havok-Pakete gibt es für Windows-PCs, PS2, PS3, PSP, Wii und Xbox 360. Havok AI ist auf Anfrage für Entwickler ab sofort zu haben, die Lizenzgebühren nennt Havok aber auch nicht öffentlich.


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