Deepmind: Mit neuronalem Netz durch den Irrgarten
Die künstliche Intelligenz Deepmind ist nicht nur ein Meister in Go , sondern dürfte auch in Doom mithalten können. Das zeigt das Unternehmen hinter Deepmind(öffnet im neuen Fenster) , das seit zwei Jahren zu Google gehört, in einem neuen Video. Wichtig zu wissen: Deepmind hatte bei dem Experiment keine Daten über das 3D-Labyrinth vorliegen, sondern musste sich den Weg ähnlich wie ein Mensch suchen. In Spielen müssen die Designer den Computergegnern helfen, indem sie mehr oder weniger feste Laufwege vorgeben, meist über ein System von Orientierungspunkten.

Deepmind hat sich in den verwinkelten Gängen mit Hilfe neuronaler Netze orientiert. Sie haben Millionen Verbindungen ähnlich wie Nervenzellen und können lernen. Dazu haben die Entwickler es belohnt: Für das Finden eines Apfels bekam Deepmind einen Punkt, für ein gefundenes Portal zehn Punkte. In ersten Versuchen hatte die KI meist zwei Punkte bekommen. Nach 200 Millionen Durchgängen innerhalb von drei Tagen lag der Durchschnittswert bei 50 Punkten.
Die Erfahrungen bei der Programmierung in Deepmind könnten natürlich in Computerspielen für herausfordernde Feinde sorgen. Vor allem aber sind sie interessant für selbstfahrende Autos oder für Roboter, die sich auch ohne fremde Hilfe in unbekanntem Terrain orientieren müssen.
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