Robert Rose: Teslas Chefentwickler für autonomes Fahren geht zu Google

Tesla verliert einen wichtigen Mitarbeiter an die Konkurrenz. Robert Rose wechselt vom Elektroautohersteller zu Google. Rose war bei Tesla verantwortlich für die Entwicklung der Autopilotfunktion, mit der das Auto teilautomatisiert fahren und parken kann.

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Das elektronische Armaturenbrett des Tesla S mit Autopilotfunktion
Das elektronische Armaturenbrett des Tesla S mit Autopilotfunktion (Bild: Tesla Motors)

Teslas Chefentwickler Robert Rose, der für die teilautomatisierten Fahrfunktionen des Autos verantwortlich ist, wechselt zur Konkurrenz und wird künftig bei Google arbeiten. Das gehe aus seiner LinkedIn-Seite hervor, berichtet 9to5Google.

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Zuvor war Rose als Software-Ingenieur bei der Elon-Musk-Firma SpaceX tätig und für die Flugkontrollsoftware der Rakete Falcon 9 und der Raumfähre Dragon verantwortlich.

Der Tesla S kann nach einem Software-Update selbstständig in parallele Parkplätze einparken und die Spuren auf der Autobahn wechseln, wenn der Fahrer den Blinker setzt. Diese als Autopilot bezeichneten Automatikfunktionen entsprechen zwar nicht den allgemeinen Vorstellungen von autonomem Fahren, sind jedoch ein Anfang. Aus rechtlichen Gründen muss der Fahrer jederzeit in der Lage sein, das Lenkrad zu übernehmen.

Kampf um Fachkräfte

Der Personalwechsel ist das jüngste Beispiel für den sogenannten War for Talents, in dem Firmen um qualifizierte Fachkräfte kämpfen. So werben Konzerne wie Google, Apple und Tesla um Personal aus der Automobilbranche, um ihr Know-how im Bereich teilautomatisiertes und autonomes Fahren auszubauen. Auch untereinander gibt es Abwerbeversuche. In einem Interview mit dem Handelsblatt behauptete Tesla-Chef Elon Musk vor einiger Zeit, dass Apple die Mitarbeiter anstelle, die bei Tesla gescheitert seien.

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Im April 2015 berichteten Medien, Musk habe 2013 sein Unternehmen an Google verkaufen wollen. Im März 2013 habe Musk mit dem Projekt vor der Pleite gestanden und mit Google-Gründer Larry Page einen Übernahmeplan ausgehandelt, meldete damals die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise. Der Hersteller von Elektroautos war Ende 2012 in eine existenzielle Krise geraten. 2014 präsentierte Google einen Prototyp für ein fahrerloses Roboterauto.

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