Auf europäischer Ebene droht eine Lobbyschlacht um das Leistungsschutzrecht. Gerade wegen der schlechten Erfahrungen in Deutschland und Spanien könnte die EU-Kommission eine europaweite Regelung vorschlagen.
Google langt bei den Nexus-Smartphones ordentlich zu - jedenfalls in Deutschland. Beide Smartphones kosten je nach Modell bis zu 120 Euro mehr als es eigentlich sein müsste. Auch beim Chromecast zahlen Käufer hierzulande mehr, allerdings ist der Aufpreis äußerst gering.
Googles autonome Autos sollen künftig auch mal Regeln übertreten, um den Verkehrsfluss zu verbessern. Google will Strategien entwickeln, damit die Fahrzeuge Kurven schneiden und gelegentlich durchgezogene Linien überfahren. Manchmal fahren sie auch zu schnell.
Google bringt einen neuen Chromecast für 39 Euro auf den Markt. Das neue Modell hat nicht nur ein rundes Gehäuse, sondern auch einige Verbesserungen. Außerdem wurde zum gleichen Preis ein Chromecast speziell für Musikanlagen vorgestellt.
Huaweis erstes Nexus-Smartphone heißt Nexus 6P - und kann als Nachfolger von Motorolas Nexus 6 betrachtet werden. Das Display ist hochauflösend, im Inneren steckt Qualcomms Snapdragon 810.
Update Gute Nachricht für Nexus-5-Fans: Mit dem von LG gebauten Nexus 5X bringt Google wieder ein kleineres Smartphone auf den Markt. Das Gerät hat den hitzeresistenten Snapdragon 808 und ein 5,2 Zoll großes Display - aber nur 2 GByte Arbeitsspeicher.
Google hat auf seiner jüngsten Präsentation ein neues Tablet gezeigt: Das Pixel C orientiert sich vom Design her am Pixel-Chromebook, setzt aber auf Android. Wie beim Surface lässt sich eine Tastatur anbringen - mit einem cleveren Mechanismus.
Google will Android 6.0 alias Marshmallow Anfang Oktober veröffentlichen. Einige Nexus-Modelle erhalten die neue Android-Version jedoch nicht mehr. Es wird dann noch Monate dauern, bis die ersten Gerätehersteller Updates für ihre Smartphones und Tablets anbieten.
Kein Geld für Snippets: Google bleibt bei seiner Haltung zum Leistungsschutzrecht. In der vergangenen Woche hat die VG Media noch auf eine Einigung mit dem Suchmaschinenbetreiber gehofft.
Google Keep ist ein Notizzetteldienst, der bislang nur für das Web und Android verfügbar war. Nach rund 2,5 Jahren hat sich Google nun entschieden, auch eine iOS-Version für das iPhone und das iPad vorzustellen. Mit Evernote, OneNote oder Apples Notizen kann die App mithalten.
Die VG Media will mit Google über einen Lizenzvertrag verhandeln. Nach dem Urteil zum Leistungsschutzrecht der Schiedsstelle sieht die Verwertungsgesellschaft ihren Anspruch bestätigt. Nur die Höhe der Vergütung ist strittig.
Nutzt Google seine marktbeherrschende Stellung bei Mobilgeräten aus? Das will die US-Wettbewerbsbehörde FTC herausfinden. Sie prüft derzeit, ob Google Diensteanbieter benachteiligt.
Die Schiedsstelle beim Deutschen Patent- und Markenamt hat ihre mit Spannung erwartete Entscheidung zum Leistungsschutzrecht getroffen. Die VG Media muss ihre finanziellen Ansprüche reduzieren. Google zeigte sich zufrieden.
Mit Brotli von Google steht ein völlig neuer Kompressionsalgorithmus für Daten quelloffen bereit. Brotli ist zwar nicht mehr kompatibel zu Gzip wie der Vorgänger Zopfli, soll dafür aber Daten um bis zu 25 Prozent enger packen.
Im Streit über das Recht auf Vergessenwerden bahnt sich ein neuer Rechtsstreit an. Während Frankreich die weltweite Löschung von beanstandeten Links fordert, will Google einen solchen Eingriff nicht hinnehmen.
Offenbar zu Testzwecken ist von Symantec unberechtigterweise ein gültiges TLS-Zertifikat für Google.com ausgestellt worden. Entdeckt hat Google das über die Logs des Certificate-Transparency-Systems.
