Safe Browsing: Chrome für Android warnt vor schädlichen Internetseiten

Mit einem Update der Play Services bringt Google seinen Schutz vor potenziell schadbringenden Internetseiten jetzt auch für die Android-Version des Chrome-Browsers. Bei der Übertragung der Datenbanken setzt Google auf lokale Besonderheiten und eine starke Datenkomprimierung.

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Wer diesen Bildschirm in seinem Chrome-Browser sieht, sollte sich seine weiteren Schritte überlegen.
Wer diesen Bildschirm in seinem Chrome-Browser sieht, sollte sich seine weiteren Schritte überlegen. (Bild: Google)

Googles Chrome-Browser für Android warnt Nutzer künftig vor dem Besuch einer Internetseite, die in entsprechenden Datenbanken als schädlich verzeichnet ist. Dazu zählen Seiten, die Nutzern etwa Malware oder ungewollte andere Software unterjubeln wollen oder mit Hilfe von Social Engineering Schaden anrichten.

Schutz ist automatisch aktiviert

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Für die Desktopversion besteht dieser Schutz bereits seit längerem, mit einem Update der Play Services hat Google ihn jetzt auch auf Android-Geräte gebracht. Aktiviert ist der Safe-Browsing-Modus automatisch, zu finden ist die Option in den Datenschutz-Einstellungen.

Wie Google in einem Blogbeitrag erklärt, soll die Datenbank mit den gefährlichen Internetseiten stets so aktuell wie möglich gehalten werden. Da die Übertragung dieser Datenbanken auch in Gegenden erfolgen muss, in denen Nutzer nicht zwingenderweise über ein großes monatliches Datenvolumen verfügen, soll deren Größe dank Kompression klein gehalten werden.

Datenbanken sollen lokalisiert sein

Zudem will Google die Übertragung der Datenbanken geografisch lokalisieren: Wenn etwa bestimmte Social-Engineering-Angriffe nur in einem bestimmten Gebiet auftreten, soll auch nur die Datenbank für dortige Nutzer über einen entsprechenden Eintrag verfügen. So will Google unnötig große Verzeichnisse, die unter Umständen bei der Übertragung Kosten verursachen, vermeiden.

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Die riskantesten Internetseiten werden bei der Übertragung der neuen Datenbanken priorisiert. So soll sichergestellt werden, dass auch bei einem kurzen Update - etwa durch das Unterbrechen der Datenverbindung - die gefährlichsten Bedrohungen abgedeckt sind.

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