Abo
  • Services:
Anzeige
Microsoft will über die Cloud lernen.
Microsoft will über die Cloud lernen. (Bild: Joe Raedle/Getty Images)

Azure ML: Microsoft setzt auf maschinelles Lernen in der Cloud

Microsoft hat ein lernfähiges Programm vorgestellt, mit dem Nutzer Daten direkt in der Cloud analysieren können. Damit will der Softwarekonzern maschinelles Lernen breit verfügbar machen.

Anzeige

Microsoft hat eine neue lernfähige Software vorgestellt, die mit dem hauseigenen Cloud-Service Azure verbunden sein soll. Der Dienst mit dem Namen Azure ML soll es Nutzern ermöglichen, auf einfache Weise prädiktive Analysen zu Datensätzen zu erstellen. Microsoft hat den Cloud-Service am Montag vorgestellt. Im Juli soll es eine erste öffentliche Preview geben.

Azure ML verbindet Microsofts eigene Software mit frei zugänglicher Open-Source-Software, auf deren Basis Entwickler weitere Algorithmen und Dienste programmieren können. Das Programm soll per Drag-and-drop-Verfahren funktionieren und maschinelles Lernen einfacher machen. Microsoft-Chef Satya Nadella setzt seit langem auf Cloud-Dienste und Big Data und will Azure zum zentralen Bestandteil von Microsofts Zukunftsstrategie machen. Geleitet wird das Entwicklerteam um Azure ML von Joseph Sirosh, der Ende 2013 von Amazon zu Microsoft gewechselt hatte.

Verfahren ist teuer und kompliziert

Beim Maschinellen Lernen werden vorhandene Daten mit Hilfe bestimmter Algorithmen analysiert, um so Vorhersagen für die Zukunft treffen zu können. Das Verfahren wird unter anderem bei der Internetsuche, zur Aufdeckung von Betrug, für Produktempfehlungen oder persönliche Assistenten verwendet. Microsoft selbst gibt an, die Betrugsfälle in seinen Filialen durch den Einsatz der Software um 15 bis 20 Prozent gesenkt zu haben. Bislang ist das maschinelle Lernen noch wenig verbreitet, weil die Verfahren oft teuer und kompliziert sind.

Seinen Ursprung hat Azure in einem Microsoft-internen Projekt namens "Passau", das auf den Algorithmen für Microsoft-Dienste wie Xbox Live und Bing basiert. Um den neuen Dienst nutzen zu können, müssen Anwender ihre Daten in Azure speichern. Microsoft will Möglichkeiten bieten, auch Daten der Konkurrenz wie etwa Amazons Web Services in der Microsoft-Cloud zu speichern.

Laut Microsoft sind bereits rund hundert Unternehmen und Universitäten an Bord und haben in den vergangenen Monaten eine private Version des Dienstes verwendet. Für den Cloud-Dienst melden sich nach Konzernangaben täglich rund 1000 Kunden an. Auch Konkurrenten wie Google und IBM setzen auf maschinelles Lernen.


eye home zur Startseite



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Landeshauptstadt München, München
  2. OEDIV KG, Bielefeld
  3. Schwarz Zentrale Dienste KG, Neckarsulm
  4. DAL Deutsche Anlagen-Leasing GmbH & Co. KG, Mainz


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Drive 7,79€, John Wick: Kapitel 2 9,99€ und Predator Collection 17,49€)
  2. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. Einzelne Folge für 2,99€ oder ganze Staffel für 19,99€ kaufen (Amazon Video)

Folgen Sie uns
       


  1. Vito, Sprinter, Citan

    Mercedes bringt Lieferwagen als Elektrofahrzeuge heraus

  2. JoltandBleed

    Oracle veröffentlicht Notfallpatch für Universitäts-Software

  3. Medion Akoya P56000

    Aldi-PC mit Ryzen 5 und RX 560D kostet 600 Euro

  4. The Update Aquatic

    Minecraft bekommt Klötzchendelfine

  5. Elektroauto

    Fährt der E-Golf auch bei Gewitter?

  6. Prozessoren

    Neues Werk dürfte Coffee-Lake-Verfügbarkeit verbessern

  7. Apple

    Hinweise deuten auf einen A10-ARM-SoC im neuen iMac Pro

  8. Sega

    Valkyria Chronicles 4 setzt erneut auf Kitsch im Krieg

  9. Drohnenhersteller

    DJI vergisst TLS-Schlüssel und Firmwarekeys auf Github

  10. Förderung

    Bayern bezahlt Schließung von Mobilfunklücken



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Smartphoneversicherungen im Überblick: Teuer und meistens überflüssig
Smartphoneversicherungen im Überblick
Teuer und meistens überflüssig
  1. Winphone 5.0 Trekstor will es nochmal mit Windows 10 Mobile versuchen
  2. Librem 5 Das freie Linux-Smartphone ist finanziert
  3. Aquaris-V- und U2-Reihe BQ stellt neue Smartphones ab 180 Euro vor

Erneuerbare Energien: Siemens leitet die neue Steinzeit ein
Erneuerbare Energien
Siemens leitet die neue Steinzeit ein
  1. Siemens und Schunk Akkufahrzeuge werden mit 600 bis 1.000 Kilowatt aufgeladen
  2. Parkplatz-Erkennung Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten

Cubesats: Startup steuert riesigen Satellitenschwarm von Berlin aus
Cubesats
Startup steuert riesigen Satellitenschwarm von Berlin aus
  1. Arkyd-6 Planetary Resources startet bald ein neues Weltraumteleskop
  2. SAEx Internet-Seekabel für Südatlantikinsel St. Helena
  3. Sputnik Piep, piep, kleiner Satellit

  1. Das klang mal ganz anders

    _LC_ | 14:52

  2. Re: Es steht der F.D.P. natürlich zu

    quineloe | 14:52

  3. Re: Danke FDP!

    der_wahre_hannes | 14:51

  4. Re: Für den Kurs...

    dieser_post_ist... | 14:51

  5. Re: Stromkosten

    goto10 | 14:50


  1. 13:46

  2. 12:50

  3. 12:35

  4. 12:20

  5. 12:07

  6. 11:22

  7. 11:07

  8. 10:50


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel