Künstliche Intelligenz: Google beteiligt sich beim deutschen KI-Zentrum

Google kauft sich beim Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz ein. "Wir hoffen, dass daraus hervorgehende technische Entwicklungen Eingang in Google-Services finden", erklärte Wieland Holfelder, Engineering Director bei Google Germany.

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Wahlster, Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer, Holfelder
Wahlster, Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer, Holfelder (Bild: DFKI)

Google Deutschland hat einen Gesellschaftsanteil des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) gekauft und wird dessen 17. Industriegesellschafter. Das gab das DFKI am 6. Oktober 2015 bekannt. Angaben über die Höhe der Beteiligung wurden nicht gemacht. Der US-Konzern erhält einen Sitz im Aufsichtsrat.

Der richtige Umgang mit wachsenden Datenmengen sei ein zentrales Thema und betreffe "den Schutz und die Sicherheit unserer Daten gleichermaßen. Der Dialog von Google mit der deutschen Spitzenforschung zu diesen wichtigen Themen" könne dabei helfen, hier Lösungen zu entwickeln, sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka.

Hohe Ziele in den kommenden zehn Jahren

DFKI-Chef Wolfgang Wahlster erklärte, das Ziel sei, die "Mobilität, das Wohnen und das Arbeiten der Zukunft mit der nächsten Generation autonomer Assistenzsysteme in Innovationsverbünden mit Google und anderen" in der nächsten Dekade zu revolutionieren.

Wieland Holfelder, Engineering Director bei Google Germany betonte, dass der Konzern seit der Eröffnung des ersten Büros in Deutschland im Jahr 2001 die Nähe und den Austausch mit hiesigen Wissenschaftlern und Technologie-Experten gesucht habe. "Wir hoffen, dass daraus hervorgehende technische Entwicklungen Eingang in Google-Services finden." Google und DFKI arbeiten bereits seit Jahren zusammen. Durch Personaltransfers seien die Verbindungen seit vielen Jahren intensiv: Mehr als 30 ehemalige Mitarbeiter und Studenten von DFKI-Professoren arbeiten seit Jahren in Google-Büros in München, Zürich und Mountain View.

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