Abo
  • Services:

Handpose: Microsoft entwickelt Kinect für die Hand

Microsoft Research hat mit Handpose eine Gestenerkennung für die Hand entwickelt, die so detailliert arbeitet, dass sogar subtile Bewegungen erkannt werden. Als Kamerabasis kann eine Microsoft Kinect dienen, doch das System arbeitet wesentlich präziser.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Handpose
Handpose (Bild: Microsoft)

Die Zeichen von Gebärdensprachlern lassen sich zwar über Videokonferenzsysteme problemlos übertragen, doch eine Art optische Zeichenerkennung würde helfen, die Gesten auch in schriftliche Form übersetzen zu können. Den Grundbaustein für ein solches System haben Forscher von Microsoft mit Handpose entwickelt.

Stellenmarkt
  1. über experteer GmbH, Karlsruhe
  2. BwFuhrparkService GmbH, Troisdorf bei Bonn

Dabei handelt es sich um ein Motion-Tracking-System, das die Bewegungen der Hände erkennen kann. Handpose ist darauf angelegt, auch dann zu funktionieren, wenn sich der Benutzer im Raum bewegt. Es erkennt auch kleine, subtile Bewegungen der Hand, obwohl es letztlich auf der Kameratechnik basiert, die auch bei der Kinect eingesetzt wird. Die Kinect ermöglicht zwar ebenfalls das Erkennen von Körpern und deren Bewegungen, arbeitet jedoch wesentlich gröber. Microsofts Handpose verwendet bei der Handerkennung eine Kombination aus Maschinenlernen und einem 3D-Handmodell, mit dem die Bilder abgeglichen werden.

Microsofts Forscher betonen, dass Handpose nicht nur für die Erkennung von Gebärdensprache interessant sei, sondern für alle Anwendungen, in denen der Benutzer die Tastatur nicht benutzen könne oder wolle. So könnten Büroarbeiter mit einer Handgeste E-Mails durchgehen und sortieren. Roboter und Maschinen ließen sich mit einfachen Kommandos statt mit Tastendrücken oder Joysticks dirigieren. Auch in VR-Anwendungen und Spielen könnte Handpose zum Einsatz kommen.

Die Hand und ihre Bewegungen zu erkennen, ist aufgrund der Größe des Objekts aber auch wegen ihrer Flexibilität und Schnelligkeit deutlich schwerer als beispielsweise ein Motion-Tracking, das nur grob den gesamten Körper berücksichtigt.

Microsoft hat Handpose auf der "Conference on Human Factors in Computing Systems" (CHI) in Seoul vorgestellt und einen wissenschaftlichen Aufsatz dazu veröffentlicht.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 61,60€ (Bestpreis!)
  2. (Abzug erfolgt im Warenkorb)
  3. (Abzug erfolgt im Warenkorb)
  4. 99,99€ + USK-18-Versand

Hotohori 24. Apr 2015

Ja, nur ist das Hardware die nicht besonders zuverlässig funktioniert und auch nur eine...

Hotohori 24. Apr 2015

Auch hier wieder der Hinweis: Für Gestenerkennung mag das funktionieren, aber alles was...

xmaniac 22. Apr 2015

...auch wenn es vielleicht auf der Konferenz nochmal gezeigt wurde.

monotek 22. Apr 2015

http://www.angelfire.com/va/Visigoth/images/wank.gif ;-)


Folgen Sie uns
       


Analyse zum Apple-Event - Golem.de live

Die Golem.de-Redakteure Tobias Költzsch und Michael Wieczorek besprechen die drei neuen iPhones und die Neuerungen bei der Apple Watch 4.

Analyse zum Apple-Event - Golem.de live Video aufrufen
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
Leistungsschutzrecht
So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
  2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

SpaceX: Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen
SpaceX
Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen

Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Mondwettbewerb Niemand gewinnt den Google Lunar X-Prize

    •  /