IAA 2015 Nie wieder durch die Prüfung fallen: Chris Urmson, Leiter von Googles Autoprojekt, ist überzeugt, dass die autonom fahrenden Autos in wenigen Jahren serienreif sind. Aber sie sollen sich stark von heutigen Autos unterscheiden.
Google-Ingenieure aus dem Project-Zero-Team haben einen neuen Exploit vorgestellt, der die Stagefright-Sicherheitslücke ausnutzt. Darin demonstrieren sie eine Schwäche von ASLR, das der Konzern lange als Sicherheitsfeature angepriesen hat. Auch Zimperium hat neue Stagefright-Exploits gefunden.
Update Wohl noch in diesem Monat will Google einen neuen Chromecast vorstellen - diesmal in einem runden Gehäuse. Es gibt erste Details zur Ausstattung und den vielversprechenden neuen Funktionen, die mit dem neuen Streaminggerät eingeführt werden.
Google arbeitet offenbar an einer neuen Forschungsabteilung namens Project Aura. Hier soll unter anderem das Glass-Konzept weiterentwickelt werden - auch mit Hilfe kürzlich entlassener Entwickler von Amazon.
Keine Falschparker, keine Raser, keine Unfälle: Autonome Fahrzeuge halten sich an die Verkehrsregeln, versprechen Fahrzeugentwickler. Aber wofür soll denn dann noch Geld kassiert werden?
Mercedes, VW und Tesla Motors sind dabei, Google sowieso. Honda darf es erst seit kurzem: Die kalifornische Verkehrsbehörde hat bekanntgegeben, wer autonom auf den Straßen des US-Bundesstaates fahren darf.
Google holt den US-Landeschef von Hyundai als Chief Executive Officer in den Konzern. John Krafcik soll die Technologie für autonomes Fahren zu ihrem vollen Potenzial bringen.
Microsofts Sprachassistent Cortana soll fester Bestandteil der alternativen Android-Version Cyanogen OS werden - und damit auch auf tief im System verankerte Funktionen Zugriff bekommen. Damit will Cyanogen-CEO Kirt McMaster weiter unabhängiger von Google werden.
Nach der Entdeckung der Stagefright-Sicherheitslücke hatte Google angekündigt, einen monatlichen Patchday mit Sicherheitsupdates einzuführen. Jetzt sind die ersten Builds veröffentlicht worden.
Eine Beta des Build-Tools Bazel von Google steht nun als Open Source bereit. Die Alternative für Programme wie CMake, Maven oder Ant benutzt das Unternehmen intern für den Großteil seiner Software. Bazel ist aber nicht für jeden Einsatzzweck gedacht.
Die Stagefright-Entdecker legen nach: Sie haben einen Exploit zur Ausnutzung der Sicherheitslücke veröffentlicht. Die meisten Gerätehersteller haben die Lücke bislang nicht gepatcht.
Update Schon wieder hat die VG Media in Sachen Leistungsschutzrecht vom Kartellamt eine Abfuhr erhalten. Die verkürzte Darstellung von Links durch Google sei sachlich gerechtfertigt gewesen. Nun hoffen die Verlage auf zwei Gerichtsurteile.
Bei fast allen Android-Versionen verringert sich die Verteilung, nur Lollipop legt zu. Die aktuelle Android-Version erreicht erstmals einen Anteil von über 20 Prozent.
Gopro hat ein Kameragestell für Googles VR-Plattform Jump vorgestellt: Mit 16 im Kreis montierten Gopro-Kameras lassen sich einfach 360-Grad-Videos aufnehmen. Der Spaß hat allerdings seinen Preis - insgesamt kostet das Gestell knapp 13.500 Euro.
Es ist ein überfälliger Schritt: Microsoft, Google und Mozilla haben angekündigt, den unsicheren Verschlüsselungsalgorithmus RC4 ab 2016 in ihren Produkten endgültig nicht mehr zu verwenden. Ein konkretes Datum nennt bislang jedoch nur Mozilla.
Ein groß aufgestelltes Industriekonsortium will einen lizenzfreien Videocodec als Open Source für das Web erstellen. Beteiligt sind Mozilla, Google, Microsoft, Cisco und Intel ebenso wie Amazon und Netflix. Die Erfahrungen von Daala, VP10 und Thor sollen wieder verwendet werden.
