Abo
  • Services:

Android: Google kennzeichnet werbefinanzierte Apps im Play Store

Alle werbefinanzierten Android-Apps werden künftig in Googles Play Store als solche zu erkennen sein. Entwickler müssen angeben, ob ihre App Werbung enthält, sie wird dann für Nutzer sichtbar gekennzeichnet.

Artikel veröffentlicht am ,
Im Familienbereich des Play Stores ist die Kennzeichnung werbeunterstützter Apps bereits üblich.
Im Familienbereich des Play Stores ist die Kennzeichnung werbeunterstützter Apps bereits üblich. (Bild: Play Store/Screenshot: Golem.de)

Google wird künftig alle Android-Apps, die irgendeine Form von Werbung enthalten, explizit im Play Store kennzeichnen. Im Online-Handbuch für Entwickler wird in den Hinweisen für die Preisgestaltung und den Vertrieb bereits auf diese kommende Praxis hingewiesen.

  • Wie im Familienbereich des Play Stores bereits üblich, sollen künftig alle werbeunterstützten Apps explizit gekennzeichnet werden. (Screenshot: Golem.de)
Wie im Familienbereich des Play Stores bereits üblich, sollen künftig alle werbeunterstützten Apps explizit gekennzeichnet werden. (Screenshot: Golem.de)

Auch Werbebanner für eigene Apps müssen angegeben werden

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main

Demnach müssen Entwickler bereits jetzt unter anderem angeben, dass ihre App Werbenetzwerke von Drittanbietern, Displayanzeigen oder Banneranzeigen enthält. Dies gilt auch für Werbeanzeigen von anderen Apps des gleichen Entwicklers.

Bei Apps aus dem Familien-Bereich gibt es die Werbekennzeichnung bereits, künftig wird sie auch auf die anderen Anwendungen im Play Store ausgeweitet. Google selbst nennt keinen expliziten Zeitpunkt für den Start der allgemeinen Kennzeichnung, die Internetseite Android Authority spricht jedoch von Januar 2016 als Beginn der Kennzeichnungspraxis.

Google behält sich vor, die Angaben zur Werbung jederzeit überprüfen zu können. Sollte eine App Werbung enthalten, dies aber nicht vom Entwickler angegeben worden sein, kann das unter Umständen zu einer Sperrung der Anwendung führen.

In-App-Kaufkennzeichung besteht zusätzlich

Neben der Werbungsanzeige wird es weiterhin das Label für In-App-Käufe geben, das vor einiger Zeit die Gratis-Bezeichnung ersetzt hat. Sollte eine App mit In-App-Angeboten auch Werbung enthalten, wird dies in Zukunft noch zusätzlich angezeigt - wie es aktuell bereits im Familienbereich des Play Stores gemacht wird.

Für den Nutzer stellt die Werbekennzeichnung eine weitere Hilfe dar, sich keine App mit möglicherweise störenden Werbeanzeigen zu installieren. Zumindest wird er dank des Labels darauf vorbereitet, dass er Werbung in Kauf nehmen muss, wenn er die App verwendet.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (nur für Prime-Mitglieder)
  2. 19€ für Prime-Mitglieder
  3. (u. a. HP 27xq WQHD-Monitor mit 144 Hz für 285€ + Versand - Bestpreis!)
  4. 288€

Galde 21. Nov 2015

Das ist dem Kunden doch egal wer wo dran schuld ist. Es gibt ein Hindernis und es kommt...

baldur 21. Nov 2015

Würde helfen, wenn man wie bei Apple direkt im Shop schon eine Liste mit den InApp...

amk 20. Nov 2015

Wenn Entwickler nicht einfach aus Spaß an der Freude programmieren, was ja durchaus...

RichardEb 20. Nov 2015

Punkt A) Die wenigsten Anbieter bieten Sicherheitsupdates für alte Geräte an. Auch bei...

DonaldDuck 20. Nov 2015

Die Millionen die sich nicht informieren haben eben Pech gehabt. Wenn etwas gratis ist...


Folgen Sie uns
       


LG Signature OLED TV R angesehen (CES 2019)

LGs neuer Signature OLED TV R ist ausrollbar. Der 65-Zoll-Fernseher bietet verschiedene Modi, unter anderem kann der Bildschirm auch nur teilweise ausgefahren werden.

LG Signature OLED TV R angesehen (CES 2019) Video aufrufen
Datenschutz: Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen
Datenschutz
"Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen"

Zur G20-Fahndung nutzt Hamburgs Polizei eine Software, die Gesichter von Hunderttausenden speichert. Schluss damit, sagt der Datenschutzbeauftragte - und wird ignoriert.
Ein Interview von Oliver Hollenstein

  1. Brexit-Abstimmung IT-Wirtschaft warnt vor Datenchaos in Europa
  2. Österreich Post handelt mit politischen Einstellungen
  3. Digitalisierung Bär stößt Debatte um Datenschutz im Gesundheitswesen an

Nubia Red Magic Mars im Hands On: Gaming-Smartphone mit Top-Ausstattung für 390 Euro
Nubia Red Magic Mars im Hands On
Gaming-Smartphone mit Top-Ausstattung für 390 Euro

CES 2019 Mit dem Red Magic Mars bringt Nubia ein interessantes und vor allem verhältnismäßig preiswertes Gaming-Smartphone nach Deutschland. Es hat einen Leistungsmodus und Schulter-Sensortasten, die beim Zocken helfen können.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. ATH-ANC900BT Audio Technica zeigt neuen ANC-Kopfhörer
  2. Smart Clock Lenovo setzt bei Echo-Spot-Variante auf Google Assistant
  3. Smart Tab Lenovo zeigt Mischung aus Android-Tablet und Echo Show

IT-Sicherheit: 12 Lehren aus dem Politiker-Hack
IT-Sicherheit
12 Lehren aus dem Politiker-Hack

Ein polizeibekanntes Skriptkiddie hat offenbar jahrelang unbemerkt Politiker und Prominente ausspähen können und deren Daten veröffentlicht. Welche Konsequenzen sollten für die Sicherheit von Daten aus dem Datenleak gezogen werden?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Datenleak Ermittler nehmen Verdächtigen fest
  2. Datenleak Politiker fordern Pflicht für Zwei-Faktor-Authentifizierung
  3. Politiker-Hack Wohnung in Heilbronn durchsucht

    •  /