Wofür brauchen autonome Autos Spezialdienste mit höheren Bandbreiten? Das können Bundesregierung und EU-Kommission selbst nicht sagen - was sie aber nicht davon abhält, es weiter zu fordern.
Google hat vor Wochen seine umgebauten Lexus-SUVs mit autonomen Fahrfunktionen im texanischen Austin getestet und lässt nun auch seine kleinen Autos auf die Stadt los. Die Fahrzeuge könnten auch mit Wildwechseln umgehen, beruhigte Google besorgte Einwohner.
Wie angekündigt wird der Chrome-Browser ab kommenden September einige Flash-Inhalte automatisch pausieren. Dazu gehört insbesondere auch Werbung. Zudem sind weitere Energiesparmethoden bei Flash in Planung.
Schlaglöcher sind unangenehm und können Autos je nach Größe und Geschwindigkeit beschädigen. Google will sie nun mit Hilfe der Sensoren im Smartphone automatisch sammeln und kartieren. Die Informationen sollen beim Navigieren berücksichtigt werden. Dafür erhielt das Unternehmen ein Patent.
Auch in Deutschland können Abonnenten von Googles Play Music jetzt Playlisten nutzen, die von DJs, Musikern und Musikkritikern erstellt und gepflegt werden. Die Listen können unter anderem anhand von Situationen ausgewählt werden.
Branchenexperten trauen weder Google noch Apple zu, selbstständig Autos zu entwickeln oder zu vertreiben. Das macht den Weg für Kooperationen frei. Daimler-Chef Dieter Zetsche ist für Joint Ventures offen, will aber nicht, dass sein Unternehmen zu einem Zulieferer der Computerbranche wird.
Nicht absehbare Sicherheitsrisiken im Internet der Dinge: Googles IT-Sicherheitschef Gerhard Eschelbeck warnt vor zunehmenden Hacker-Angriffen. Gleichzeitig wirbt er in einem Interview für einheitliche Sicherheitsstandards in der IT-Branche.
Das L steht für Life Sciences: Googles Abteilung für medizinische Forschung ist nicht länger Teil des X-Labors, sondern wird ein eigenes Unternehmen in der neuen Alphabet-Holding. Bekannt wurde die Abteilung durch eine Kontaktlinse, die den Blutzuckerspiegel misst.
Seit einigen Tagen versorgt Google die Öffentlichkeit bezüglich Project Ara mit kleinen Infohappen. Dabei offenbart sich eine seltsame Art von Humor. So soll das modulare Smartphone beim zuletzt vermeldeten Falltest gar nicht auseinandergefallen sein.
Der aktuelle Build 10525 von Windows 10 verträgt sich nicht ohne weiteres mit Googles Chrome-Browser. Die 64-Bit-Version des Browsers lässt sich nicht mehr starten, mit einem Kniff lässt sich das umgehen. Das bedeutet aber Einschränkungen an anderer Stelle.
Update Project Ara macht Google gravierende Probleme: Es wurde bekannt, dass das modulare Smartphone den Falltest nicht bestanden habe. Einen Tag rudert Google zurück: Die Angaben zum Falltest seien nur ein Scherz gewesen.
Wenn WLAN-Router hübsch seien, würden sie nicht versteckt und ermöglichten einen besseren Empfang, glaubt Google. Mit Onhub hat das Unternehmen einen WLAN-Router vorgestellt, der auch einige Smarthome-Funkprotokolle sowie Bluetooth beherrscht.
IDF Auf ein Tablet folgt ein Smartphone: Intel und Google haben Project Tango verkleinert und mit einer Realsense-Tiefenkamera ausgestattet. Das Smartphone soll noch 2015 verfügbar sein.
Erst ist der Testmarkt abgesagt worden, dann der Termin: Google wird dieses Jahr doch kein Project-Ara-Smartphone auf den Markt bringen. Die ersten modularen Smartphones erscheinen erst 2016 - in welcher Region, ist wieder offen.
Marshmallow ist der Beiname der neuen Android-Hauptversion. Google hat die dritte Preview von Android M veröffentlicht und dabei auch die Versionsnummer enthüllt. Sie kommt als Android 6.0 auf den Markt.